Neuanschaffungen

Erstellt 12 Antworten13 Beiträge
Startbeitrag#1
Da ich kurz davor stehe, mich von reiner Stereoproduktion in Richtung DVD-Audio zu begeben, wollte ich euch mal fragen, was ihr von folgender Konfiguration haltet: Mikrofone: Neumann KM100-Serie (sind vorhanden)
Neuanschaffungen, die zu tätigen wären: Motu 896
Notebook mit Firewire (ich dachte da an Toshiba Satellite P20-S303)
Samplitude professional
Discwelder Steel oder Chrome, ev. in Verbindung mit Surcode MLP
Paßt das alles so einigermaßen zusammen, oder verrenne ich mich da in irgendeiner Unachtsamkeit?
Vielen Dank
Gregor
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Antwort#2
Firewire macht kein DMA. Ich würde lieber eine Cardbus-Lösung nehmen.
Tonmaus
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Antwort#3
Was hat diese DMA-Unfähigkeit denn für konkrete Auswirkungen? Ich finde es halt extrem praktisch, einfach 2-8 Mikros an das Motu zu hängen und mit dem Notebook aufzunehmen. Aber klärt mich gerne auf!
Gregor
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Antwort#4
Was ist davon zu halten ?



Gefell ORTF MIC
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Antwort#5
Das sollte eigentlich ein neuer thread werden, irgendwie ist der abe rnun hier einplaziert worden. (?)
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Antwort#6
Ich habe letztes Jahr eine CD Produktion (Kammermusik) mit diesem Setup als Hauptmikrofon gemacht (mit ca. 90 Grad Versatzwinkel) und es hat in der speziellen Akustik (eher trocken) besser geklungen als meine ansonsten favorisierten KM83/84.
Hermann
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Antwort#7
DMA verhindert, dass alle Daten einmal über den Prozessor und zurück müssen. Firewire braucht deshalb mehr Performance als alles, was DMA kann (PCI, USB, IDE, SCSI und eben Card Bus, weil das auch PCI ist). Aber: probier es ruhig aus, am besten mit Rückgabe-Option.

Tonmaus
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Antwort#8
Hallo juergen,
was von der Gefell ORTF-Mikrofonanordnung zu halten ist?
Es kommt ganz darauf an, wozu das System eingesetzt werden soll. Als Chorstütze, als Hauptmikrofon für ein klassisches Streichquartett, als Overhead beim Schlagzeug.
Wenn dir die Klangverfärbung der Großmembranmikrofone bei unterschiedlichen Schalleinfallsrichtungen nicht auffällt, dann kannst du sie auch verwenden.
Beim Streichquartett würde ich lieber klangneutrale Kleinmikrofone nehmen, wie 2 x Schoeps MK 4 oder Neumann KM 184, KM 140, KM 84 oder Sennheiser MKH 40.
Beste Grüße
Maya
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Antwort#9
ich habe auch das P20-s303 und betreibe es mit einer hammerfall und einem multiface unter logic 5.5.1. muss sagen es läuft bestens!!

Gruuhs

dB
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Antwort#10
Klangneutralität war der Hintergrund, ja. Ich zielte dabei vor Allem auf Choraufnahmen ab, also Hauptmikro, oder sagen wir besser "Alleinmikro", denn mit zusaezlichen Miks habe ich nicht so die besten Erfahrungen.
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Antwort#11
Was genau ist in diesem Satz mit den "Klangverfärbungen" gemeint? Das würde ja bedeuten, dass man solche Grossmembranmikrofone nur für eine Richtung benutzen kann. ?
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Antwort#12
Hallo Rolf,
du hast gut aufgepasst und richtig verstanden.
Gegenüber Kleinmembranmikrofonen zeigen Großmembranmikrofone mehr "Klangverfärbung" auch auf der 0°-Achse. Außerdem sind bei Großmembranmikrofonen aus anderen Schalleinfallsrichtungen die Klangveränderungen stets größer, als bei neutraler klingenden Kleinmembranmikrofonen.
Wenn dein rauchiger Sänger aber bei so einem Großmembranmikrofon vermeintlich durch diese Klangfärbung besser klingt, dann nimm doch das Großmembranmikrofon. Dann ist in diesem Falle die Klangverfärbung nur noch eine positiv zu sehene Klangfärbung und die gehört dann zur künstlerisch gewollten Klangeinstellung.
Gruß
Maya
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Antwort#13
da ich viel mit effekten und softwaresynths arbeiten will habe ích im p20 die hammerfall dsp laufen, welche eine cardbus lösung ist. bin absolut zufrieden damit, da 1,5ms latenz ;O), ich weis nicht ob das mit firewire so möglich ist..., ausserdem ist das motu doch mindestens genau so teuer wie die hammerfall mit einem multiface.

Gruuhs

dB
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