Nochmal digitale Technik

Erstellt 4 Antworten5 Beiträge
Startbeitrag#1
Also ich habe die Sache mit dem 48kHz klingt besser noch mal untersucht. Es stimmt im Falle des digmods. Nun aber zu etwas viel wunderlichen:
Verschaltung 1:
CD-Player analog out (als Quelle) -> RME ADI-8 DS (44.1 und 48)
-> ADAT signal -> mein Wandler -> SPDIF -> T-Comp mit digmod
-> SPDIF -> mein Wandler -> ADAT signal -> RME ADI-8
-> Endstufe
Soviel wie ich weiss (und drehen an den analogen Poties am T-Comp lassen auch nichts anderes zu: es findet eine DA-AD Wandlung statt. D.h. das Signal am digmod wird nicht durchgeschliffen sondern war mal kurz analog.
Wenn ich jetzt aus dem T-Comp hinten rausgehe (mangels greifbaren Kabel unsymetrisch, aber das dürfte nicht das Problem sein) und auf die Endstufe gebe, dann klingt es schlechter als wenn ich aus dem ADI-8 rausgehen. Wohlgemerkt über den umweg digmod. Also mit zusätzlicher DA-AD-Wandlung.
Der ADI-8 ist master und dessen DA läuft auch mit interner clock. Die entsprechende LED zeigt an das das reinkommende Signal im Takt ist. Also keine Probleme bei der gesamten Kette auftreten.
Für das gesamte Verhalten gibt es eigl. nur eine Erklärung:
Das digmod, was nicht ja nicht schlecht klingt - keineswegs, hat Jitterprobleme. Bzw. kann den JItter der eventuell durch meinen Wandler passiert nciht korrieren. Da der digmod AD ja in selben Takt wie der DA ist ist das digmod in sich aber wieder Jitter-neutral. Solange man es wieder digital verlässt.
Wohingegen der ADI-8 nach all den Wandlungen und gejitter das Signal vor der DA-Wandlung wieder "entjittert". Kein Wunder er läuft ja auch mit internen Takt, also _genau_ dem Takt der die ursprüngliche AD-Wandlung macht.
Aber auch wenn der ADI-8 mit dem Takt des Eingangs läuft arbeitet dessen PLL so gut dass ein jitterisches Signal entjittert wird.
Den Unterschied konnte auch "mein" Gitarrist hören.
Was sagt ihr?
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Antwort#2
Wenn ich nichts falsch verstanden habe, ganz klar : Das digmod im T-Comp hat eine (relativ) schlechtere Jitterkorrektur, gibt aber latenzfrei Digitales durch. Was noch zu klären wäre : Was genau ist hier schlechter ? Wenn das Viech das Jitter-behaftete Signal einfach stur analogisiert, erhält man inkorrekte Signale wegen Delta-t. Wenn aber die eingangsseitige PLL überlastet wird und ausser Tritt fällt (glaube ich aber eigentlich nicht) so fallen Samples weg -> Rauschen !
Ich tendiere nun zu Fall 1 : Dass man aber den Jitter so stark heraushören soll, ist mir nicht so verständlich. Was tut sich denn an den Flanken Vor und NACH Deinem Wandler ? Könnte man das mit gezielt "schlechten" Kabeln lokalisieren / provizieren ? (Kapazitive Last am Ausgang Deines Wandlers, und auch am Eingang des ADI - also nach dem Kabel ?)
Der Jitter kann hier überhaupt nur ein FLankenproblem sein - was leisten die line-Treiber Deines Wandlers ? Was ergibt sich bei einer sehr kurzen Verbindung ?
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Antwort#3
Wenn ich nichts falsch verstanden habe, ganz klar : Das digmod im T-Comp hat eine (relativ) schlechtere Jitterkorrektur, gibt aber latenzfrei Digitales durch.
Was noch zu klären wäre : Was genau ist hier schlechter ? Wenn das Viech das Jitter-behaftete Signal einfach stur analogisiert, erhält man inkorrekte Signale
Ich tendiere nun zu Fall 1 : Dass man aber den Jitter so stark heraushören soll, ist mir nicht so verständlich.
Was tut sich denn an den Flanken Vor und NACH
Könnte man das mit gezielt "schlechten" Kabeln lokalisieren / provizieren ?
Der Jitter kann hier überhaupt nur ein FLankenproblem sein
was leisten die line-Treiber Deines Wandlers?
Was ergibt sich bei einer sehr kurzen Verbindung ?
Nur um sicherzugehen dass wir nicht voreinander vorbeireden: Digitales wird durchgereicht aber _nicht_ direkt sondern es wird DA-AD gewandelt. (Was ja auch der eigl. Sinn ist einen analogen Compressor digital einzuschleifen) Aber da eine eventuelle zeitlich fehlerhafte DA-Wandlung durch die exakt gleiche AD-Wandlung kompensiert wird könnte es so sein.
wegen Delta-t. Wenn aber die eingangsseitige PLL überlastet wird und ausser Tritt fällt (glaube ich aber eigentlich nicht) so fallen Samples weg -> Rauschen!
Mir eigl. auch nicht.
Deinem Wandler ?
Ohne Scope nix los...
(Kapazitive Last am Ausgang Deines Wandlers, und auch am Eingang des ADI - also nach dem Kabel ?)
Sowas denke ich mir auch. Und das ist auch der Grund warum das Problem für mich wichtig ist.
Was meinst du mit line-Treiber und mit "leisten"?
Die CS8414 (SPDIF-Reciever-Chips) sollen eine recht gute Jitterkorrektut haben laut deren deutschen Vertrieb. An der Stelle kann auch das "Aufpolieren" erfolgen.
Die Verbindungen sind kurz. Beim Austausch langes (1.5m) gegen kurzes(50cm) ADAT-lichtkabel ergab es keinen Unterschied. Die SPDIF-verbindungen (alle elektisch übrigens) sind auch kurz.
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Antwort#4
Hi Knurps,
was hat denn das hörbare Jitter-Problem mit der schwedischen Gruppe "Abba" im Beitragstext zu tun?
Wolfram
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Antwort#5
... eventuell sollte "knurtz" einfach schreiben, was genau er an der Diskussion um das offenkundige Jitterproblem nicht versteht oder bemängelt. (?)
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