Jedenfalls wird der Kunde bestimmt die natürlich ausschauenden Zimmerpalmen vor solchen kalten technischen Akustikdingern bevorzugen.Sollte eine Frau eine Studio betreiben (gibts das überhaupt?) dann werden darin auch Pflanzen stehen...ja daran erkennt man es erst.
Studioakustik
Der Netscape 7.0 hat sich ein altes Formular gemerkt anstatt die Überschrift zu übernehmen. Also nicht wundern...
Hm, eigentlich wollte ich ja zum Audruck bringen, daß die Pflanzen nur Deko sein können, es sein denn sie stehen VOR den Lautsprechern, wie ich das an anderer Stelle mal eingeworfen hatte - ach Moment : Ich glaube das war im Surroundsoundforum. Egal : Die Pflanzen sind schon hübsche - einverstanden.
Hallo Thomas,
der Hersteller Deines Lautsprechers gibt glücklicherweise den Verlauf des Bündelungsmaßes ("directivity index") mit an. Es ist die blaue untere Kurve auf dem Bild. Das Bündelungsmaß verläuft zwischen 300Hz und 4kHz sehr konstant (was ein sehr gutes Zeichen für eine neutrale Klangfarbe ist), allerdings ist es mit 5dB relativ niedrig. Oberhalb 4kHz steigt das Bündelungsmaß dann auf 10dB bei 10kHz an.
Wenn Du von 5dB ausgehst, kannst Du mit Hilfe der RT60 des Hörraumes den Hallradius bei mittleren Frequenzen bestimmen, der meiner Erfahrung nach sehr gut den richtigen Hörabstand repräsentiert. Außerhalb des Hallradius wird es sehr schnell unpräzise-diffus, zu weit innerhalb ist der Klang unausgewogen, man hat das Gefühl einer "Frontalbeschallung".
Kannst Du ja mal ausrechnen, wenn NHZ und Raumvolumen bekannt sind:
rH = G*0,057*(V/T)^1/2
V = Raumvolumen im m3
T = RT60
G = Richtfaktor (für Deine LS mit 5dB Bündelungsmaß: G = 3)
Ich bin sehr gespannt, wenn bei Dir erste Messungen vorliegen.
Noch kurz zu den Verzerrungsmessungen: Das liegt nicht an den D/A und A/D-Wandlern, kein Wandler verzerrt so stark. Vielmehr kommt der Rechner v.a. im Tieftonbereich an seine Kapazitätsgrenzen. Die Messungen wurden von einem Elektronikentwickler eines bekannten Mikrofonherstellers gemacht, der weiß, was er tut.
Gruß
Andreas
der Hersteller Deines Lautsprechers gibt glücklicherweise den Verlauf des Bündelungsmaßes ("directivity index") mit an. Es ist die blaue untere Kurve auf dem Bild. Das Bündelungsmaß verläuft zwischen 300Hz und 4kHz sehr konstant (was ein sehr gutes Zeichen für eine neutrale Klangfarbe ist), allerdings ist es mit 5dB relativ niedrig. Oberhalb 4kHz steigt das Bündelungsmaß dann auf 10dB bei 10kHz an.
Wenn Du von 5dB ausgehst, kannst Du mit Hilfe der RT60 des Hörraumes den Hallradius bei mittleren Frequenzen bestimmen, der meiner Erfahrung nach sehr gut den richtigen Hörabstand repräsentiert. Außerhalb des Hallradius wird es sehr schnell unpräzise-diffus, zu weit innerhalb ist der Klang unausgewogen, man hat das Gefühl einer "Frontalbeschallung".
Kannst Du ja mal ausrechnen, wenn NHZ und Raumvolumen bekannt sind:
rH = G*0,057*(V/T)^1/2
V = Raumvolumen im m3
T = RT60
G = Richtfaktor (für Deine LS mit 5dB Bündelungsmaß: G = 3)
Ich bin sehr gespannt, wenn bei Dir erste Messungen vorliegen.
Noch kurz zu den Verzerrungsmessungen: Das liegt nicht an den D/A und A/D-Wandlern, kein Wandler verzerrt so stark. Vielmehr kommt der Rechner v.a. im Tieftonbereich an seine Kapazitätsgrenzen. Die Messungen wurden von einem Elektronikentwickler eines bekannten Mikrofonherstellers gemacht, der weiß, was er tut.
Gruß
Andreas
