Als ich gestern den Diskussionsbeitrag über die angeblichen Phasenprobleme bei einem SPL- Gerät mit A/D- Wandler gelesen hatte, fiel mir spontan ein Problem ein, welches ich vor längerer Zeit bei meinem dbx 386 festgestellt hatte.
Ich benutzte das Teil mal als einfachen A/D- Wandler, für diesen Zweck ist er ja auch vorgesehen. Da ich nur kurz Mono aufnehmen wollte (zum Pegeltest) habe ich mit einem "Spezialkabel" mein Signal auf den linken UND den rechten Input gegeben (egal welchen, auch den Insert), und den Pegel auf beiden Kanälen exakt justiert. Der Zufall wollte es, das ich auf digitaler Seite ein Levelmeter mit Stereosichtgerät angeschlossen hatte. Was sahen meine müden Augen da? Ein Wölkchen ! Ich wollte erst glauben, den Sinn des Stereosichtgerätes verkannt zu haben, war aber nach einigen Vergleichstests zwangsläufig der Überzeugung, dass der dbx 386 diesen Effekt verursacht. Das witzige ist hier, dass bei hohen Frequenzen die Phasenunterschiede am derbsten sind (anstatt der senkrechten Linie, die auf dem SSG angezeigt werden müsste, zeigte sich eher schon ein derbes EI, wenn ein komplexeres Musiksignal mit größerem HT- Anteil eingespielt wurde. (Natürlich war der Wandler NICHT übersteuert sowie Clock... OK !)
Ist mein dbx 386 defekt ? Bin ich "ein bisschen dumm" ? Machen alle Geräte dieser Serie das so ? Ist das vielleicht ein Geheimnis der vielgelobten dbx-Type IV- Wandlung ?
Im Analogteil (welches leider auch ziemlich stark rauscht und auf dem linken Kanal auffällig brummt) liegt der Phasenfehler jedenfalls nicht. (Und ich hatte seitdem weder Zeit noch Lust, dem Problem durch Zerlegen des Gerätes auf den Grund zu gehen, da für den Wandlerteil ohnehin kein Schaltplan in Aussicht ist!)
Meiner Meinung nach ist dieses Gerät SO für zumindest einigermassen ordentliche Stereoaufnahmen NICHT zu gebrauchen. Schade, da es vermutlich gerade dafür konzipiert wurde.
Vielleicht hat hier jemand ähnliche Erkenntnisse mit seinem Equipment gemacht, welche andere User ebenfalls interessieren könnten !
Viele Grüße,
Swen
PS. Für die Techniker:
gestern habe ich das ganze (weil seit dem Erkennen des Fehlers schon reichlich ein Jahr vergangen war) nochmal ausprobiert, mit dem gleichen Ergebnis. Jeder andere A/D- Wandler, der mir gerade zur Verfügung stand (z.B. Apogee Rosetta, MOTU 2408 MKII im Stand- Alone- Betrieb, meine Tascam DM 24- Pulte sowie ein Yamaha 02R/96 und ein "Eigenbau"-Wandler auf AKM- Basis zeigten diesen Effekt nicht, dh. es war eine im Takt pulsierende, senkrechte Linie auf dem SSG zu sehen, so wie das meiner Meinung nach eben sein sollte.
Ich benutzte das Teil mal als einfachen A/D- Wandler, für diesen Zweck ist er ja auch vorgesehen. Da ich nur kurz Mono aufnehmen wollte (zum Pegeltest) habe ich mit einem "Spezialkabel" mein Signal auf den linken UND den rechten Input gegeben (egal welchen, auch den Insert), und den Pegel auf beiden Kanälen exakt justiert. Der Zufall wollte es, das ich auf digitaler Seite ein Levelmeter mit Stereosichtgerät angeschlossen hatte. Was sahen meine müden Augen da? Ein Wölkchen ! Ich wollte erst glauben, den Sinn des Stereosichtgerätes verkannt zu haben, war aber nach einigen Vergleichstests zwangsläufig der Überzeugung, dass der dbx 386 diesen Effekt verursacht. Das witzige ist hier, dass bei hohen Frequenzen die Phasenunterschiede am derbsten sind (anstatt der senkrechten Linie, die auf dem SSG angezeigt werden müsste, zeigte sich eher schon ein derbes EI, wenn ein komplexeres Musiksignal mit größerem HT- Anteil eingespielt wurde. (Natürlich war der Wandler NICHT übersteuert sowie Clock... OK !)
Ist mein dbx 386 defekt ? Bin ich "ein bisschen dumm" ? Machen alle Geräte dieser Serie das so ? Ist das vielleicht ein Geheimnis der vielgelobten dbx-Type IV- Wandlung ?
Im Analogteil (welches leider auch ziemlich stark rauscht und auf dem linken Kanal auffällig brummt) liegt der Phasenfehler jedenfalls nicht. (Und ich hatte seitdem weder Zeit noch Lust, dem Problem durch Zerlegen des Gerätes auf den Grund zu gehen, da für den Wandlerteil ohnehin kein Schaltplan in Aussicht ist!)
Meiner Meinung nach ist dieses Gerät SO für zumindest einigermassen ordentliche Stereoaufnahmen NICHT zu gebrauchen. Schade, da es vermutlich gerade dafür konzipiert wurde.
Vielleicht hat hier jemand ähnliche Erkenntnisse mit seinem Equipment gemacht, welche andere User ebenfalls interessieren könnten !
Viele Grüße,
Swen
PS. Für die Techniker:
gestern habe ich das ganze (weil seit dem Erkennen des Fehlers schon reichlich ein Jahr vergangen war) nochmal ausprobiert, mit dem gleichen Ergebnis. Jeder andere A/D- Wandler, der mir gerade zur Verfügung stand (z.B. Apogee Rosetta, MOTU 2408 MKII im Stand- Alone- Betrieb, meine Tascam DM 24- Pulte sowie ein Yamaha 02R/96 und ein "Eigenbau"-Wandler auf AKM- Basis zeigten diesen Effekt nicht, dh. es war eine im Takt pulsierende, senkrechte Linie auf dem SSG zu sehen, so wie das meiner Meinung nach eben sein sollte.
