Audioaufnahme mit Mic im SL

Erstellt 24 Antworten25 Beiträge
Antwort#21
"Die Mikrofone von Neumann, Schoeps und Sennheiser sind es nicht. "
Überraschung ! D.h. o.g. Firmen produzieren keine guten Electretmiks ? - oder lese ich das nun falsch ? Worauf (welche Mikros) genau bezieht sich das ? (keinen Überblick hab' über Electretmics)
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Antwort#22
Hi Mitleser,
Viele Tonleute wissen nicht, dass alle Mikrofone von DPA (B&K) Elektret(!)-Mikrofone sind, weil der raffiniert-gewählte Hinweis in den Datenblättern "Prepolarized Condenser Microphone Cartridge", eben nichtwissend überlesen wird. Nun wissen wir es ja.
Von den Firmen Neumann, Schoeps und Sennheiser sind mir bisher keine Elektretmikrofone bekannt. Es gab mal Anfang der 70er Jahre Billigstmikrofone für Diktiergeräte von der Firma Sennheiser. Von diesem Geschäft hat sich die Firma aber verabschiedet.
Johnny
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Antwort#23
Nichts gegen Elektret-Mikrofone. Ich benutze sehr oft ein solches im Studio.
Nahezu bei jeder Session unentbehrlich.
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Antwort#24
Hallo Ihr MIDI-Diskutanten:

Zu dem Thema "Kondensator- und Elektretmikrofone":
Die Firmen Neumann und Schoeps bauen definitiv keine Elektretmikrofone, sondern ausschließlich fremdpolarisierte, also solche bei denen die Kapselvorspannung extern zugeführt wird (sei es direkt die nochmals gesiebte Phantomspannung oder sei es über einen internen Gleichspannungswandler erzeugt).
Sennheiser baut mit der "ME-Serie" Elektretmikrofone ! Und diese sind sehr hochwertig.
Die früheren Elektretmikrofone verloren ihre Ladung (teilweise durch ionisierende Strahlung [kosmische Strahlung oder radioaktive Strahlung die ja immer vorhanden ist, wenn auch nur gering] teilweise aber auch durch Selbstentladung) und wurden taub.
Die heutigen Elektretmikrofone - auch die Bruel&Kjaer (DPA) - haben sog. "Backelektrettechnik". D.h.: Nicht die Membranfolie ist elektretisiert, sondern eine "Elektretpille" ist in die Gegenelektrode eingelassen und stellt somit die Polarisationsspannung dar. Die Kapsel verhält sich daher genauso wie eine konventionelle C-Mikrofonkapsel wie sie von Neumann und Schoeps gebaut werden. Auch die ME-Serie von Sennheiser ist so aufgebaut und vermutlich alle anderen Hersteller die E-Mikrofone bauen machen das so. Das Problem der ersten Elektretmikrofone war u.a. nicht nur der Ladungsverlust im Laufe der Jahre, sondern auch die für Studioanwendung nicht zufriedenstellenden Klangeigenschaften. Denn die Folien die sich elektretisieren liesen hatten kein so gutes dynamisches Verhalten wie gewöhnliche Folien für C-Mikrofone.

MfG
Rainer
ex DG 4 FQ
P.S.: Für die die keine Funker sind: Das "CQ" bedeutet "Anruf an alle". Ist ein Akronym und lautet daher "seek you", gesprochen "Siehkjuh".
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Antwort#25
Ich benutze sehr oft ein solches im Studio.
Als Talkback....1Euro kapsel.
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