Angeregt durch den Beitrag "Leitungen abhören" wollte ich mal nachhören, wer von euch hier Eigenbauten benutzt. Ich meine dabei nicht Kleinsignalzeugs, wie Gitarrenverzerrer oder Mik-Amps, sondern eher P.A.-Sachen und vor Allem Leistungselektronik/Versorgung.
Ich kann nämlich nur davor warnen, "offiziell" irgendwas an bestehende Anlagen dranzuhängen, was nach Schaltanlage oder zulassungspflichtiger Sonderinstallation aussieht. Denn kommt es auch ohne eure Mitschuld zum Brand, dann heisst es rasch: "Ja Moment, letzte Woche, war ein Toningenieur mit seinem Spezial-Messaufbau an der Leitung dran, vorher hat alles prima geklappt." Bzw in Rainers Fall wäre es ein eigener Schaltschrank, wenn ich es richtig verstanden habe.
Wenn dann nämlich der Herr Ingenieur keiner ist, sondern sich nur so nennt, dann kommt eine echter Fachkollege, und haut den Tonmann in die Pfanne. Aber auch wenn man als "Elektrofachkraft" oder von mir aus sogar mehr, erwiesenermassen an dem Elektroaufbau dran war, kommt hinter immer garnatiert irgendein Gutachter und beguckt sich, was man da dran gehängt hat. Und wehe, das Ding ist was Selbergebautes. Dann tauchen Fragen nach dem CE-Zeichen, einer Typprüfung und Aehnlichem auf. Irgendwas hängen sie einem schon an, wenn sie wollen.
Ich könnte hier ein Beispiel eines Synthesizerbenutzers bringen, der sich ein eigenes Leistungsnetzteil gebaut hat um mehrere Synthies zu versorgen. Selbiges ging in die Binsen, weil ein Gast beim hard core dance draufgetreten ist und es mitsamt Sythie von der Bühne geschmissen hat. Der Fall ging vor einem Jahr durch die Nutzergruppe dieses Synths.
Das Viech fiel in den Graben, wo man Löschwassereimer stehen hatte. Einer fiel um und das Ding ging mit einem dicken Funken kaputt und löste Sicherungen aus. Zudem verursachte dies irgendwie einen Kurzschluss mit Kabelbrand an der Versorung im Nachbarraum. Das Ergebnis war ein halb abgebrannter Schaltraum, ein riesiger, per Rauchmelder automatisch aktivierter Feuerwehreinatz samt eines gewaltigen Wasserschaden an P.A.- Equpiment sowie sogar Verletzte infolge der Rauchflucht und der Dunkelheit. Gesamtschaden: Mehrere hunterttausend DM inklusive einiger Schmerzensgeldforderungen. Der Richter zog sich mit Hinweis auf eine kurz zuvor ausgrannte Disco mit etlichen Toten an der möglichen Todesgefahr für Gäste hoch und verteilte eifrig Schuldanteile.
Obwohl sein Netzteil wohl voll in Ordnung war, und jedes kommerzielle NT wohl aehnlich ausgetickt wäre, und die genaue Ursache für den Brand nicht einmal 100%ig zu ermitteln war, wurden dem Keyboarder satte 25% der Schuld aufgebrummt. Zu der noch einigermassen erträglichen Geldstrafe kamen daher immerhin 10.000 Euro Regressforderungen der Versicherung.
Ich kann nämlich nur davor warnen, "offiziell" irgendwas an bestehende Anlagen dranzuhängen, was nach Schaltanlage oder zulassungspflichtiger Sonderinstallation aussieht. Denn kommt es auch ohne eure Mitschuld zum Brand, dann heisst es rasch: "Ja Moment, letzte Woche, war ein Toningenieur mit seinem Spezial-Messaufbau an der Leitung dran, vorher hat alles prima geklappt." Bzw in Rainers Fall wäre es ein eigener Schaltschrank, wenn ich es richtig verstanden habe.
Wenn dann nämlich der Herr Ingenieur keiner ist, sondern sich nur so nennt, dann kommt eine echter Fachkollege, und haut den Tonmann in die Pfanne. Aber auch wenn man als "Elektrofachkraft" oder von mir aus sogar mehr, erwiesenermassen an dem Elektroaufbau dran war, kommt hinter immer garnatiert irgendein Gutachter und beguckt sich, was man da dran gehängt hat. Und wehe, das Ding ist was Selbergebautes. Dann tauchen Fragen nach dem CE-Zeichen, einer Typprüfung und Aehnlichem auf. Irgendwas hängen sie einem schon an, wenn sie wollen.
Ich könnte hier ein Beispiel eines Synthesizerbenutzers bringen, der sich ein eigenes Leistungsnetzteil gebaut hat um mehrere Synthies zu versorgen. Selbiges ging in die Binsen, weil ein Gast beim hard core dance draufgetreten ist und es mitsamt Sythie von der Bühne geschmissen hat. Der Fall ging vor einem Jahr durch die Nutzergruppe dieses Synths.
Das Viech fiel in den Graben, wo man Löschwassereimer stehen hatte. Einer fiel um und das Ding ging mit einem dicken Funken kaputt und löste Sicherungen aus. Zudem verursachte dies irgendwie einen Kurzschluss mit Kabelbrand an der Versorung im Nachbarraum. Das Ergebnis war ein halb abgebrannter Schaltraum, ein riesiger, per Rauchmelder automatisch aktivierter Feuerwehreinatz samt eines gewaltigen Wasserschaden an P.A.- Equpiment sowie sogar Verletzte infolge der Rauchflucht und der Dunkelheit. Gesamtschaden: Mehrere hunterttausend DM inklusive einiger Schmerzensgeldforderungen. Der Richter zog sich mit Hinweis auf eine kurz zuvor ausgrannte Disco mit etlichen Toten an der möglichen Todesgefahr für Gäste hoch und verteilte eifrig Schuldanteile.
Obwohl sein Netzteil wohl voll in Ordnung war, und jedes kommerzielle NT wohl aehnlich ausgetickt wäre, und die genaue Ursache für den Brand nicht einmal 100%ig zu ermitteln war, wurden dem Keyboarder satte 25% der Schuld aufgebrummt. Zu der noch einigermassen erträglichen Geldstrafe kamen daher immerhin 10.000 Euro Regressforderungen der Versicherung.
