MSM-02 Mikro

Erstellt 13 Antworten14 Beiträge
Startbeitrag#1
Kennt einer von Euch eigentlich einen Mikrovorverstärker, der zum MSM-02 Messmikro von Fischer paßt?
Grüße Walter
ZitierenPost melden
Antwort#2
Hi Walter,
du suchst einen schicken Mikrofonvorverstärker, der zum Messmikrofon MSM-02 von Fischer passt.
Soll der Verstärker zur gebürsteten Aluminium-Spitze des Mikrofons oder zum verchromten XLR-Stecker passen?
Möchtest du mit dem Mikrofon messen, wie es das Messmikrofon "vorschreibt" oder willst du damit sogar Musik aufnehmen?
Georg
ZitierenPost melden
Antwort#3
Hmmm - passende Optik wäre natürlich auch schick, ist aber zweitrangig. *g*
Nachdem das MSM-02 vom Hersteller als Messmikro tituliert wird, soll es bei mir geplanterweise auch nur zum "Messen" hergenommen werden.
Bislang habe ich leider keinen Mik.-VV. gefunden, der eine Speisespannung von unter 15V bereitstellt.
:-)
Grüße Walter
ZitierenPost melden
Antwort#4
Hast Du noch etwas Konstruktives zum msm-02 Messmik. bzw. passenden Mik.-VV.?
:-)
Walter
ZitierenPost melden
Antwort#5
Traurig, was man hierzu im Internet lesen muss.
Um Rückfragen vorzubeugen:
Da die Speisespannung unseres bevorzugten MPA-102 Mikrovorverstärkers 24V beträgt, können wir den Einsatz in Kombination mit dem MSM-02 Mess-Mikrofon leider nicht empfehlen.
Noch nicht einmal die Änderung von Vorwiderständen wird angedacht.
Georg
ZitierenPost melden
Antwort#6
... , ich wollte das Ding nicht nur mit einem Analyzer einsetzen und zum Basteln habe ich keine Lust.
:-(
ZitierenPost melden
Antwort#7
... wie siehts mit einem Vorverstärker-Tipp für das Messmikro von Fischer aus - kennt das Keiner ?
Walter
ZitierenPost melden
Antwort#8
Walter fragt: Wie sieht es mit einem Vorverstärker-Tipp für das Messmikro MSM-02 von Fischer aus?
Die Daten des Messmikrofons sind sehr problematisch. Man muss schon mal in den Daten lesen.
Fischer MSM-02 MESSMIKRO
Messkapsel: Electret
Übertragungsfaktor: 6mV/Pa
Frequenzgang: 20Hz-20kHz max +/-4dB
Speisespannung: 3V bis 15V und 0,5 mA Gleichstrom
Die letzte Zeile ist das dicke Ding. Das muss einem klar sein, bevor man das Messmikrofon kauft, um damit schöne Klavieraufnahmen zu machen. :-)
ImLink unten
http://www.speaker-online.de/messtechnik/
ist zu finden:
Um Rückfragen vorzubeugen:
Da die Speisespannung unseres bevorzugten MPA-102 Mikrovorverstärkers 24V beträgt, können wir den Einsatz in Kombination mit dem MSM-02 Electret-Mikrofon leider nicht empfehlen.
Das ist leider nicht ganz klar ausgedrückt. Es sollte heißen: Mit diesem Mikrofonvorverstärker geht es nicht und mit den üblichen anderen Mikrofonvorverstärkern mit 48 Volt Phantomspannung auch nicht. Man braucht gar nicht erst zu suchen.
Gruß
Didi



Problem mit MPA-102 Mikrofonvorverstärker
ZitierenPost melden
Antwort#9
Und was ganz deutlich bei den Daten des MSM-02 Messmikrofons steht:
XLR-Belegung:
1 + 3 = Erde (!)
2 = Signal
Das heißt ganz klar: dieses Mikrofon ist unsymmetrisch (!) und damit niemals für Phantomspeisung gedacht - weder für hohe noch für niedige Spannung. Da hilft auch kein Umlöten.
Ich kann nur raten: Hände weg von diesem Messmikrofon "Fischer MSM-02".
Dieter


Die Phantomspeisung und ihre Geister
ZitierenPost melden
Antwort#10
Hallo Didi
Die Daten des Messmikrofons sind sehr problematisch. Man muss schon mal in den Daten lesen.
Fischer MSM-02 MESSMIKRO
Messkapsel: Electret
Übertragungsfaktor: 6mV/Pa
Frequenzgang: 20Hz-20kHz max +/-4dB
Speisespannung: 3V bis 15V und 0,5 mA Gleichstrom
Die letzte Zeile ist das dicke Ding. Das muss einem klar sein, bevor man das Messmikrofon kauft,
um damit schöne Klavieraufnahmen zu machen. :-)
Na ja, das mit der Spannung kriegt man schon in Griff.
Aber ich finde, die Zeile mit den Frequenzgang ist für ein Messmikro das dicke Ding. Hängt man dahinter noch einen qualitativ 'passenden' Vorverstärker mit +/-1dB, so hat man ein Gesamtsystem mit einer Ungenauigkeit von 10dB !!
Was soll man damit eigentlich 'messen' ?
Gruß, Gerhard
ZitierenPost melden
Antwort#11
Erklär' mir mal bitte, wie Du auf die 10dB kommst ... (???) oder meinst DU +/- 5dB ? - die 4 sind in jedem Falle zu hoch , auch wenn sie bekannt sind und man sie zurückkompensieren (könnte).
ZitierenPost melden
Antwort#12
Hallo jürgen
Erklär' mir mal bitte, wie Du auf die 10dB kommst ... (???) oder meinst
DU +/- 5dB ? -
Ich meine die +/-4dB vom Mikro und +/-1dB von einem mittelmässigen Verstärker, die sich in schlimmsten Fall zu einer Messungenauigkeit von +/- 5dB = 10 dB addieren können.
Gruß Gerhard
ZitierenPost melden
Antwort#13
Der Amp wäre schon sehr mittelmässig, aber wenn die Kennlinie des Mikros bekannt ist kann man noch ein wenig nachkorrigieren, oder ?
ZitierenPost melden
Antwort#14
Hallo Juergen
Der Amp wäre schon sehr mittelmässig, aber wenn die Kennlinie des Mikros bekannt ist kann man noch
ein wenig nachkorrigieren, oder ?
Na klar, ich kann auch einen besseren ( und dann meist auch teueren ) Verstärker mit < 0,1dB Abweichung verwenden. Bleiben dann nur noch +/-4dB, macht die Sache auch nicht viel besser.
Die Korrektur auf Grund eines individuellen Amplidutenfrequenzganges ist natürlich möglich. Dann stellt sich die Frage, wie man mit den Mikro messen will. Sieh dir auf www.speaker-online.de/messtechnik/ die Kurve an. Es handelt sich nicht um eine gleichmäßige Abweichung bei einer oder einigen wenigen Frequenzen. Zwischen 1 - 10 kHz ist sie recht wild zerklüftet und fällt dann ab 12 kHz deutlich ab.
Im Zusammenhang mit einem PC und Softwareanalyser, der die Eingabe einer größeren Anzahl von Stützstellen zur frequenzabhängigen Pegelkorrektur ermöglicht, ist eine Korrektur sicher machbar.
Wenn das Mikro 'nur' mit einem RMS Gleichrichter und Anzeige zu einem SPL Meter erweitert wird und dann mit Hilfe von Terzbandrauschen von einer Test-CD Messungen durchgeführt werden, ist das ständige Korrigieren jeder Messung schon sehr lästig ( nun gut, Exceltabelle mit automatischer Verrechnung.., gibt sicher auch Möglichkeiten ).
Andere Fragen, die ich mir stelle:
Wie werden die individuellen Amplidutenfrequenzgänge bei diesen Mikro eigentlich aufgenommen? Auf einen professionellen Kalibrierplatz? Oder vor einem Lautsprecher in einer in einer mehr oder weniger reflektionsarmen Umgebung?
Kann eine Kleinmembrankugel überhaupt einen so wilden Amplidutenfrequenzgang haben oder sind das Einflüsse der Messumgebung bei der Kurveraufnahme? Dann wäre es schlimm, sie zu korrigieren.
Wieso bricht die Kurve bei 18 kHz ab, obwohl das Mikro bis 20 kHz angegeben ist?

Gruß, Gerhard
ZitierenPost melden

Deine Antwort

Du kannst ohne Anmeldung schreiben.