Wie bekommt ihr den Bassdrum und Bass Sound live so hin, daß er den Solarplexus und die Magengrube "kitzelt". Bei mir ist immer eine Art Vermischung vorhanden.
Körperschall
Also wenn sich Solarplexus und Magengrube vermischen ist der Sound in Ordnung!
Wenn der Tonmensch mir als Zuhörer so einen "Sound" vorsetzt, bin ich Mordgedanken nahe.
... wofür die unterschiedlichen Teilresonanzvolumina in Kehlkopf/Lunge und Bauchraum verantwortlich sein dürften. In erster Linie ist es aber wohl eine Frage der nakten Schallstärke, oder lassen sich hier Frequenzbereiche angeben?
AAalso....
Zuerst braucht man eine geignete PA, die auch tief genug übertragen kann. Mikroaufstellung in der BD ist auch wichtig. Bei Heavy metal stelle ich z.b. ein D112 (das Ei) ungefähr 1,5 - 2cm innen zentrisch vor das Schlagfell (kontrollieren ob der Drummer nicht zu stark drauftritt und die Mikrokapsel trifft, ansonsten etwas weiter weg) bei der Nähe habe ich keine Probleme auch den "Klick im Kick" gut abzubilden. Der Rest ist Sache einer guten EQ-Einstellung. Je nach Bedarf setze ich auch mal eine "Basspumpe" ein im Insert des BD-Kanals ein. Geeignete Geräte die da zu erwähnen wären: dbx 120XP und der Behringer Ultrabass. Hat einen überaschenden Effekt (in manchen Fällen kann man damit aus vergleichsweise schwächeren PA's einen unglaublichen BD-Sound rausholen), ABER auch hier gilt: Verhältnismässigkeit und nicht übertreiben, sonst klingts matschig, und auserdem kann man u.U. die Pa killen.
Den Bass am besten mit 2 Kanälen abnehmen. Einmal per DI direkt vom Instrument mit einem schnellen Kompressor im Insert für den Tiefbass, den Mikro-Kanal mit etwas langsameren und nicht starken Kompression für den "Ton" des Basses.
Schlussendlich einegeeignete Mischung und das RRRRumst ordentlich ohne matschig zu klingen:
Franky
Zuerst braucht man eine geignete PA, die auch tief genug übertragen kann. Mikroaufstellung in der BD ist auch wichtig. Bei Heavy metal stelle ich z.b. ein D112 (das Ei) ungefähr 1,5 - 2cm innen zentrisch vor das Schlagfell (kontrollieren ob der Drummer nicht zu stark drauftritt und die Mikrokapsel trifft, ansonsten etwas weiter weg) bei der Nähe habe ich keine Probleme auch den "Klick im Kick" gut abzubilden. Der Rest ist Sache einer guten EQ-Einstellung. Je nach Bedarf setze ich auch mal eine "Basspumpe" ein im Insert des BD-Kanals ein. Geeignete Geräte die da zu erwähnen wären: dbx 120XP und der Behringer Ultrabass. Hat einen überaschenden Effekt (in manchen Fällen kann man damit aus vergleichsweise schwächeren PA's einen unglaublichen BD-Sound rausholen), ABER auch hier gilt: Verhältnismässigkeit und nicht übertreiben, sonst klingts matschig, und auserdem kann man u.U. die Pa killen.
Den Bass am besten mit 2 Kanälen abnehmen. Einmal per DI direkt vom Instrument mit einem schnellen Kompressor im Insert für den Tiefbass, den Mikro-Kanal mit etwas langsameren und nicht starken Kompression für den "Ton" des Basses.
Schlussendlich einegeeignete Mischung und das RRRRumst ordentlich ohne matschig zu klingen:
Franky
Hallo Cybastian H.
Sound ist auch immer Geschmackssache, soviel vorweg.
1. Kick:
- Sauber Gaten, am besten Gate mit HP/TP-Filter verwenden. Das Gate MUSS knackfrei aufmachen. Mit der Release-Zeit kannst du einen "fetten" genau definierten Teppich legen, es macht Bumm oder Buuuuummmmmm je nach Releasezeit.
- Sauber komprimieren, wenn es richtig gut werden soll mit einem Mehrbandkommpressor, das gibt satten Schub unten und einen Schlag vor die Brust oben (wer`s braucht).
- Sauber EQen. Ich empfehle einen Hochpaßfilter zu setzen, nicht verwechseln mit dem üblichen 100Hz Cut. Gemeint ist auch hier ein durchstimmbares Filter, Eckfrequenz je nach Geschmack 30 ... 50Hz. Ist das ernstgmeint? JA!! Du wirst staunen wie sauber und tief eine Kick klingen kann. Weit weg vom üblichen "Gewummer".
- Erst nach dem EQ sollte, wenn es gewünscht wird, der Subbassprozessor kommen, den Subbassprozessor nicht einschleifen, sondern auskoppeln und auf einen Extraeingang auflegen, dann kannst du den Effekt nach Belieben dazuregeln.
- Mikroaufstellung wie schon von anderen "Postern" beschrieben.
2. Baß:
- Auch hier hilft ein Multibandkompressor Wunder, eventuell die Bänder entkoppeln und seperate Kompressionsfaktoren für die Einzelbänder einstellen. Mit solchen Presets bekommst du von Heavy-Baß bis Funky alles relativ einfach hin.
- Wie bei der Kick: Hochpaßfilter im EQ benutzen!
- Mischung aus DI-Box und Mikro ist immer gut. Bei Topteilen mit verschiedenen Lautsprechergrößen immer eher auf die kleinen Speaker zielen, bitte nicht genau auf die Mitte sondern etwas außermittig.
Achtung: Bei diesen Spielchen immer noch einmal die Phasenlage (Korrelationsgradmesser/Gehör) checken, sonst kommt gar kein Baß!
P.S.: Bitte vergiß nicht nicht daß es meistens noch andere Instrumente oder womöglich Stimmen gibt die es wert sind gehört zu werden.
Gruß von einem Hobbydrummer.
M. Hein
Sound ist auch immer Geschmackssache, soviel vorweg.
1. Kick:
- Sauber Gaten, am besten Gate mit HP/TP-Filter verwenden. Das Gate MUSS knackfrei aufmachen. Mit der Release-Zeit kannst du einen "fetten" genau definierten Teppich legen, es macht Bumm oder Buuuuummmmmm je nach Releasezeit.
- Sauber komprimieren, wenn es richtig gut werden soll mit einem Mehrbandkommpressor, das gibt satten Schub unten und einen Schlag vor die Brust oben (wer`s braucht).
- Sauber EQen. Ich empfehle einen Hochpaßfilter zu setzen, nicht verwechseln mit dem üblichen 100Hz Cut. Gemeint ist auch hier ein durchstimmbares Filter, Eckfrequenz je nach Geschmack 30 ... 50Hz. Ist das ernstgmeint? JA!! Du wirst staunen wie sauber und tief eine Kick klingen kann. Weit weg vom üblichen "Gewummer".
- Erst nach dem EQ sollte, wenn es gewünscht wird, der Subbassprozessor kommen, den Subbassprozessor nicht einschleifen, sondern auskoppeln und auf einen Extraeingang auflegen, dann kannst du den Effekt nach Belieben dazuregeln.
- Mikroaufstellung wie schon von anderen "Postern" beschrieben.
2. Baß:
- Auch hier hilft ein Multibandkompressor Wunder, eventuell die Bänder entkoppeln und seperate Kompressionsfaktoren für die Einzelbänder einstellen. Mit solchen Presets bekommst du von Heavy-Baß bis Funky alles relativ einfach hin.
- Wie bei der Kick: Hochpaßfilter im EQ benutzen!
- Mischung aus DI-Box und Mikro ist immer gut. Bei Topteilen mit verschiedenen Lautsprechergrößen immer eher auf die kleinen Speaker zielen, bitte nicht genau auf die Mitte sondern etwas außermittig.
Achtung: Bei diesen Spielchen immer noch einmal die Phasenlage (Korrelationsgradmesser/Gehör) checken, sonst kommt gar kein Baß!
P.S.: Bitte vergiß nicht nicht daß es meistens noch andere Instrumente oder womöglich Stimmen gibt die es wert sind gehört zu werden.
Gruß von einem Hobbydrummer.
M. Hein
