Quantegy Senkel Stempel Problem

Erstellt 4 Antworten5 Beiträge
Startbeitrag#1
Hi ihrs,
habe ein kleines Problem. Wir müssen jetzt hier leider Quantegy Bänder für unsere Bandmaschinen benutzen und bei diesen ist leider die Rückseite schwarz. Dies hat das Problem, daß man den Markierungsstempel zum schneiden nicht mehr benutzen kann , da dieser Stempel blaue Tinte hat.
habe diesbezüglich das dann auch mit handelsüblicher weisser tinte benutzt, aber die trockent aus. Habe auch schon Studer angerufen, die haben aber auch nur blaue tinte.
Weiss einer wo ich gute nicht austrockende weisse tinte herbekomme??
Hat da einer einen guten Tipp??
Bis denne
Maini


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Antwort#2
Tonmeister aller Länder vereinigt euch,
gehen wir zu Emtec/BASF, resp deren wahrscheinlich neue Besitzer Imation (lt Pressemitteilung v. 1.7.03) und reichen wir eine Petition ein, dass unsere vertrauten LGR 50, PER528 & co wieder hergestellt werden.
Quantegy ist für mich keine gleichwertige Alternative - teilweise fehlerhafte Beschichtungen oder Schneidereste im Wickel (=Dropouts bei der Aufnahme), mechanisch instabil - und ich habe 5,6 Jahre alte Bänder bei denen sich die Schicht vom Träger löst und schön die Tonköpfe verschmiert.
Sowas gibt's bei BASF nicht!
Daher:
BASF muss wieder her!

Georg
P.S: Entschuldige meine nicht fragenbezogene Antwort -weisse Stempelfarbe für Bandmasch. ist mir unbekannt - ich befürchte wir müssen zu den alten Fettstiften (in gelb z.B.; für 1/4" Maschinen sehr unpraktisch) zurückkehren....
Aber wer schneidet heute schon noch mit Schere und Klebestreifen.....


BASF MUSS WEITERMACHEN!
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Antwort#3
Du hast recht, aber es nützt mir jetzt ja gerade nix weiter, oder kennst du ein Band was an die Qualität von Emtec heranreicht und eine weisse Rückseite hat die dann mit dem blauen Stempel markieren kann??
*schnief* für BASF
bis denne
Maini


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Antwort#4
Auch wenn bei mir de facto nichts mehr analog voran geht, liegt mir doch an der professionell belastbaren Rückfallebene einer soliden Bandfertigung. Man kopiert, restauriert noch gelegentlich; das war bzw. das ist es dann im Wesentlichen.
Dennoch kann ich Georgs Probleme mit Quantegy nur bestätigen. Übrigens vermisse ich auf der Quantegy-Seite im Netz auch die von BASF gewohnten, selbst die Emtec-Zeit überdauernden, technisch detaillierten und mit Kurvenscharen versehenen Angaben zum elektrisch-magnetischen Verhalten der Bänder, ohne die in meinen Augen ein sinnvoller (Analog-)Bandeinsatz nicht möglich ist.
Wenn Imation sich zu einer Fortsetzung der Band-Produktlinie bereitfinden könnte, mein Beifall nebst gelegentlicher wirtschaftlicher Unterstützung wäre dem wieder einmal neuen Besitzer jener traditionsreichen BASF-Sparte sicher...
Heute vor 59 Jahren starb übrigens Walter Weber.
Hans-Joachim
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Antwort#5
Hallo Georg,
noch qualitativ besser fand ich das AGFA-Band PEM468 mit dem ich jahrelang gearbeitet habe. Der Bandabrieb war hier wirklich minimal, was ich bei den BASF-Bänder nicht sagen konnte, dort nämlich gab es immer einen gewissen Abrieb.
Allerdings war das PEM468 ein Hochkoerzitivband, es erforderte die höchste Vormagnetisierung von all den mir sonst bekannten Bandsorten. Folglich war auch der Kopiereffekt extrem gering. Und darüber hinaus hatte es sehr gute Wickeleigenschaften, was die Verwendung von Bobbys erleichterte.
Ich habe immer meine Schnittstellen mit weichem Bleistift (Härtegrad B oder ähnlich) markiert. Wenn man nicht fest drauf drückt wie ein Ox' am Ballen, geht das ganz gut. Habe niemals einen Fettstift benutzt.
Grüße
Rainer
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