Dithern oder nicht - das ist hier die Frage...

Erstellt 26 Antworten27 Beiträge
Antwort#21
Du hast mathematisch Recht
"irgendwie scheint diese ganze Bitgeschichte bei Nichtinformatiker und Programmieren ... in Sachen digital Audio immer noch unverstanden zu sein"
Oh Schreck!
mehr wollt ich gar nicht hören...
Damit meinte ich nicht dich. Es war nur einen allgemeine Feststellung.
Aus Erfahrungen in diesem und anderen Foren und sonstwo.
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Antwort#22
Hallo ThomasT,
Damit meinte ich nicht dich. Es war nur eine allgemeine Feststellung.
Aus Erfahrungen in diesem und anderen Foren und sonstwo.
Richtig, und nur so allgemein ist das auch bei mir angekommen.
Es ist wirklich so, dass mehr bits oft falsch verstanden werden und man fest annimmt, dass man nun "höher" (!) aussteuern könne.
Ich höre das immer wieder.
Danke Thomas.
Viele Grüße
ebs
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Antwort#23
"Damit meinte ich nicht dich"
... schon klar, hatte ja auch einen smilie dahintergesetzt. Aber mir fällt diesbezüglich (ADC, Bits) noch ein, daß auch die ASIC Spezialisten von TI, die kürzlich bei uns waren, nicht so ganz genau wussten, wie man mit so einem 1-Bit Signal umgeht, und was da für Bits rauskommen, am Ende. Der Sigma-Delta-Modulator, bzw dessen output bei Signalsprüngen, wurde gar ein wenig mystisch dargestellt. Wer hätte das gedacht.
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Antwort#24
"mystischer SigmaDeltaModulator"
In der Tontechnik scheint sich sowieso das Mystische mehr und mehr durchzusetzen. Das Shaping ist ein typisches Beispiel dafür. Als es noch nicht in der Diskussion stand, hat es niemand gebraucht und weil es keinen plugin gab, hat es niemand benutzt und auch niemand vermisst. Heute hört jeder sofort einen Unterschied.
Ein weiteres Beispiel ist die DC-Offset-Entfernung. Als diese sich in alle Audioprogramme hinweg durchgesetzt hatte, gab es gar kein Equipment mehr, das echten Offset erzeugt! Der jetzt Vorhandene, ist ein rein statistischer, und im Signal begründet liegender Versatz eine theoretischen Nullachse.
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Antwort#25
Also Programmierer solltes du wissen, dass
a) mit 32bit, nicht 32bit Integer gemeint sind, sondern 32bit floats.
Studer hat ein Wave-Format mir 32integer (hallo Georg...)
Haha. Was genau wird in Waves, AIF's und vor allem auf CD's nochmal geschrieben?
Integer. Genauer: Signed Integer. Noch genauer: 16 Bit, nullzentriert.
Und jetzt frage Dich nochmal, wozu man bloß 24 BIT Floating Point auf 16 BIT Integer runterdithern muß.
b) shiftoperationen was anderes sind als truncation.
In diesem Falle nicht. Natürlich kann ich das Integer (Ja. Integer.) hier einfach absägen, aber dann säge ich in den ausschlagenden Bereichen, also an den Peaks. Deshalb: Erst ein Rechtsshift, dann die Nullbits absägen. Damit schneide ich nicht an den Peaks Rum, sondern am "Corpus". Dumemrweise verliere ich dadurch sehr leise Passagen -- was im 99%-Flatlevvel-komprimiertem Pop aber nix ausmacht.
Ein bissel Signaltheorie und Numerik kann nicht schaden...
Zuviel kann es manchmal.
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Antwort#26
Haha. Was genau wird in Waves, AIF's und vor allem auf CD's nochmal geschrieben? Integer. Genauer: Signed Integer. Noch genauer: 16 Bit, nullzentriert.
Und jetzt frage Dich nochmal, wozu man bloß 24 BIT Floating Point auf 16 BIT Integer runterdithern muß.
Natürlich kann ich das Integer (Ja. Integer.) hier einfach absägen, aber dann säge ich in den ausschlagenden Bereichen, also an den Peaks. Deshalb: Erst ein Rechtsshift, dann die Nullbits absägen. Damit schneide ich nicht an den Peaks Rum, sondern am "Corpus".
Dumemrweise verliere ich dadurch sehr leise Passagen -- was im 99%-Flatlevvel-komprimiertem Pop aber nix ausmacht.
Ein bissel Signaltheorie und Numerik kann nicht schaden...
Zuviel kann es manchmal.
Zweierkomplement...
Die Maschine die 24bit floating point macht zeigst du mir bitte...
(klar kann es geben, aber Intel-, Sun- SGI-kisten machen es nicht)
Dithern != runterrechnen!!!!!!!
Wie ich das mache ist schnurz. Ich nehme die zwei höherwertigen Bytes des 24bit Intergers und packe sie in den 16bit Integer. Im übrigen muss das in der Praxis nicht so einfach sein. Da ich neulich für den Tonzauberer was programmiert habe, konnte ich festestellen, dass Studer ein extra Wave-Format hat bei dem die Bytes total verschachtelt sind. Und es noch ein extra Format gibt das 2x20bit (also Stereo) in 5Bytes packt. Mir war dann das reingeneering dazu so aufwändig. Denn diese wurden noch Bitweise irgendwie verwurschtelt und zwei 5Byte-Paare hintereinander waren nicht identisch trotz gleichen Pegels (rechteck digital erzeugt) sonder nur jedes 2.
Soviel zu einfachen Schiftoperationen.
Dummerweise verliere ich die auch beim Dithern. Sie gehen nämlich dann im Ditherauschen unter. Allerdings hören sich die Passagen _kurz davor_ (also mit etwas höherem Pegel) besser an.
Zuviel schadet nie...
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Antwort#27
In der Tontechnik scheint sich sowieso das Mystische mehr und mehr durchzusetzen.
ACK.
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