Hallo, danke erstmal für die Hilfe bzgl. der Sounds. Hab 50% gefunden. Der Rest mach mir aber große Kopschmerzen. Naja egal wir beschallen den Raum (230 Personen ) mit 2 Aktiven 300 Watt Craaft Boxen. Angesteuert über ein Spirit Live 8 24er. Headsets und Lavalier kommt nicht in Frage ( Schauspieler ziehen sich um / aus ). Haben also die 2( einzig der Schule zu verfügung stehenden) Shure Kondenser zur Overhead abnahme genommen. Ergebniss : leichtes Delay in den Boxen und kaum Lautstärke gewinn, da eine große Anhebung des Gains gleich ordentlich Feedback macht. Tja welche Frqeuenzen kann man denn eleminieren damits klappt ( hab nur den parametr. EQ des Pultes ) habt Ihr noch irgendwelche Tips damit ich da noch was hinbekomme ? Ansonsten läuft nur Soundeefekte / Atmo über PA und Schauspieler müssern extrem laut reden. Gruß Tom
Hallo Tom, das wird schwierig. Was du auf jeden Fall brauchst, ist entweder ein externer parametrischer EQ oder ein graphischer mit 31 Bändern. Damit kannst du die koppelnden Frequenzen viel filigraner rausziehen als mit der "Dampfwalze" im Pult-EQ. Der ist dafür eigentlich nicht gedacht und seine Filter sind deshalb viel zu breit. Du hast angesprochen, daß die Schauspieler sehr laut sprechen müssen. Natürlich sind es Laien, da Schüler, aber das gehört eigentlich auch dazu. Ein "richtiger" Schauspieler schafft 300 Mann unverstärkt, so laut und deutlich ist die Aussprache. Das geht hier natürlich nicht, aber du kannst ja mal schauen, wieviele Zuschauerreihen deine Truppen unverstärkt "schafft". Um genau diese Entfernung kannst du die Lautsprecher auch von der Bühne weg verschieben, das bringt dir noch mal Gain vor Feedback. Allerdings müßtest du dann die Lautsprecher um die Laufzeit des Schalls von der Bühnen zur Box verzögern, wenn das nicht möglich ist, weil man kein Delay hat oder mieten kann, dann vergessen wir das. Und nicht zuletzt sollten dann Athmo und Effekte nicht über diese Lautsprecher laufen, sonst kriegen die vorderen Zuschauer nix davon mit. Desweiteren kannst du nochmal die Positionen von Lausprechern und Mikros überprüfen. Die Mikros so ausrichten (wenn das auf der Bühne noch Sinn macht), daß die Lautsprecher möglichst in der "toten Zone" (bei Nierencharakteristik z.B. genau dahinter) stehen. Du kannst auch versuchen, die Mikros etwas "über Kreuz" auf die PA zu geben, also das linke Mikro etwas mehr auf die rechte Box und anders rum. Auf jeden Fall kannst du die Lautsprecher noch ein bißchen nach aussen verschieben, die müssen nicht direkt neben der Bühne stehen. Effekte und Athmos so leise wie möglich einspielen, daß sie nicht von der Sprache ablenken; wenn das Gehör sich auf die "leisen" Sprecher eingestellt hat, dann sollte man es nicht akustisch "blenden". Was mit Sicherheit am meisten helfen wird, wenn er Rest schon ungefähr stimmt ist die Sache mit dem externen EQ. Versuche da Geld zum Leihen (sooo teuer ist das nicht) rauszuschlagen oder die Schule kauft sich mal einen. Es gibt z.B. einen 31-Bänder von Behringer für rund 170 Euro, der ist fürs Geld gar nicht schlecht. Das sollte eigentlich mal drin sein. Und nicht zuletzt kannst du, wenn deine Schauspieler wieder mal anfangen zu mümmeln und zu nuscheln sie dran erinnern, daß alle Technik sie nicht davon befreien wird, sich einigermaßen laut und deutlich zu äußern - denn was du nicht von ihnen an "Signalqualität" bekommst, kannst du auch mit keiner Anlage dieser Welt verstärken ;-) MfG Janko
hi, ich habe früher bei der theatergruppe der schule auch manchmal stützmikros eingesetzt und wir hatten anfangs mit ähnlichen problemen zu kämpfen. einer guter rat ist hier immer, wenn möglich die boxen zu fliegen, d.h. mit abstrahlrichtung zum publikum an die decke / oben an der bühne ( wie bei einem open air) zu hängen. das hat meistens viel geholfen, da die mitten und höhen durch die zuschauer gedämpft wurden. die bässe kann man eh etwas rausdrehen, wenn man "nur" die verständlichkeit der schauspieler unterstützen will, so koppeln diese dann auch nicht.