Beinträchtigung des Gehörs durch schlechte Lautsprecher

Erstellt 5 Antworten6 Beiträge
Startbeitrag#1
Dauerschall - speziell, bei entsprechender Lautstärke - macht das Gehör kurzfrisitig unempfindlicher und führt langfrisitg sogar zu Hörschäden - soweit nichts Neues. Nun gilt dies bekanntermassen auch für unhörbaren (Ultra-)Schall, der ja ebenfalls das Trommelfell in Bewegung hält und sozusagen "ausleiert".
Beispiel : Hält man sich z.B: längere Zeit in einem Gehege für Fledermäuse auf (Zootierpfleger) so hat man ausser dem leisen Flattern der Tiere subjektiv nichts wahrgenommen, das Ohr summt und fiept aber anschließend wie nach einem Rockkonzert. Obiger Pflegers betritt nach eigener Aussage das Gehege der Tierchen nur noch mit Gehörschutz.
Frage : Wie schaut es mit nun mit schlechten Lautsprechern, Multimedia-Tröten oder gar den Kopfhörern bei mp3-Playern aus ? Produzieren die nennenswerten , "schlechten" Schall im unhörbaren Bereich ?
Setzt nun das Vorhandensein unhörbaren Schalles die Empfindlichkeit des Ohres beim Abhören herab, sodaß bei schlechten Lautsprechern (etwas) lauter aufgedreht werden muss ?
Bei miesen Lautsprechern, welche Musik undeutlich wiedergeben, neigt der Höhrer ja nun auch dazu, lauter abzuhören.
???
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Antwort#2
Nun gilt dies bekanntermassen auch für unhörbaren (Ultra-)Schall, der ja ebenfalls das Trommelfell in Bewegung hält und sozusagen "ausleiert".
Beispiel : Hält man sich z.B: längere Zeit in einem Gehege für Fledermäuse auf (Zootierpfleger) so hat man ausser dem leisen Flattern der Tiere subjektiv nichts wahrgenommen, das Ohr summt und fiept aber anschließend wie nach einem Rockkonzert.
Soviel wie ich weiss, sollte das Trommelfell inkl. den Gehörknöcheln gerade nicht ausgeleiert werden, da es viel zu träge ist. Bekanntlich geschiet die weiterleitung des Schalls höherer Frequenzen über die Schädelknochen nicht über Trommelfell und Gehörknöchel.
Jemand berichtete mir mal dass er nach einem Museumsbesuch die Ultraschallarlarmanlage hatte von Kopfschmerzen. Nicht gejoch vom Pfeifen.
Letzteres würde voraussetzen dass Ultraschall auch die Hörnerven reizt. Man müsste also auch schon vorher was hören.

Frage : Wie schaut es mit nun mit schlechten Lautsprechern, Multimedia-Tröten oder gar den Kopfhörern bei mp3-Playern aus ? Produzieren die nennenswerten , "schlechten" Schall im unhörbaren Bereich ?
Die produzieren nichtmal ordentlich Schall im hörbaren Bereich...
Es gibt aber noch ein paar Effekte.
a) man gewöhnt sich an schlechten Sound.
b) man gewöhnt sich an unterschwelligen Dauerkrach (Computergeräusche im Büro)
-> man verliert an Gehörleistung ohne es bewusst mitzukriegen.
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Antwort#3
Ganz eindeutig wird unser Gehör schlechter. Offensichtlich haben die wenigen, die scherzhaft mit den Ohren wackeln können, überbleibsel an Muskeln zum besseren Richtungshören. Jeder Hase oder jedes Pferd kann das. Unsere Gene schaffen sozusagen einfach das ab, was wir nicht mehr so richtig brauchen. Und das passiert sicherlich auch im Ohr...
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Antwort#4
Aber das Betrifft dann nicht mehr _dein_ Gehör, sondern dass zukünftiger Generationen. Wenn die deren Gene vorteilhaft das Gehör zurückfahren.
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Antwort#5
"Bekanntlich geschiet die weiterleitung des Schalls höherer Frequenzen über die Schädelknochen nicht über Trommelfell und Gehörknöchel. "
Worüber geschieht sie stattdessen ? Warum nimmt dann das Hörvermögen im Alter ab ?
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Antwort#6
Worüber geschieht sie stattdessen ?
Warum nimmt dann das Hörvermögen im Alter ab ?
Schrieb ich doch : über die Schädelknochen.
Weil die Rezeptoren (in der "Schnecke") absterben.
Warum die oberen Frequenzen zuerst: gute Frage. Vielleicht war es evolutionstechnisch nicht so wichtig.
Btw. du plenkst. (man macht kein leerzeichen vor dem Frage- und Ausrufezeichen, dass ist blöd wegen dem Zeilenumbruch. Nicht nur eine Schönheitsfrage)
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