Huhu, ich verzweifel hier gerade beim Lernen... ich habe in zwei Tagen meine mündliche Diplomsprüfung in Audiotechnik mit dem Schwerpunkt Mikrophone. Da Ihr hier alle Ahnung zu haben scheint, wäre ich Euch ewig dankbar, wenn Ihr mir ein paar sinnvolle Fragen schicken könntet, die man stellen könnte. Am besten dann auch gleich mit Beantwortung ;-) Sollten ruhig von leicht bis richtig schwer sein... Super vielen lieben Dank!!!
Lieber Sonnenaufgangsüberwacher, wenn's am 8. Juli funktionieren soll, hast du ja nicht mehr so viel Zeit, Spielereien sollten daher unterbleiben. Ich rechne dazu auch das von dir vorgeschlagene Procedere; das Blaue (nicht den Blauert...) vom Himmel herunter abzufragen, wird dir nicht helfen. Du musst daher an präzise gesichtetes Material heran. Halte dich daher an unseren alten Fahrensmann Eberhard Sengpiel, der mit seinem Unterrichtsmaterial schon allerlei Generationen von Tonmeistern aufs berufliche Fahrrad geholfen hat. Die mikrofonspezifischen Texte findest du auf Eberhards Seite anhand der Filenamen sehr schnell, weshalb ich mir genauere Hinweise erspare. Zur Ergänzung taugen auch gut die lesbaren Texte in Jörg Wuttkes Band 'Mikrofonaufsätze', die unter http://www.schoeps.de/D/aufsaetze.html kostenfrei herunterzuladen sind. Erfolgreiches Lernen! Hans-Joachim
Hi Sunreise, ein immer wieder sehr beliebtes Prüfungsthema ist die Frage zur Erklärung des Tiefenanstiegs bei Gradientenmikrofonen, dem sogenannten Nahbesprechungseffekt oder wie Jörg Wutte gern sagt "Naheffekt", weil in der Nähe einer Posaune keiner "bespricht". Bei der Erklärung tun sich alle Studenten schwer. Das hat mit der Schallschnelle im Schallfeld, der Wellenlänge und der Nähe zur Schallquelle zu tun. Siehe "Geheimpapier" unter http://www.sengpielaudio.com/Schallschnelle-Veit.pdf Maya
Hi sunrise, möge bei dir die Sonne aufgehen. Es kann nichts schaden, mal bei "SengpielAudio" zu den Vorlesungs-Unterlagen 3 über Mikrofone zu gehen und durchzublättern, wenn dir die Seiten unter http://www.sengpielaudio.com nicht schon lange bekannt sind. Die Profs kennen diese Seiten genau, stellen sich aber unwissend, wenn man sie deswegen anspricht. Warum werden häufig keine Hinweise darauf an uns Studenten weitergegeben? Gruß Dieter
Lieber Sunrise, Aus meiner eigenen Diplomprüfung weiß ich (Mikrofone war auch mit dabei), daß es viel mehr darum geht, die Grundlagen verstanden zu haben. Richte Dich ruhig mal darauf ein, daß Du gefragt wirst, wie denn z.B. ein dynamische Mikrofon aufgebaut ist, oder wie ein Kondensatormikrofon aufgebaut ist und wie aufgrund des Aufbaus der Frequenzgang aussieht. Das führt beim dyn. Mik. zwangsläufig auf die Grundlagen des Induktionsgesetzes und beim C-Mikrofon auf die Gesetze der Kondensatoren. Die Erfahrung bei Prüfungen - insbesondere Diplomprüfungen - daß die Prüfungskandidaten an den elementaren Grundlagen scheitern, weniger an den Anwendungen oder speziellen Eigenschaften bestimmter Geräte etc. Du solltest unbedingt Dich nochmals mit den Grundlagen des Induktionsgesetzes und der Gesetze über Kondensatoren vertraut machen! Da braucht nur von Dir ein bestimmtes (selten gehörtes) Stichwort zu fallen, und schon reiten die Prüfer darauf herum. Fußangeln legen sich erfahrungsgemäß die Prüflinge selbst. Sieh Dir ruhig nochmal die Ausführungen von Dr. Boré an und die E-technischen Grundlagen dazu. Dann hast Du ein gutes Rüstzeug um in die Prüfung zu gehen. Ich habe es tagtäglich selbst mit Studenten zu tun und kenne daher diese ganzen Probleme.
Hi sunrise, heute hat um 14.31 Uhr ein Johnny drei Fragen-Blätter zu Mikrofonen als Nachhilfe zitiert. Als "Kundendienst" stelle ich mal kurzzeitig die Antworten (!) zu diesen drei Frageblättern ins Netz. Das Induktionsgesetz, dass Rainer erwähnt, kommt auch vor. Wie kommst du an die Antworten? Gehe zur selben Adresse wie die Frage und schreibe vor .pdf einfach -Antworten (und natürlich .pdf dahinter). Viele Grüße Eberhard Forum für Mikrofonaufnahme und Tonstudiotechnik http://www.sengpielaudio.com
Supi, vielen lieben Dank Euch allen, das hat mir schon alles sehr beim Lernen geholfen. Wenns bei dem anderen Prüfungsfach dann auch gut läuft, sollte es zu einer guten Note langen... Und ich möchte ja keinen schocken, aber ich bin weiblich... Ja, auch Frauen studieren etwas, was mit Technik zu tun hat ;-) Grüzle