Kumpelbonus

Erstellt 12 Antworten13 Beiträge
Startbeitrag#1
moin!
neu hier und gleich gehts ums geld!!
wie berechnet ihr euren stundensatz für produktionen für befreundete bands oder die eigene band?
stehe da momentan etwas auf dem schlauch!
kumpelbonus gut und schön, aber für lau, das ist nicht!
was denkt ihr darüber??
Frank
ZitierenPost melden
Antwort#2
1. Frag sie was sie wollen, welche Qualität, wieviel Zeit etc.?
2. Mulitpiliziere Zeit und Aufwand mit 2
3. Teile ihnen das mit und was es kosten würde.
4. Lass sie schlucken und wieder zu Luft kommen
5. Frage was sie denn so gedacht hätten
6. Prüfe ob es dir genügen würde
7. Verhandle oder akzeptiere
ZitierenPost melden
Antwort#3
Hallo Frank,
für die eigene Band kann man einfach kein Geld nehmen und für
gute Freunde ist pro Stunde Arbeitsaufwand 20 Euro üblich,
wenn man noch bei Muttern wohnt.
Matscho
ZitierenPost melden
Antwort#4
na, ehrlich gesagt, das man für die eigene band kein geld nehmen kann sehe ich anders.
die nächste möglichkeit wäre doch lediglich, jemand anders zu buchen und jeder löhnt den gleichen anteil, oder?
also warum soll ich meine zeit und mein equipment ohne Bezahlung einsetzen?
ist das nicht etwas zuviel verlangt?
ich dachte bei der eigenen band in etwa an die hälfte der regulären kosten.
weitere vorschläge sind echt erwünscht. bin doch etwas ratlos!
Frank
ZitierenPost melden
Antwort#5
Bei der eigenen Band würde ich nur die Unkosten Abverlangen nach Abzug des eingenen Anteil. Wenn man als Band einen anderen Toning bucht, dann ist das gar nicht so schlecht, denn dann kann man sich auf das wesentliche - das Produzieren - konzentrieren.
ZitierenPost melden
Antwort#6
das war eigentlich auch mein gedanke!
da hast du allerdings recht, die produktion an jemand anders zu geben, wäre sicher die bessere wahl. denn irgendwo muß man den trennstrich ansetzen und hinterher kommen keine dummen sprüche!
Frank
ZitierenPost melden
Antwort#7
Wenngleich ich trotzdem alles selber mach.
Aber wenn ein Label alles bezahlen würde...
ZitierenPost melden
Antwort#8
Aber wenn ein Label alles bezahlen würde...
Sag', wo ist das Label?
ZitierenPost melden
Antwort#9
Der Konjunktiv war doch als solcher zu erkennen.
ZitierenPost melden
Antwort#10
"für
gute Freunde ist pro Stunde Arbeitsaufwand 20 Euro üblich,
wenn man noch bei Muttern wohnt."
Du spinnst doch! Das ist ein Brutto-Stundensatz (übliche Tagespauschale: 200 - 250 Euro) für einen Profi.

Gruß
Martin
ZitierenPost melden
Antwort#11
sonst spricht es sich herum wie ein Lauffeuer und alle anderen x-beliebigen Kunden sagen dann: "... ja ... aber die X-städter haben mir gesagt, daß es bei Dir nur so viel kostet..." und dann siehst Du alt aus.
Mach den Leuten klar, daß Qualität ihren Preis hat. Und wenn denen das nicht paßt, sollen sie es sich doch vom billigen Jakob um die Ecke machen lassen. Spätestens wenn es klingt wie eine Gießkanne oder wie im Klo, werden sie merken warum Du teurer bist als der billige Jakob.

MfG
Rainer
ZitierenPost melden
Antwort#12
"sonst spricht es sich herum wie ein Lauffeuer und alle anderen x-beliebigen Kunden sagen dann: "... ja ... aber die X-städter haben mir gesagt, daß es bei Dir nur so viel kostet..." und dann siehst Du alt aus."
Einmal, ein einziges einmal, habe ich einem befreundeten Chor ein Sonderangebot gemacht und hatte den Salat: Andere, zuvor abgerechneten Musiker fühlten sich betrogen und wo will man die Grenze ziehen? Irgendeinen, der Musiker kennt man ja immer. Ich gestehe den Leuten lieber mal eine zusätzliche Demoaufnahme für den Eigenbedarf zu, bzw. nehme Musikern etwas ausser der Reihe kostenlos auf, wenn sie Sachen von mir aufführen, oder ich anderenweitig mit Ihnen zusammenarbeite.
Sobald aber eine kommerzielle CD ins Auge gefasst ist, kriegen alle dieselben Preise! Das spart dann auch unnötiges Herumhandeln, Dir damit Arbeit und Frust und Du nimmst am Ende pro Stunde mehr ein.
Was ich allerdings mache: Es gibt Rabatte für "Wiederholungstäter", die innerhalb eines Jahres wiederkommen. Aber auch diese sind für alle gleich, transparent und bekannt.
Die Rabattpolitik ist nebenbei auch ein gutes Mittel, kleinere Gruppen davon abzuhalten, eine langfristig orientierte Investitionsrechnung anzustellen und sich eigenes Equipment zuzulegen. Das Wiederkommen muss sich ja lohnen, und wenn ein simple Demoaufnahme immer wieder ins Geld geht, überlegen sich einige, sich auch Equipment zuholen.
Was ich gerne mache: Wenn ich z.B. eine Konzertaufnahme in einem Saal oder einer Kirche habe und eh alles aufgebaut ist, versuche ich, einen Zusatztermin mit Bekannten zu realisieren. Die Sopranistin reist dann mit Klavierbegleiter an, schaut sich das Konzert an, und man setzt sich hinterher nochmal rasch selber an den Flügel und spielt sein Neues Stück ein.
ZitierenPost melden
Antwort#13
Hallo,
ich würde es nicht machen. Was denkst denn Du, wie viele "Kumpels" Du dann auf einmal hast. Dann arbeitest Du nur noch zum Freundschaftstarif (für naß) und andere ernten die Früchte Deiner Arbeit. Das willst Du doch sicher nicht.
MfG
DB
ZitierenPost melden

Deine Antwort

Du kannst ohne Anmeldung schreiben.