Hallo Don Bass, diese Hohner Melodicas gab es in unterschiedlichen Baugrößen. Sogar welche mit MIDI-Anschluss. Sie klingen nicht speziell eigen, sondern eben wie einfache Mundharmonikas (Nicht Blues Harp!), auch wenn man chromatische Akkorde spielen kann. Da diese Instrumente nicht als Solo-Instrumente in Rock-Pop-Bands gedacht waren, sondern eher für die Musik zu Hause zur Naturgitarre, sind sie recht leise und haben auch keinen schallsammelnden Trichter. Das heißt, dieser Akkordeon-Mundharmonika-Klang kommt überall raus. Es gibt also keine spezielle Mikrofonposition für die Aufnahme. Der Spieler sollte also immer das Mikrofon in die Lage bringen, wo auch die Finger gerade die Tasten niederdrücken. Gruß Malte
Hallo Malte und vielen Dank. Sowas ähnliches dachte ich mir schon. Das Instrument ist nicht von Hohner sondern von Victory. Aber ich denke so groß werden die Unterschiede nicht sein. Ich habe bisher die Mic-Position von oben auf die Tasten gerichtet (Kleinmembranmic, ca. 40 cm), schwierig war es, einen Kompromiß zwischen zu lauten Klappergeräuschen der Tasten und noch genügend "Direktheit" zu bekommen. An der Gehäuserückseite gibt es noch was, das ähnlich wie ein Belüftungsgitter aussieht, im Vergleich war der Sound dort aber zu dumpf. Gruß Don
Ist schon eigenartig - so eine Melodica-Tröte, besonders schön ist der Kasten. Hellblaues Kunststoffgehäuse, Klangerzeuger jedoch aus Metall. 37 Tasten, Tonumfang: f - f?, Länge: ca. 48cm. Anblasschlauch zum Spielen des Instruments auf dem Tisch. Die Hohner Melodica kam zuerst auf dem Markt und wurde unter anderem von James Last dekorativ im Fernsehen (imitiert) gespielt. Diese Geräte kamen auf, bevor es die vielen kleinen Casio- und Yamaha-Keyboards mit Minitasten gab. Micha
Hallo Mich! Ist das auf dem Bild eine Hohner? Sieht genau gleich aus, wie die Victory (auch der schöne Kasten ist dabei :-) Wahrscheinlich ist wie so oft nur das Label unterschiedlich und das selbe ist drin. Gruß Don
Das soll die kleinste "Blockflöten-Harmonika" von Hohner sein. Diese Dinger wurden üblicherweise so wie eine Blockflöte direkt an den Mund (!) gehalten. Auch James Last habe ich in dieser Haltung so gesehen. Auf dem vorigen Bild ist die unbekanntere Melodica von Victory. Die hat mit Hohner nichts zu tun, auch wenn seltsamerweise der Name auch "Melodica" ist. Der war wohl nicht geschützt. Auf dem Tisch liegend habe so ein Instrument noch nicht bei einer Band gesehen. Micha
Hallo, in der Melodica-Galerie unten im Link kann man sehen, wie recht albern es aussieht, wenn erwachsene Männer, damit Pop spielen. Die Dinger wurden immer direkt an den Mund gehalten und geblasen. Dann blast mal schön. Man kann dabei auch seine "Backen" aufblasen , wie Dizzy Gillespie. Gruß Jonas
Was wenig bekannt ist, auf Wunsch gab es sogar Sonderanfertigungen der Hohner-Melodica in einer um eine Quinte nach unten versetzen Lage, wie man hier sehen kann. War schon lustig die Zeit Mitte der 60er Jahre. Man sieht, dass etwa die Töne da rauskommen, wo die jeweilige Taste gedrückt wird. Gelungen ist das etwas geschwungene Ende bei den hohen Tönen - soll so ein bisschen eine Trompete andeuten - oder? Urs
wieso gab? die dinger werden immernoch hergestellt, vertirieben und verkauft. ich glaube bei räggi leuten waren die mal ne zeitlang sehr beliebt. und helge schneider spielt gerne live mal eine. grüße