Hallo! Wie genau ist eigl. die Syncronisierung von digitalen Geräten mit Wordclock bzw. per digital in? Oder anders gefragt, wenn ich die Geräte synce ist der Ausgang dann auf 10-30ns syncron? Falls nicht müsste ich buffern. (der optoGen will es auf diese Genauigkeit) Falls ja wäre es praktischer. Ich mein die Spannung kriecht ja in 10ns gerade mal 2m weit. Sollte also knapp werden, oder?
Hi Thomas, Du mußt zunächst mal unterscheiden zwischen "frequenzsynchron" und "phasensynchron". Aber wozu brauchst Du einen Wert von 10...30 ns. Ich würde in solch einem Fall den Wordclock zum synchronisieren benutzen, dann hat man die Möglichkeit, zumindest durch Gleichhaltung der Kabellängen eine Phasensynchronität zu erreichen, die mit Sicherheit kleiner als 10 ns ist.
Der optogen (Alesis Chip zum kreieren einen ADAT-Signal aus vier Input Signalen (rohe Audiodaten + sync)) möchte das auf diese Genauigkeit. Die entsprechenden SPDIF reciever können extern (dann mit buffering) oder vom reinkommenden SPDIF-signal gesynct werden. Sind letztere nicht so exakt syncron, dann würde eben Datenmüll geschrieben.
Wo gibt's denn Infos über diesen Chip? Würde mich interessieren, weil ich mich gerade damit befasse, das ADAT-optical Signal in ein symmetrisches elektrisches zurückzuwandeln und dann über 100m TwistedPair zu übertragen. In einem ersten Test gabs jedenfalls keine Probleme. Wichtig ist natürlich, dass es einen Master und einen Slave gibt. Die Prüfung des Signals auf Bitfehler habe ich durch gegenpahsige Überlagerung unterschiedlich verzögerter Audiosignale gemacht. Das ist zwar wenig messtechnisch müsste aber m.E. für eine qualitative Bewertung ausreichen.