@ThomasT und Hajo

Erstellt 34 Antworten35 Beiträge
Antwort#21
Sie haben um die 50 laut meinen Informationen, welche konkret den Aufbau und die Erscheinung der unterschiedlichen Kristalle beschreiben. Möglich, daß dort auch das Absorbtionsverhalten eingeht.
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Antwort#22
Hallo,
so wie es mir vorkommt, redest Du hier von Live sound. Erstmals kannst Du echt froh sein, dass Dein drummer die Kick drum richtig laut spielt, denn sonst klingst nur wie ein 808.
Ich habe das mit dem Dach schon angewendet, aber nur im Studio. Die isolierung ist echt nicht schlecht. Ich muss aber zugeben, wenn man sich Zeit nimmt, kann man im Studio auch Aufnahmen mit dem Uebersprechen machen, wenn man es richtig anwendet.
Live kann ich eigentlich garnicht sagen, dass ich das problem noch nie gehabt habe. Ich mixe aber auch recht grosse Hallen und meist Rock, also um die 100 dB (C-rated) Mix position.
Was Du hoechstens mal ausprobieren kannst ist, eine Deck vorne ueber die Kick drum legen (aber aufpassen, dass es nicht das Fell beruehrt, denn sonst veraenderst Du den sound zu dramatisch) und die kick drum mit einem B-91 oder so abnimmst. Probiers aus :-)
Gruss,


HaJo
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Antwort#23
Hi,
was ich im Laufe der Zeit immer wieder feststellen muss, ist dass die groessten Probleme (live und studio) immer wieder Zeitverschiebungen der einzelnen channels oder tracks sind.
Im Studio checke ich zB wie die einzelnen tracks der Drums (K,SN,HH,T's, OH's) aufeinander wirken. Damit bekomme ich die ganzen phasing effekte raus. Die bekannteste Band bei der ich das Zelt mal gesehen habe ist "System Of A Down".
Live machst sich das mit den Zeitverschiebungen mit der PA und der backline bemerkbar. PA: Wenn einzelne Komponenten der Lautsprecher nicht phasen getreu zueinander sind, wird der sound sehr undeutlich. Backline zur PA: Im idealfall wuerde ich immer versuchen die Gitarren Verstaerker auf gleiche Hoehe mit dem Schlagzeug stellen (sozusagen eine Wand aus Instrumenten) und die PA um den Abstannt der Lautsprecher und den Instrumenten zu "delay'en", das macht den Klang auch deutlicher.
Das war alles was mir gerade mal dazu eingefallen ist. Gruesse uebern Teich,



HaJo
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Antwort#24
Servus,
Yoda schrieb:
Hat jemand Ideen für eine Übersetzung der Forderung nach mehr Hall?
1.) "Ich bin doch ein/e ganz tolle/r Sänger/in, aber irgendwie kommt das nicht so richtig rüber. Das klingt so trocken, richtig schei* . Gib doch mal ein bißchen mehr Hall auf die Stimme - und ein wenig Echo auch ..."
Das heißt:
2.) "Ich kann nicht singen, kannst Du nicht meine Ungenauigkeiten etwas verdecken, z.B. durch Hall und Echo?"
Tja, nur die zweite Bitte hab ich noch nie gehört, die erste schon _sehr_ oft. Und aus dem _wirklichen_ Grund, der dahinter steckt, komme ich solchen Bitten auch gerne nach. Noch wirksamer aber, wenns nicht grad die erste Stimme ist, ist die beherzte Bedienung des entsprechenden Faders. Aufpassen muß man aber, wenn Freund/in, Frau/man, (Groß-!)Mutter/(Groß-!!)Vater des/der entsprechenden Künstler(s)/in mit dabei ist/sind. Da ist die erste Methode deutlich weniger konfliktträchtig.
redi,
der nur hobbymäßig mischt, aber schon unterscheiden kann, ob jemand singen kann oder nicht.
ps
Mein Patentrezept:
Je besser der Sänger/die Sängerin, desto weniger Hall. Eigentlich bräuchten _gute_ Sänger/Sängerinnen in den kleinen Sälen, in denen ich (meistens) zu tun hab, gar keinen Raumeffekt zugemischt. Leider aber ...
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Antwort#25
alles ist möglich, jürgen, alles! ausnahmslos alles!
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Antwort#26
Anmerkung zum Hall:
Hall ist nicht Hall. Da gibt es den Hall der die Stimme mit in den Hintergrund zieht ;-( und es gibt den "intelligenten" Hall, bei dem die Stimme unverändert deutlich vorne bleibt :-) Eigentlich ist der Wunsch der Sänger und Sängerinnen eine intime klare und deutliche Stimme - aber (!) mit viel Hall, der aber nicht die Stimme vermatscht.
Das ist kein Widerspruch und geht wirklich zu machen, wenn man die Hallprogramme mit den frühen Reflexionen, späten Reflexionen und dem dichten Nachhall verstanden hat, einschließlich der richtigen Pre-Delay-Einstellung auch mit Spread und Shape.
Wer das nicht einstellen kann, ist eher der Meinung: wenig Hall ist eindeutig besser. Übt mal die Einstellung: "Schwimmhalle" und doch deutlich vordergründige klare Stimme.
Gruß
Dieter
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Antwort#27
Genau. Ich hab neulich Mudvayne live gesehen, der Trommler spielt eine 20" Bassdrum mit unglaublichen Wumms, der auch bei schnellsten und vertracktesten Doublebasssachen nicht um ein Quäntchen absinkt. Ich hab mit dem Engineer gesprochen, der erzählte mir, dass da absolut nichts im Insert steckt, kein Kompi und nichts.
Es geht also.
Gruß
Claus
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Antwort#28
Du hast ja die Eskimos eingeführt, aber egal. Ich wollte ja nur wissen, wie genau man den Schneeklang hinbekommt :-) Nur EQ gegen die Höhen kann es nicht sein - was ist mit MB-Limmiting der Höhen ?
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Antwort#29
... wie bereits gesagt ist diese interpretiererei keine exakte wissenschaft.
ich tendiere dazu, "schneelanschaft" in "keine scharfen transienten" und "eher langsames arrangement" zu übersetzen, denn schneekristalle haben in meiner vorstellung durchaus viele sehr feine höhen. aber nur, wenn sie vom baum rieseln.
die frage MB-Kompression oder EQ finde ich zweitrangig, denn dabei geht es doch IMHO darum, eine technik zu finden um eine bestimmte vorstellung umzusetzen.
wehret den automatismen!
have fun
yoda
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Antwort#30
du möchtest wissen, was du tun must um eine schneelandschaft hörbar zu machen.
ich bin der ansicht, dass dies weitgehend deiner vorstellung entspringen muss.
du tauschst dich mit dem künstler in einer gemeinsamen sprache aus und versuchst, einen eindruck seiner auffassung vom klang zu bekommen. weil du aber eine übersetzung in technische parameter vornimmst bleibt dir letztlich keine sicherheit, ob deine übersetzung "stimmt". lösung: vorspielen.
deshalb ist mischen ja auch eine kunst und keine wissenschaft.
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Antwort#31
Ich bin immer interessierter :-) Gibt es irgendwo einen solchen Mix von Dir zu hören ?
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Antwort#32
... die Schnee-Mixes sind mir gerade ausgegangen ...
Übung für dich: Beschreibe doch mal die Stücke, die du gemischt hast, in SoundInWords-Manier! :-)
Spaß beiseite, ich habe dieses SoundInWords-Formular erst angefangen, deshalb gibt es noch keine Mixes zu existierenden Beschreibungen. Mir fiel nur auf, dass ich mit den Künstlern in dieser Sprache deutlich besser reden kann!
Aber ein gutes Beispiel ist der Film "Das Geisterschloss". Da wird ein Mädel namens Eleonore von einem Geist gerufen. Soundtechnisch bewegt sich dieser Ruf im Soundbild ständig unregelmäßig hin und her und ist auch manchmal undeutlich. Der Kunde hat mir nur von diesem Film, den ich zufällig kannte und der Stimmung in diesen Szenen erzählt, daraufhin habe ich eine Bridge in einem der Stücke ähnlich umgesetzt.
Hier der Link auf das Stück, aber bitte nicht weiter verbreiten, die Rechte liegen nicht bei mir!
Yoda


Forsaken
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Antwort#33
... na, da habe ich mir ja selber ins Knie geschossen. Den angesprochenen Effekt bei ungefähr 2:30 min bekommt man nur in einer Stereo-Fassung anständig mit ;-)


Forsaken-Stereo
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Antwort#34
die Passage ist in der Tat etwas geisterhaft - bis verwaschen würde ich sagen, aber naja, wer es so mag ? - Der Sänger klingt übrigens wie der kleine Bruder von Sting :D
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Antwort#35
... Der Typ spielt auch Sting und Police Covers, die einen umhauen ...
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