Hallo, es geht darum einen Compressor in die Summer einer kleinen R`n`R PA einzuschleifen, also zwischen Master EQ und Freq. Weiche. Nennt doch mal eure Gründe / Gewohnheiten, ob, warum und wann ihr das macht, bzw. nicht macht. Man findet öfters die Frage, wo denn der richtige Einschleifpunkt ist und in den Antworten wird meistens davon abgeraten das überhaupt zu machen (mein Eindruck) aber Begründungen findet man selten. schönes Wochenende Claus
Wenn ich es nicht machen muss, weil die Anlage/Endstufe keinen Limiter hat bzw. ich "normale" Leistungsreserven habe und/oder der Limiter der verwendeten PA nicht total unmusikalisch ist, dann lasse ich einen Summenkompressor lieber weg. Das ist einfach eine Kiste weniger zum dran schrauben und meiner Ansicht nach wird der Sound "mit" auch nicht wirklich toller. Ich habe aber Kollegen gesehen, die ihren Mix mit nem teueren Röhrenteil "veredeln". Zumindest bei dem einen Mal, bei dem ich das Ergebnis auch zu hören bekam, konnte ich für meine Teil zwar keine "Veredelung" wahrnehmen, aber das war vielleicht nur einer dieser Momenteindrücke. Ich "brauche" das wie oben schon erwähnt, nicht. Wenn ich aus technischen Gründen doch Summenkompression einsetzen muß, dann favorisiere ich den Aphex Dominator II wegen seiner klanglich sehr gefälligen Kompression. In solchen Fällen ist das auch mein "Systemlimiter" - auch wenn dann nicht soviel "System" dasteht - und ist deshalb auch NACH dem EQ und dem Pultausgang eingeschliffen. Janko
hallo, welche ratio etc. verwendest du? sobald er bei mir mehr als 4-6dB wegnimmt fällt es mir unangenehm auf, ein anderes gerät was ich auch getestet hatte, ein höf dynamic master, arbeitete wesentlich besser und unauffälliger. die release-zeiten waren nach groben schätzen der anzeigen bei beiden sehr ähnlich, die attack zeit sehr kurz gewählt. ich hatte es damals zwischen dj-pult und amp eingeschliffen, um den gesamtpegel zu begrenzen. gefallen hat mir jedoch der im aphex eingebaute eq, war besser als es nur mit hilfe der bass/top-amp-regler einzustellen. trotzdem habe ich ihn live dann nicht verwendet. mfg, julius.
Howow du fragst mich Sachen... ich muß zugeben es ist schon einige Zeit her, seit ich das Teil in der Art verwenden mußte. Ich mußte auch ein bißchen damit rumspielen bis ichs hatte. Und ich hab noch vorgebaut und schon einiges vorkomprimiert (BD, SN, Vocals). Danach konnte man noch ein dezentes Pfund Domination zulegen, wobei du Recht hast, wenn er mal saftig zugepackt hat, dann wars natürlich zu hören, aber es war deutlich besser als ein normaler Kompressor in der Summe. Janko
ich würde ein multiband kompressor vorschlagen und der sollte aufjedenfall VOR dem EQ sein (weil er sonst deine EQ einstellung wieder teilweise nichtig machen würde) gut funktionieren tut da der behringer combinator und welch ein zufall, ich verkaufe gerade einen. der vereint den aphex dominator und aphex 2020 in einem gerät, und hier stimmt noch die qualität (made in germany)
Der Dominator II ist, wenn ich das mal so sagen darf, wirklich die besste Wahl. Wir hatten einen Behringer Combinator im Vergleich mit dem Aphex laufen, und der Aphex brachte eine deutlich bessere Auflösung (gehörmässig "mehr Druck" ), einen gefälligeren Klang (einstimmig anerkannt)und vor allem eine höhere Lautheit. Ausserdem bin ich der Meinung, einen Limiter NACH dem Summen-EQ einzuschleifen. Damit kann er auch z.B.starke Erhöhungen im Bass abfangen und die Anlage vor Cipping schützen. Und das ist ja wohl auch der Sinn der Sache.