Ich habe gelesen, dass der Hersteller Behringer früher hochwertigere Produkte produziert hat, wie zum Beispiel das Gerät "Combinator MDX 8000". Stimmt das?
Behringer war angeblich früher besser
Hi Ben,
du hast schon Recht, dass es früher mehr hochwertige Produkte gab. So auch den Behringer MDX 8000, analoger Stereo Dynamik Prozessor mit vier Frequenzbändern, bandselektiven Brickwall-Limitern und Pre- und De-Emphasisfunktion.
Es ist doch bei allen Firmen harte "Gewinnmaximierung" angesagt. Koste was es wolle. Entlassung der Prüf-Ingenieure. Lass' doch die Kunden prüfen. Das spart Geld. Mach' doch die Marmeladengläser kleiner und behalte den Preis bei. Mache bei Autos das Blech dünner.
Die frühere Garantie für 1000 Stunden Brenndauer bei Glühlampen wurde auf 700 Stunden zur Gewinnmaximierung herabgesetzt. Das merkt man doch so gut wie gar nicht. Der Staat macht es ja vor, wie wir sparen können.
Wenn man unmerkbar Sägespäne in die Wurst mischen könnte, dann würde man das tun. Oder tut man das schon, indem man Geschacksverstärker hinzusetzt? :-)
Jonas
Kurzfristige Gewinnmaximierung
Man betrachtet das Gewinnmaximierungsproblem bei einem konstante Faktor x2. Dann läß sich das Problem darstellen als: (Gewinn = Erlös - Kosten)
maximiere (x1) p*f(x1,x2) - w1x1 - w2x2 (x2 fix)
Im Gewinnmaximum gilt dann, daß der Wert des Grenzproduktes des Faktors 1 mal dem Outputpreis gleich dem Inputpreis des Faktors 1 ist. Wäre er höher, ließe sich der Gewinn durch Erhöhung des Input 1 erhöhen. Wäre der Wert des Grenzproduktes niedriger, müßte man das Inputniveau 1 senken.
p*MP1(x1,x2) = w1
Man erhält damit auch die Gleichung der Isogewinnlinien:
y = p/p + (w2/p)x2 + (w1/p)x1
Die Steigung w1/p haben alle Isogewinnlinien gemeinsam, sie unterscheiden sich lediglich durch den vertikalen Ordinatenabschnitt p/p + (w2/p)x2. Graphisch gesehen besteht des Gewinnmaximierungsproblem darin, jenen Punkt auf der Produktionsfunktion zu finden, der die höchste Isogewinnlinie tangiert. D.h. die Steigung der Isogewinnlinie ist gleich der Steigung der Produktionsfunktion.
w1/p = MP1
Gewinnmaximierung!
du hast schon Recht, dass es früher mehr hochwertige Produkte gab. So auch den Behringer MDX 8000, analoger Stereo Dynamik Prozessor mit vier Frequenzbändern, bandselektiven Brickwall-Limitern und Pre- und De-Emphasisfunktion.
Es ist doch bei allen Firmen harte "Gewinnmaximierung" angesagt. Koste was es wolle. Entlassung der Prüf-Ingenieure. Lass' doch die Kunden prüfen. Das spart Geld. Mach' doch die Marmeladengläser kleiner und behalte den Preis bei. Mache bei Autos das Blech dünner.
Die frühere Garantie für 1000 Stunden Brenndauer bei Glühlampen wurde auf 700 Stunden zur Gewinnmaximierung herabgesetzt. Das merkt man doch so gut wie gar nicht. Der Staat macht es ja vor, wie wir sparen können.
Wenn man unmerkbar Sägespäne in die Wurst mischen könnte, dann würde man das tun. Oder tut man das schon, indem man Geschacksverstärker hinzusetzt? :-)
Jonas
Kurzfristige Gewinnmaximierung
Man betrachtet das Gewinnmaximierungsproblem bei einem konstante Faktor x2. Dann läß sich das Problem darstellen als: (Gewinn = Erlös - Kosten)
maximiere (x1) p*f(x1,x2) - w1x1 - w2x2 (x2 fix)
Im Gewinnmaximum gilt dann, daß der Wert des Grenzproduktes des Faktors 1 mal dem Outputpreis gleich dem Inputpreis des Faktors 1 ist. Wäre er höher, ließe sich der Gewinn durch Erhöhung des Input 1 erhöhen. Wäre der Wert des Grenzproduktes niedriger, müßte man das Inputniveau 1 senken.
p*MP1(x1,x2) = w1
Man erhält damit auch die Gleichung der Isogewinnlinien:
y = p/p + (w2/p)x2 + (w1/p)x1
Die Steigung w1/p haben alle Isogewinnlinien gemeinsam, sie unterscheiden sich lediglich durch den vertikalen Ordinatenabschnitt p/p + (w2/p)x2. Graphisch gesehen besteht des Gewinnmaximierungsproblem darin, jenen Punkt auf der Produktionsfunktion zu finden, der die höchste Isogewinnlinie tangiert. D.h. die Steigung der Isogewinnlinie ist gleich der Steigung der Produktionsfunktion.
w1/p = MP1
Gewinnmaximierung!
Bleibt mir blos mir solchen simplen Gewinnmaximierungsfunktionen vom Hals. Weil es bei gewissen Personen nicht zum Verständnis von höherer Mathematik wie DGL und anderer komplexer Zusammenhänge in Natur und Technik reicht, studieren sie einfach BWL und betrachten alles 2-dimensional. Entsprechend sind auch die Ergebnisse resp. die Entscheidungen.
Hallo Jonas, Du schriebst:
Na denn guten Appetit!!
Wenn man unmerkbar Sägespäne in die Wurst mischen könnte, dann würde man das >tun. Oder tut man das schon, indem man Geschacksverstärker hinzusetzt? :-)Manche Stoffe, die sich auch in Lebensmitteln finden, werden tatsächlich aus Zellulose hergestellt, also im Klartext aus Holzabfällen...
Na denn guten Appetit!!
zum Beispiel künstliche Aroma- und Farbstoffe...
Tonzauber - ohne künstliche Zusatzstoffe :o)
Tonzauber - ohne künstliche Zusatzstoffe :o)
