Hallo Leute Krieg langsam die Krise mit der digitalen Aussteurerei und bin nahe dran mein gesamtes Equipment aus dem Fenster zu schmeissen... Vielleicht kann mir jemand bestätigen, dass ich nur träume..... Ich habe eine Aufnahme auf DAT vorliegen, die ich im einen Fall mit einem Sony DTC-P7 mit einem optischen Kabel über eine Terratec Aureon Wave DIGITAL auf dem Rechner aufgenommen habe, im anderen Fall dieselbe ->identische
Hallo Mark, in deinem Fall ist wohl erst einmal die "klassische" Fehlersuche angesagt. 1. Digital "Null dB" ist natürlich ein fester Zahlenwert. 2. Meine Vermutung: Der Sony-DAT-Recorder ist mit "Headroom" von ca. 1dB versehen, d.h. die Kiste ist wahrscheinlich erst auf 0dB, wenn die Clipping-LED leuchtet. 3. Testphase: 3.1 Beide Soundkarten mit einem CD-Player 1 kHz Testton, digital 0dB, testen. 3.2 Wenn beide Karten 0dB erzeugen, muß der Fehler in den Aufnahmegeräten stecken. Aufnahme 1 kHz, 0dB, auf Tascam DA30, wieder beide Karten auf Pegelgleichheit checken. 3.3 Letzter Test mit dem Sony (der vermutliche Fehlerkandidat): Die Kassette aus dem DA30 als Testsignal nutzen und sehen, wo die Austeuerungsanzeige steht, ich vermute jetzt leuchtet bei dir die Clip-Anzeige. Falls vorhanden, parallel mit einem Schmalband-Spektrumanalyser (Software Wavelab kann das wohl) prüfen ob das Ausgangssignal noch sauber ist. Gruß M. Hein
Hallo Besten Dank für die Tips. Leider kann ich mit dem Sony diesen Test nicht mehr machen, da es mir kaputtgegangen ist wodurch ich mich erst genötigt sah, die Aufnahmen mit dem anderen Equipment zu machen. Ich habe allerdings dieselbe Vermutung, dass da was mit dem Sony nicht i.O. war. Den Test mit dem Tascam auf die andere Soundkarte kann ich nicht machen, da jene nur über einen optischen Eingang verfügt. Den Test mit der CD kann ich nicht machen, da nur eine Soundkarte mit dem CD-Laufwerk verbunden ist (die M-Audio verfügt über keine Anschlussmöglichkeit für ein CD-Laufwerk) Etwas vertrackt die ganze Situation?. Ich habe allerdings bemerkt, dass die Aussteuerungsanzeige auf dem Tascam DA-30 (Margin) mit dem ermittelten Peak im Wavelab immer übereinstimmt. Ich nehme deshalb an, dass das Tascam wohl korrekt überträgt. Ferner habe ich bei einem weiteren Test gesehen, dass stark untersteuerte Aufnahmen um ?6dB (bei einem älteren Wav-File) sowohl vom Sony als auch vom Tascam (mit der entsprechenden DAT-Kassette) identisch waren. Das würde die von dir geäusserte Vermutung nähren, dass das Sony wirklich einen ?Headroom? dazwischenschiebt. Wozu das jedoch auf der rein digitalen Ebende gut sein soll? Wenn ich ein digitales Signal übertrage erwarte ich eine identische Kopie mit denselben Samplewerten wie sie auf dem Band drauf sind, aus und Amen. Den Headroom brauche ich doch nur beim Übergang vom analogen zum digitalen Signal? Gruss Mark
So wic ich es verstanden habe überträgst du rein digital. Da können zwar drop outs aufteten oder wnvetuelle Nadel-Peaks wenn irgendwas schief läuft aber keine Veränderung des korrekt übertragenen Signals. Ein zusätzlicher Headroom macht keinen Sinn und kostet nur Rechenleistung, die garantiert ncht eingebaut ist. Austeuerungsanzeigen lügen sowieso. (ein digitales Signal _kann_ nicht übersteuert sein!, Clip-Anzeigen bei rein digitalen Signalen lügen daher immer. Clippen kann es nur bei AD-Wandlung und digitalter Verarbeitung). da irgendwas trotzdem schief läuft muss irgendwas interessantes (falsches) passieren. Ich tippe auf versehentliche AD-DA-wandlung dazwischen. Oder irgendwelches Prozesse der Soundkarte.