Aufnahmekabiene

Erstellt 5 Antworten6 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo!
Ich weis das Thema wurde schon angesprochen, aber so wirklich hilfreiche Tipps habe ich nirgendwo gefunden. Also ich möchte mir in einen bestehenden Keller in eine Raumecke eine Modulare Aufnahmekabine bauen, soll heißen: ich möchte zwei bestehende Wände des Kellers nutzen und zwei Modulare hinzustellen. So das die kabiene in ner Ecke steht. Jetzt die Frage, der Keller wir demnächst mit OSBplatten 15mm ungeschliffen neu vertäfelt. Ich habe gedacht das die ungeschliffenen schonmal weniger Reflektionen haben als die geschliffenen. Die Platten werden auf eine Vorhandene Lattung aufgeschraubt, ich vermute mal das es sich hierbei um Dachlatten handelt.
Mit was fülle ich die Räume zwischen den Latten am besten aus, damit ich mir keinen Klangkörper baue? Steinwolle? Styropor? Styrodur? Hartfaserplatten?
Die beiden Zusätzlichen Wände wollte ich auch aus OSB machen. Die Frage ist nur: Nehme ich OSBplatten mach ne Lattung drauf, isoliere datwischen und macvh noch ne OSB Platte drauf und Beklebe diese Wände dann mit Noppenschaumstoff, so dass sich die jeweils eien Glatte und eine gedämte Wand gegnüberliegen. Oder reicht es auch die Einziewände einfach mit nur einer OSB Platte und Noppenschaumstoff zu machen? Fragen über Fragen
MFG
Sebastian



http://www.hunterstudios.de
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Antwort#2
Hoffe mal, das ich es richtig verstanden habe, was Du meinst. Du baust eine neue Wand, die von innen hohl ist. Und möchstest wissen, wie du die Wand füllst, damit sie nicht schwingt.
Als guter ISO hat sich die Glasfaserwolle für Dachausbauten bewährt. Schluckt schon von sich aus, sehr viel Schall und ist verhältnismässig günstig. Wenn Du sie verwendest, solltest du sie nicht allzustark pressen. Die Glasfaserwolle sollte locken in der Wand liegen, sie aber komplett ausfüllen.
Gruss
Petra
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Antwort#3
was willst du erreichen?
eine aussendämmung wirst du so nicht realisieren können. die osb platte wird die energie über die lattung und die schrauben direckt ins mauerwerk ableiten. das wird nicht leiser ob du eine osb platte vor die wand schraubst oder nicht.
die resonanzen der platte wirst du am besten mit steinwolle los, is nicht so gesundheitschädlich wie glaswolle!
bohr leiber nach gründlicher berechnung löcher in die platte und nutze sie als helmholzresonator. wenn du die dämmung nur zu 80% vornimmst (ohne löcherbohren) konstruierst du einen plattenresonator. denn solltst du aber auch berechnen um keine bösen überachungen zu erleben.
willst du proben oder aufnehmen?? wie hoch sind deine ansprüche?? und wie weit ist das finanzierbar??
viel spass beim googeln!!:-)
grüsse an alle
jeff
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Antwort#4
Die Weiterleitung des Schalles über die Leitung ist zwar prinzipill richtig aber beim Energieübertrag sind die Spannungsverhältnisse der Elemente zu bachten und da Wird das meiste weggenommen. Man muss nur sehen, daß die Lattung frei steht, also ein extra Raum entsteht.
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Antwort#5
richtig wenn die lattung frei steht wird der schall natürlich nicht übertragen, vorausgesetzt sie steht auf einem schwingungsisolierten "extra" boden.sonst wird der schall über den boden ins gebäude weitergeleitet.
ach ja man muss dann natürlich auchnoch eine decke konstruieren die auch "frei" also schwingungsisoliert ist. mann könnte die über die wände auch mit dem boden schwingungsisolieren. dann hat man einen sogenannten raum im raum.
der boden muss natürlich so berechet sein dass das gewicht der wände und der decke miteinbezogen sind. und natürlich auch aller sachen die sich am ende im raum befinden sollen. (instrumente leute ect.)
spätestens wenn man berücksichtigt das die drücke an verschiedenen stellen des bodens unterschiedlich sind wird die berechnung des selben richtig kompliziert!
alles nicht so einfach!
gruß
jeff
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Antwort#6
Hat eigentlich schon jemand Erfahrungen mit Rigips-Akustikplatten im Studio gemacht? Ich möchte meine 6qm Gesangskabine ggf. damit auskleiden.
Gruß, Thomas
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