Wer hat Erfahrung mit RME-Hammerfall bzw. Creamware-Pulsar und Samplitude?

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Startbeitrag#1
Hallo!
Ich will meinen PC (AMD Athlon 2200, MSI-Board, 500MByte RAM) mit Samplitude und einer passenden Mehrspur-Soundkarte harddiskrecording-tauglich machen. Leider habe ich von dem Zusammenspiel zwischen Samplitude und "Soundkarte" keine Erfahrung.
Meine Vorstellung ist derzeit: RME Hammerfall HDSP9652 oder Creamware Pulsar in Verbindung mit Behringer Ultragain Pro-8 ADA8000. Über die ADAT-Schnittstellen der DSP-Karten habe ich dann den PC galvanisch vom Rest getrennt.
Nun meine Fragen:
- Kann ich mit Samplitude die DSP-Kapazität der Creamware-Karte überhaupt nutzen (oder nutzt Samplitude nur die CPU des PCs)?
- Gibt es signifikante Unterschiede zwischen der Creamware-Karte und der RME-Karte (die Creamware kostet immerhin das doppelte)?
- oder gibt's noch einen anderen Hersteller vor "Soundkarten" mit ADAT-Schnittstelle und niedriger Latenzzeit?
- Hat schon jemand Erfahrungen mit dem Wandler von Behringer?
- last but not least: habe mal gehört, daß Pentium4-PCs für Audioanwendungen besser geeignet wären, als PCs mit AMD-CPU?
Ich bin dankbar für jeden Tip!
Gruß,
Fried
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Antwort#2
Also ich bin "Fan" der Creamwarekarten. Ich mische sogar auf denen und plane die Anschaffung einer PowerPulsar. Man kann rechnen das eine alte Pulsar (4DSPs) etwas mehr oder gleichviel Rechenpower hat wie mein 700er Athlon. D.h. eine Powerpulsar ist einem 2Ghz Rechner immer noch überlegen. Bzw. ergänzt ihn hervorragend.
Willst du die Rechenpower nicht, dann spricht immer noch das tolle Routing für die Creamwarekarten. Du kannst virtuell deine Devices (CW-Mixer, CW-Seqeuncer, Software I/Os, Hardware-I/Os beliebig verkabeln.
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Antwort#3
Hallo Thomas,
danke für die Antwort. Mischt Du mit der Software von Creamware?
Du vergleichst die Pulsar-DSPs mit der PC-CPU, letztere ist aber doch im Endeffekt wesentlich preiswerter. Wieso denn dann überhaupt DSPs nehmen? Oder mache ich einen Denkfehler?
Gruß,
Fried
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Antwort#4
Mischt Du mit der Software von Creamware?
Du vergleichst die Pulsar-DSPs mit der PC-CPU, letztere ist aber doch im Endeffekt wesentlich preiswerter. Wieso denn dann überhaupt DSPs nehmen?
Ja. Es gibt zwar diesen XTC-Mode wo man Plugins wie VST plugins verwenden kann. Benutze ich aber nicht.
Ich habe mir abgewöhnt den "statischen" Mix mit Creamware zu machen und den "dynamischen" Mix (==von Song zu Son unterschiedlich, Automation) mit Cubase.
Leider habe ich nur 8DSPs und da ist die Rechenleistung begrenzt. Ein SonicTimewors Reverb läuft, ein 24spur (manche Spuren Stereo) Pulsarmixer und EQs und Compressoren. EQs auch die von SonicTimeworks, Compressoren je nachden auch externe (das geht eben schön). Auch die Einbingung eines externen FX ist problemlos möglich. Zumal mit meinem ADAT4xSPDIF Wandler.
Falls latenz heute kein Thema mehr ist (2000 war es das noch!), ein 2Ghz CPU ist auch begrenzt.
Creamware (als DSP Lösung) ist praktisch Protools für Arme.
Manche sagen sogar es klänge besser. Zumindes aber nicht schlechter.
Grosser Nachteil - auch nicht zu verschweigen - sehr wenige Drittfirmen-Plugins.
Zu nennen wären da hauptsächlich Sonic-Timeworks.
Wenn es sich CPU un DSP mässig vermeiden lässt, benutze ich fast nie die Standart EQs und Effekte. In Cubase Waves EQs und Compressoren (Renaissace Compressor ist unschlagbar zum fettmachen).
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Antwort#5
zum routing:
Ich habe früher mit einer creamware-Karte gearbeitet und war vorallem über das "verloren gegangene" Routing traurig als ich dann auf RME Hammerfall umstieg. Allerdings ist es bei software halt immer stark von Gewöhnung abhängig. Und so gefällt mir mittlerweile das routing der RME-Karten besser. Das "TotalMix"(RME) ist halt nur ein routing aller HArdware I/O zu allen Asio(etc)-I/O ohne einzubindende Effekte und die Bedienung ist so schneller. Kabel stecken (virtuell) fällt weg, doch das ist kein Grund die Creamware nicht zu kaufen (immerhin lassen die Kabeln den Lauf der Signale gut erkennen).
Man sollte sich einfach entscheiden ob man FX von der Karte rechenen lassen will oder nicht(und ob das heute noch notwendig ist) und je nach dem ist in meinen Augen die Wahl schon getroffen.
(Nachdenken wieviele Kanäle man wirklich gleichzeitig braucht!!)
Grüße
Andi
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Antwort#6
Hallo ThomasT,
mir scheint, du bist der richtige Fachmann für folgendes Problem:
Ich verwende eine PulsarII Karte und eine (alte) Triple DAT Karte gemeinsam in einem Rechner.
Über die ADAT Eingänge der Pulsar-Karte gehe ich rein, mische grob vor und nehme gleichzeitig mit der Triple Karte auf bis zu 16 Spuren auf.
Das klappt alles problemlos. Ich habe auf einem Monitor die Triple Software und auf dem anderen die "SFP-Platform"(=Scope-Fusion-Platform)
Nun wird das (mir geläufige und geschätzte) Triple leider von Creamware schon seit Jahren nicht mehr unterstützt. Sehr viele Triple User bedauern das, aber man muss sich scheinbar damit abfinden.
Aus diesem Grund ist es vielleicht interessant, auf Samplitude 7 umzusteigen.
Und jetzt die Fragen:
1.Kann man mit Samplitude genau so parallel zu Pulsar arbeiten wie das mit Triple geht?
2. Ich kenne Samplitude nur vom Hörensagen. Deshalb: Hat das Programm irgendwelche Nachteile, die sich in Verbindung mit der SFP Platform auswirken?
3. Lohnt sich der Umstieg, wenn mir 16 Spuren gleichzeitig genügen?
Für Antworten wäre ich sehr dankbar.
Viele Grüsse an alle Spezialisten (aber auch an alle Forumsteilnehmer)
Ernst
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Antwort#7
Und jetzt die Fragen:
1.Kann man mit Samplitude genau so parallel zu Pulsar arbeiten wie das mit Triple geht?
Ja. Du routest einfach die Aus- und Eingänge bei Samplitude auf die Entsprechenden MME(=Wave) oder Asio-Ausgänge. Im Pulsarprojekt kannst du ja die entsprechenden Treibermodules laden. Du brauchtst also nicht mehr per Hardware von Samplitude in die Pulsar zu gehen, sondern das geht rein per Software. Die Pulsar stellt ja die Treiber bereit.
2. Ich kenne Samplitude nur vom Hörensagen. Deshalb: Hat das Programm irgendwelche Nachteile, die sich in Verbindung mit der SFP Platform auswirken?
Wenn es ASIO2 - Treiber unterstützt (nebst "direct monitoring") wäre es gut. Gehen durch die Wavetreiber geht es zwar auch aber du hast eine deutich hörbare Latenz.

3. Lohnt sich der Umstieg, wenn mir 16 Spuren gleichzeitig genügen?

Wie heisst es so schön. Never touch a running system.
Warum Ärger einhandeln wenn das alte System 100%ig funktioniert?
Oder hat es irgendwelche Macken, die dich stören?
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Antwort#8
Hallo Thomas,
vielen Dank für die schnelle Antwort.
"Ja. Du routest einfach die Aus- und Eingänge bei Samplitude auf die Entsprechenden MME(=Wave) oder Asio-Ausgänge. Im Pulsarprojekt kannst du ja die entsprechenden Treibermodules laden. Du brauchtst also nicht mehr per Hardware von Samplitude in die Pulsar zu gehen, sondern das geht rein per Software. Die Pulsar stellt ja die Treiber bereit."
"Warum Ärger einhandeln wenn das alte System 100%ig funktioniert?
Zur Zeit kann ich auch nur per Sortware von Pulsar nach Triple gehen, denn in der Pulsar Software gibt es passende Triple Treiber, die ich auf die Arbeitsoberfläche ziehen kann.
Insofern habe ich keine Änderung, wenn ich Samplitude benutze. Habe ich das richtig verstanden?
Oder hat es irgendwelche Macken, die dich stören? "
Nein, es gibt keine echten Probleme. Mir gibt nur zu denken, dass neue Systeme mit höherer Samplerate und Auflösung arbeiten.
Zum Zweiten wäre es (selten) vielleicht doch gut, wenn man mit 24 Spuren gleichzeitig in der Recording Software aufnehmen könnte.
Tatsache ist: Je mehr Spuren Triple gleichzeitig bearbeiten muss - egal ob bei der Aufnahme oder Wiedergabe, oder beim Mischen, oder... - desto träger reagiert es.
Hier merkt man halt, dass es in der Konzeption noch aus Win 3.x Zeiten stammt und leider nur bis Win 98 SE läuft.
Viele Grüsse
Ernst
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Antwort#9
Zur Zeit kann ich auch nur per Sortware von Pulsar nach Triple gehen, denn in der Pulsar Software gibt es passende Triple Treiber, die ich auf die Arbeitsoberfläche ziehen kann.
Insofern habe ich keine Änderung, wenn ich Samplitude benutze. Habe ich das richtig verstanden?
Ja. Ausser viel mehr Spuren. (bis 128 oder 64)
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Antwort#10
ich würde dazu tendieren eine billigere karte als die rme zu nehmen und dafür teurere wandler als die behringer, mal davon abgesehen , das an ein hdsp direkt keine adat wandler angesprochen werden. ich würde mal auf dem gebrauchtmarkt nach einer alten 9652 schauen, die gibt es billig (ca. 200-250e) und man kann direkt 3 adatinterfaces anschliessen. aber bei der karte kann mann echt auch sparen, sek´d hoontech und konsorten bieten hammerfall-like-karten zu echt günstigen preisen an... wenn es nicht unbedingt referenzstudio sein soll....

gruuhs

dB
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Antwort#12
Hallo Ernst,
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Zum Zweiten wäre es (selten) vielleicht doch gut, wenn man mit 24 Spuren gleichzeitig in der Recording Software aufnehmen könnte.
Tatsache ist: Je mehr Spuren Triple gleichzeitig bearbeiten muss - egal ob bei der Aufnahme oder Wiedergabe, oder beim Mischen, oder... - desto träger reagiert es.
Hier merkt man halt, dass es in der Konzeption noch aus Win 3.x Zeiten stammt und leider nur bis Win 98 SE läuft.
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Dazu läßt sich dagen, daß Samplitude a) auch mit NT-Windosen läuft (also NT, 2000 und dies neue komisch bunte;-(( ), und es erzeugt anerkannt wenig CPU-Last. Am wenigsten mit ASIO (glaube ich, denn benutzen kann ich das mit meiner Karte leider nicht).
mehr im Samplitude-Forum:
Server: news.sekd.com
Newsgroup: alt.sekd
Grüße,
CJB
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Antwort#13
der octamic ist aber kein wandler, so wie es der behringer einer ist.... oder ?
gruuhs

dB
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Antwort#15
Stimmt.
Ich kenne den Behringer überhaupt nicht!
Er müßte dann auf das Multiface umsteigen.
Gruß, Thomas
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Antwort#16
hi,
also ich arbeite im moment mit samplitude 6.05 und einer hammerfall und bin höchstzufrieden. die performance ist mit einem p4 2Ghz und 512mb RD-Ram bis ca
80 bzw 100 spuren ausreichend, je nach effekteinsatz... mit athlons arbeite ich inzwischen nicht mehr, weil die leider teilweise immerwieder probleme mit mancher software machen, da sind die p4s einfach zuverlässiger. ( solltest du aber eh nur samplitude und den ein oder anderen effekt oder editor laufen haben, sollteauch der athlon kein problem sein,.. )
auch zum wandler kann ich leider nichts sagen, da ich mit den adats direkt in ein dmx r100 gehe, und das hat die wandler netterweise drin.
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Antwort#17
.... und noch nen mic pre davor betreiben den 16 fach mic pre von RB gibt es z.B. um die 700?.
Gruuhs

dB
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Antwort#18
Hab mir mittlerweile das Behringer-Teil und eine 9624 von RME gekauft (steht zwar Steinberg Nuendo auf der Verpackung ,ist aber RME).
Spielt tadellos, wobei ich aber das System sicherlich noch bei weitem nicht ausgereizt habe.
Die Meßwerte des Behringer ADA8000 bewegen sich im guten Bereich (Mic-Eingänge auf ADAT ca. 100dB Störabstand), für die DA-Wandlung muß der Wandler aber auf Wordclock synchronisiert werden, sonst klirrt's (
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