Laptop - Mischpult

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Antwort#21
Als Ergänzung zum Phono- oder RCA-Stecker. Die Firma RCA Victor (Radio Corporation of America) hatte die 45 UPM-Schallplatte, also die Single erfunden. Die Firma stellt auch Plattenspieler her, mit eben diesem RCA Phono Stecker, den wir Cinch nennen. Mehr zu RCA im Link unten.
Maya
P.S.: Unser drei- oder fünfpoliger DIN-Stecker am Plattenspieler war in USA kaum bekannt. Unverständlich, wie sich bei einigen Audio-Fachleuten das falsche Wort "Chinch" festsetzen konnte. Sind das auch die seltsamen Base-Drum-Freunde? :-)


45 UPM Single von RCA
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Antwort#22
Lieber Thomas,
auf der NF- oder der Digitalseite würde ich da auch nicht in erster Linie kompensierend für Ordnung sorgen, sondern ggflls. das Netzteil des Notebooks mit einem Trenntrafo abhängen, wenn man schon den 'Umbau' des Notebooknetzteiles auf (Quasi-)Schutzklasse 2 scheut (abkleben ist eine Möglichkeit, aber... Man muss halt wissen, was man tut). Als nächste Möglichkeit würde ich dann 'wirkliche' Trennübertrager auf der digitalen Seite (bei SPDIF) vorsehen, um eine galvanische Trennung zu gewährleisten.
Ich bin dem Problem insofern aus dem Wege gegangen, als ich nur über AES-EBU verkabelt habe. Die wenigen Analogleitungen, um die ich nicht herumkomme (eine Studer-B67 mit kpl. Dolby-Satz und zwei Schallplattenlaufwerke sind noch da), arbeiten symmetriert auf das Pult, so dass die Erdprobleme im Griff bleiben. Die bei mir nach wie vor in Betrieb befindlichen Analogempfänger Revox B76 und B261 (es ist eine Freude, den Elektronikaufbau der Geräte anzusehen) erhielten durch mich ordnungsgemäß angepasste Ausgangsübertrager aus dem Hause Studer...
Wenn mir jemand mit SPDIF ins Haus schneit, muss halt probiert werden, was aber zumeist keine Schwierigkeiten mit sich bringt, weil die mitgebrachten Geräte in der Regel nach Schutzklasse 2 eingerichtet sind, was innerhalb meiner Anlagen sonst nicht vorkommt.
Der Schirm der Verbindungsleitungen meines 100Mbit-Ethernet (mehr habe ich nicht, bitte um Nachsicht) liegt nur einseitig auf, so dass hier auch keine bösen Überraschungen zu gewärtigen sind.
Dennoch beneide ich jene Kollegen, die -soweit irgend möglich- auf optische Verbindungen gesetzt haben und damit meiner ständigen Überlegerei hinsichtlich des in der Erdungsfrage günstigsten Prozederes grundsätzlich eine elegante Nasenlänge voraus sind.
Mit freundlichem Gruß

Hans-Joachim
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Antwort#23
Maya schrieb:
Unverständlich, wie sich bei einigen Audio-Fachleuten das falsche Wort "Chinch" festsetzen konnte. Sind das auch die seltsamen Base-Drum-Freunde? :-)
Was "C_h_inch" anbelangt, ganz sicher, aber:
Wer hat "Cinch" eingeführt? Mein Erklärungsversuch hier http://f11.parsimony.net/forum16949/messages/19900.htm dürfte stimmen, sagt aber nix über die Bedeutungsausweitung zu "RCA-Stecker".
Daß ein Firmenname - Radio Corporation of America - zu einem Gattungsbegriff - RCA -wird, ist nicht ungewöhnlich und im Englischen noch häufiger als im Deutschen.
Und jetzt nochmal:
Woher zum *#?§//"! kommt der "unenglische" Begriff "Cinch" für eben diese Stecker? Darüber hab ich (bis jetzt) überhaupt noch nix gefunden. Für Hinweise wäre ich dankbar.
redi
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Antwort#24
konnte ja nicht riechen, daß du das Dingen Live benutzt, aber guckst du nicht die Tagesschau während des Gigs???
lol
tstststs
Maini
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Antwort#25
Lieber Thomas,
leider lief mir bis heute kein Schaltnetzteilkonstrukteur über den Weg, von dem ich dann so manches erfragt hätte.
Lege ich aber zugrunde, welchen Problemen ich mich als (unerfahrener...) Konstrukteur mutmaßlich gegegenübergestellt sähe, fallen mir sofort die Schaltflanken der Schaltnetzteile ein, die ich mit einem symmetrischen Spulen-Kondensatoren-Saugkreis zu beseitigen versuchen würde, der seinen Massebezug aus dem Schutzleiter erhält.
So sind beispielsweise solche, als separate Einheiten erhältlichen Saugkreise für interne oder externe Störungen grundsätzlich symmetrisch.
Es geht ohne Schutzleiter, die Dämpfung des Störspektrums jedoch lässt gewiss Wünsche offen. Und welchen 'elektroökologischen' Ansprüchen unsere Netze heute genügen, na ja, da schweigt des Sängers Höflichkeit.
Mit herzlichem Gruß
Hans-Joachim
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Antwort#26
redi aus Bayreuth fragt: Woher mag der "unenglische" Begriff "Cinch" für diese Stecker kommen? Darüber hab ich überhaupt noch nichts gefunden. Für Hinweise wäre ich dankbar.

Ja, wer hat weitere Hinweise? Die einzige Hilfe haben wir von Dietmar unter:
http://f11.parsimony.net/forum16949/messages/19887.htm
Es kann ja möglich sein, dass diese angeblich seit 1917 bestehende Firma Cinch an der Namensbildung beteiligt war. Ich zweifle aber, ob diese Firma damals schon so hieß. Als um 1950 die 45 UPM Mikrorille kam und die 78 UPM Schell-Lackplatte ablöste, war die Firma RCA (Radio Corporation of America) stark an der Steckerlösung der Plattenspieler beteiligt. Darum ganz klar RCA-Plug = Phono-Plug. Wie die Firma "Cinch" da reinpasst, ist mir nicht klar. Und warum setzte sich Cinch nicht in USA durch, sondern eher in Europa? In USA hörte ich höchst selten den Namen "Cinch", immer nur RCA oder Phono. Und den gespreizten Unsinn "Chinch" habe ich (wie auch "Base") dort nie gehört. Es gibt auch noch die eigenartige Schreibweise mit "y", also Cynch oder noch schlimmer Chynch.
Und das dieser "Sau-Cinch-Stecker" sogar Eingang in die Norm der digitalen hochfrequenten Schnittstelle SP/DIF gefunden hat, ist sehr erstaunlich. Hier wäre der Koaxial-BNC-Stecker naheliegend gewesen.

Viele Grüße
Dieter
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Antwort#27
Als "base drum"-Freund muss ich Dich darüber informieren, daß häufig sogar auch die Schreibweise "CYNCH" verwendet wird. Das "h" ist wohl ein Scheibfehler. Weitere vermutlich unausrottbare Pseudo-Anglizismen : "subwoover" und "silicon waver"


The World of CYNCH
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Antwort#28
Und das dieser "Sau-Cinch-Stecker" sogar Eingang in die Norm der digitalen hochfrequenten Schnittstelle SP/DIF gefunden hat, ist sehr erstaunlich. Hier
wäre der Koaxial-BNC-Stecker naheliegend gewesen.
Vermutlich liegt der Grund darin, dass SPDIF für den Consumermarkt bstimmt war.
Und bei Consumergeräten wird doch alles vercincht was nicht verscartet werden kann. FBAS, Luminanz, Chrominanz, dig. Audio, Audio...
Ich benutze nur BNC für SPDIF. Natürclih braucht man Adapterkabel weil die Hersteller immer noch cinch-Buchsen einbauen.
Warum nicht das "professionellere" AES/EBU?
- Stecker grösser, mehr Platz
- SPDIF ist der kleinste gemeinsame Nenner
- Audioqualität nicht besser
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Antwort#29
Hallo Leute,
ich habe auch das gleiche Problem und nehme deshalb immer 2 volle Akku´s mit. Bei mir tritt das Problem sogar zwischen Laptop und Hifi-Wohnzimmeranlage auf. Und dort gibt´s ja nur Schutzklasse II-Stecker (Euro-Stecker) - aber auch eine Antennenleitung.
Muss ich mit diesen Problemen auch rechnen, wenn ich ein Digitalpult (z.B. Yamaha 01V96) mit SPDIF-C(h)inch an meinen Computer anschließe? Ich hätte damit gerechnet, dass wenigstens eine Seite, also entweder die (Desktop-)Computernetzteile oder das Mischpult, galvanisch von der Erde getrennt sind.
Aber die Idee, möglichst viel optisch zu machen, gefällt mir vor diesem Hintergrund immer besser.
Beste Grüße
Wolfgang
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Antwort#30
Hallo Hans-Joachim,
Du schriebst:
Es geht ohne Schutzleiter, die Dämpfung des Störspektrums jedoch lässt gewiss > Wünsche offen. Und welchen 'elektroökologischen' Ansprüchen unsere
Netze heute genügen, na ja, da schweigt des Sängers Höflichkeit.
Was sind das für Störungen? Überspannungen, die ansonsten dem nachgeschalteten Gerät schaden könnten?
Dann stört also das Netzteil deswegen nicht mehr, weil die Störungen nicht mehr über den Schutzleiter abgeleitet werden, der ansonsten, weil nicht abgeschirmt, als Antenne in Richtung meiner Monitore wirkt?
Besten Dank für alles erhellende,
Christian
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Antwort#31
Dieter schrieb von einer
Schell-Lackplatte.
Ist das also eine Lackplatte aus Schell?
Oder ist es eine Platte aus Schellack, also eine Schellack-Platte?
Grüße,
CJB
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Antwort#32
Christian CJB schrieb:
"Schell-Lackplatte". Ist das also eine Lackplatte aus Schell? Oder ist es eine Platte aus Schellack, also eine Schellack-Platte?
Im Internet lerne ich: Schellack ist ein Naturharz, das nach Anstechen der Schildlaus an indischen Feigenbäumen als Ausscheidung entsteht.
Er wird in Alkohol gelöst und hat eine langsame physikalische Trocknung.
Da ich ein Hasser der drei neumodisch gleichen Konsonanten hintereinander bin und ich dachte Schellack ist ein Lack, der mit Schell verbunden wird und dann drei "l" hintereinander bekommt. Schell-Lack war mein Gedanke, aber wenn das Schel-Lack heißen sollte, was ich mir immer noch nicht sicher bin, würde ich mir auch Schel-Lack angewöhnen. Jedenfalls ist es ein Lack. Aber was ist Schel?
Gruß
Dieter
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Antwort#33
Servus,
Dieter möchte wissen,
aber wenn das Schel-Lack heißen sollte, was ich mir immer noch nicht sicher bin, würde ich mir auch Schel-Lack angewöhnen. Jedenfalls ist es ein Lack. Aber was ist Schel?
Schel ist niederländisch und heißt Schale, Schuppe. Das bezieht sich auf das Aussehen des Schellacks, der in schalenähnliche Täfelchen gepreßt vertrieben wird. Im 18 Jh. wurde aus schellak das deutsche Lehnwort Schellack, wobei lak = Lack ist.
redi
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Antwort#34
Danke Redi,
also aus dem Holländischen kommt das. Da ich shellac auch aus dem Englischen kenne, ging ich mal in das Fremdwörter-Lexikon LEO unter:
http://dict.leo.org/
und gab 'shellac' ein.
Das Ergebnis war:
shellac [tech.] der Schellack
shellac adhesive [tech.] der Schelllack-Kleber
Und da haben wir, was ich befürchtete, "Schelllack-Kleber".
Wie hässlich sind doch diese drei "lll".
Das ist aber mein Problem, wenn das mit den drei "l" stimmen sollte.
Was meinst du Redi?
Gruß
Dieter
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Antwort#35
Hi,
nur als kleine Verbesserung: im Niederlaendischen heisst das 'schil' und nicht 'schel', auf jeden Fall im Bezug auf Schale.
Gruesse aus Holland,
Dirk
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Antwort#36
Da ich ein Hasser der drei neumodisch gleichen Konsonanten hintereinander bin
1. Ist Sauerstoffflasche nicht neumodisch!
2. Gibt es keine rationale Begründung für das Verschwinden eines Konsonaten bei Zusammenschreibung
3. Wäre das alles kein Problem wenn sich die einem C++, Java, Python etc.-Programmierer vertrauten Form von GrossSchreibung mitten im Wort endlich allgemeinGültig durchSetzen würde.
4. Gehört das alles gar nicht hierHer
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Antwort#37
Wie hässlich sind doch diese drei "lll".
Ok. Auf die Musik übertragen: wenn ich am Ende eines Takts zwei viertel Noten A spiele. Und am Anfang des nächsten Takts eine Viertelnote A. Dann lasse ich eine Note weg damit es sich besser anhört?
Ich bin kein Freund der Rechtschreibreform, und zwar genau aus dem Gruund weil sie mit der Logik nicht weitgenug geht. Warum sollte ein Konsonant verschwinden?
Warum darf st nicht getrennt werden. Schwachsinn hoch 3, der auch noch verteidigt wird.
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Antwort#38
Servus,
Dirk schreibt und hat Recht:
im Niederlaendischen heisst das 'schil' und nicht 'schel', auf jeden Fall im Bezug auf Schale.
ETYMOLOGY: shel(l) + lac (translation of French laque en écailles, lac in thin plates).
Aber:
Das bezieht sich auf das 18. Jh. Allerdings hab ich nicht ganz richtig nachgeschaut: Gemeint hatte _ich_ die "Schale" = "Schüssel, Gefäß" - das wäre nl. "schaal" gewesen, gemeint aber war "Schale" = "Eier-Schale, Kartoffel-Schale" - das war/ist in der Tat nl. "schel, schil". Damit verwandt ist z.B. der deutsche "Schellfisch", dessen Name von dem muschelartig auffächernden Fleisch kommt. Auf Englisch wäre das "shell" = u.a. "Muschel" .
So, und jetzt steht unter
http://www.bartleby.com/61/35/S0333500.html
So, und das sind ja wohl (Austern)-Muschelschalen. Irgendwo hat ich auch die engl. Bezeichnung "french lac" gesehen, das spräche für französischen Ursprung - zumindest, was das Englische anbelangt.
redi
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Antwort#39
Servus,
Dieter hat bei http://dict.leo.org/ gefunden:
Und da haben wir, was ich befürchtete, "Schelllack-Kleber".
Wie hässlich sind doch diese drei "lll".
Das ist aber mein Problem, wenn das mit den drei "l" stimmen sollte.
Das ist schlecht, nach der Rechtschreibreform allerdings erlaubt.
Aaber:
Hier
http://wortschatz.uni-leipzig.de/
gibt es für "Schelllack" oder "Schell-Lack" keinen Treffer, für "Schellack" dagegen 43.
Das ist ein schöner Beleg dafür, daß die Rechtschreibreform zugunsten von formelhafter Regelanwendung sich teilweise von der Sprachwirklichkeit entfernt hat.
Wie wahr!
redi
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Antwort#40
Schelllack ist doch noch harmlos.
Schon mal folgendes Wort gesehen (musste mal eine neue Tür kaufen)
Normnennmaß
Da wird mir beim lesen immer ganz schwindelig....
Dietmar
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