Bitte nicht hauen, bin ambitionierter Hobby-"Aufnehmer" und habe mir zu meinen Neumann-Mikros (KM-Serie und 2x TLM 103) zwei Röhrenmikros von t-bone (SCT2000) gekauft, mit deren Klang ich bislang sehr glücklich bin. Meine Frage ist nun, ob ich die Röhrenmikros zusammen mit den Kondensatormikros an einem Mischpult (habe ein Mackie CR1604-VLZ) anschließen kann, ohne daß mir die Phantomspeisung was auch immer zerstört. Wie sieht das mit dem Klingeneingang aus, liegt da auch Phantomspeisung an? Wie gesagt, bitte nicht hauen, aber mit der Suchfunktion habe ich nichts gefunden. Danke Gregor
Hi Gregor, du hast ein Mackie CR1604-VLZ Mischpult und Röhrenmikros von t-bone SCT2000 und du fragst, ob man die Röhrenmikros zusammen mit den Kondensatormikrofonen an das Mischpultr schließen kann, ohne dass die Phantomspeisung etwas zerstört. Das Mischpult hat folgende Eingänge: Channel line input Klinke (bal./unbal.) Channel mic preamp XLR (balanced) Dich interessieren nur die symmetrischen (balanced) XLR-Mikrofoneingänge, auf denen allein die Phantomspeisung ist. Die Phantomspeisung liegt nicht zwischen den Modulationsadern a und b. Darum kannst du völlig gefahrlos auch deine Röhren-Mikrofone an diese symmetrischen XLR-Eingänge anschließen. Von unsymmetrischen Klinkensteckern lasse bei Mikrofonen die Finger weg! Gruß Maya
Was empfiehlt denn die Behringerbedienungsanleitung, wie Du die B'ler anschließen sollst ? Ich habe ein paar Effektler von denen und dort sind eigentlich recht klare und umfangreiche Anleitungen dabei - auch was XLR, Klinke und Anschlussbelegungen angeht. Was ist Dir denn bitte so langlich aufgefallen an den B's gegen die Neumänner ? Würdest Du die (zumindest Hobbyrecordern) empfehlen ?
...dachte ich auch... vielen Dank auf jeden Fall für die Antworten. Jetzt wüßte ich nur noch gern, warum maya sich so vehement gegen die unsymmetrischen Klinkenstecker ausspricht. Bisher hatte ich noch keine Probleme (Brummen o.ä.) damit. Grüße Gregor
Hallo Gregor, Der Haupteinwand gegen jegliche unsymmetrische Anschlußtechnik ist das Problem mit Erdungsschleifen. Zwar tritt dies bei Mikrofonen prinzipiell nicht auf, weil Mikrofone elektrisch gesehen "in der Luft" hängen, aber die Störsicherheit bezüglich hochfrequente Einstreuung ist bei symmetrischen Leitungen auf jeden Fall besser. Auch bekommst Du z.B. unsymmetrische Leitungen in Multicorekabeln niemals sauber übersprechfrei. Ganz davon abgesehen, daß bei einer unsymmetrischen Technik prinzipiell keine Phantomspeisung möglich ist, sondern immer nur "Tonaderspeisung" und die bringt dann Probleme mit sich hinsichtlich der Trennung der Gleichspannung und Siebung dieser. Bei Aderspeisung muß nämlich eine sehr hochwertige Siebung erfolgen, sonst brummt es.
Hi Gregor, ich freue mich für dich, dass bei deiner Art Mikrofonaufnahmetechnik alles mit der 6,3 mm Mono-Klinke so problemlos läuft. Mach' doch ruhig weiter so. Irgend wann wirst du mich schon verstehen. Hier geht es auch um die Phantomspeisung, wie der Thread zeigt und dabei wirst du mit deiner geliebten Monoklinke eben nicht weit weit kommen ;-) Viele Grüße Maya