Studiomonitor aber welcher ????

Erstellt 13 Antworten14 Beiträge
Startbeitrag#1
erst mal hallo an alle da draußen !!!
ich habe vor mir anfang nächsten monat endlich studiomonitor zu zulegen !! *freu*freu* nur welche ist die frage !! ich habe im angebot von musik-produktiv die " Samson Resolv65a " für knapp 360 euro gesehen !! nur frag ich mich ob der 6,5inch woffer für meine techno und house productionen reicht ?!?!?
des weiteren habe ich bei www.deejayladen.de die " Alesis M1 Aktive MKII " gesehen die liegen im preis fast gleich auf mit den samsons und haben auch "nur" nen 6,5inch woofer !! nur welche sind die besseren ?? oder welche machen mehr sin für mich ?? bzw worauf sollte ich achten bei der wahl meiner monitore ??
oder wisst ihr vieleicht sogar welche mit mehr bass fürs geld ??

würde mich freuen wenn ich n brauch baren tip bekomme !!


meine homepage
ZitierenPost melden
Antwort#2
Hmm...die Technostücke die ich so gehört habe, haben alle nicht viel Bass.
Ja, es wummert bei den nur-Bass-und-Höhen-aber-keine-Mitten-Anlangen im Auto. Aber das Wummern das Bassdrum (bitte nicht _nicht_ Basedrum!) liegt meist bei ca. 100-150Hz. Alle anderen Instrumente liegen frequenzmässig auch höher oder in dem Bereich. Also auch der Bass. D.h. so paradox es klingt Techno hat nicht viel (d.h. wirklich tiefgehenden) Bass der wichtig wäre. Der Bass ist meist eine Oktave höher als ein Rockbass. Nur die Bassdrum wummert halt. Sie geht auch tiefer als 100Hz. Aber wenn die 100Hz ordentlich kommen, kommen die 50Hz auch.
Is ja auch klar, wenn die Bassdrum wummern soll, muss Luft da sein. Da kann kein tiefer gestimmter Bass ein tiefes H spielen, so dass die Bassdrum nur noch mir genügend "Klick" wahrnehmbar ist.
Ansonsten gilt das für Metal gesagte ein Thread weiter unten.
Die Böxchen sind zu klein um ordentlich Druck zu liefern.
(ich finde das grad beim Tracking ernorm wichtig, beim Mixen ist es gefährlicher, denn es täuscht Druck vor, wo noch nicht genug ist)
ZitierenPost melden
Antwort#3
ein geheimtipp: syrincs m3-220
2 sats + 1 kräftiger sub.
klingen richtig neutral und sorgen für den nötigen druck. (bin sehr zurfieden damit - sind auch ziemlich günstig - 500? alles zusammen - können meiner meinung nach mit genelec mithalten) ..
ZitierenPost melden
Antwort#4
hab noch vergessen: das ganze VOLL-aktiv.
d.h. 5 Endstufen in den boxen. für den preis kriegst du nix besseres...
www.syrincs.de
(allerdings schlechter werbe-text)
ZitierenPost melden
Antwort#5
Deine angepriesenen "Boxen" M3-220 Multimedia Monitor System sind eher keine Lautsprecher und schon gar keine Studio-Monitore.
Als DJ-Werkzeug, für Multimedia (sprich Computerschrott) und als Autoboxen sind sie schon brauchbar, aber sonst sicher am im Betreff genannten Thema vorbei.
Dirk
ZitierenPost melden
Antwort#6
wie ich deiner antwort entnehme, hast du die m3-220 nie gehört, geschweige denn du weisst genau um was es sich bei diesen boxen handelt.
wahrscheinlich hast du nur die www-adresse von syrincs angeschaut und bist zu dem schluss gekommen dass die nur schrott für hifi und auto herstellen.
schade. ich würde dir empfehlen mal im tontechniker-forum nach frühreren einträgen zum thema "m3-220" von erfahrenen tontechnikern zu suchen. du wirst erstaunt sein ...
ich finde deinen umgang mit meinem beitrag übrigens ziemlich unprofessionell. wenn man sich von irgendwelchen vorurteilen leiten lässt kommt meistens nichts weiterbringendes raus.
an shockwave: lass dich nich verunsichern. schau selbst, was für dich am besten ist. ich hab meine persönliche erfahrung und auch die erfahrener tonleute weitergegeben. und ich finde, dass die m3-220 durchaus professionellem anspruch gerecht werden.
am besten abwarten ob hier noch ein paar leute posten, die die boxen wirklich KENNEN ....
ZitierenPost melden
Antwort#7
Hallo Lars,
du schreibst recht unprofessionell, dafür aber emotional intolerant, weil du nicht erkennst, dass du mit deinem Angebot für "Studiomonitore" etwas falsch liegst.
Auch zu behaupten ich kenne deine Syrinx Boxen nicht, muss ich zurückweisen.
Schon der notwendige Zusatz mit dem Subwoofer zu den Satelliten zeigt doch, dass da eine andere Kategorie von "Abhöre" vorliegt.
Ich kenne im wirklichen Hörvergleich zu diesen Syrinx-Boxen besser klingende Lautprecher der Firmen JBL, Adam, Genelec, Klein und Hummel und Studer, von Bowers und Wilkins (B&W) ganz zu schweigen, die in vielen Tonstudios zu finden sind.
Beachte den Betreff: Studiomonitor aber welcher? Damit hat dein Hinweis sicher nichts zu tun.
Jens
ZitierenPost melden
Antwort#8
Nun sollte man aber doch auf dem Teppich bleiben...
Eine Adam, K+H oder Genelec bekommt man für das Geld nicht. Ich wüsste jetzt auch nicht was direkt gegen das Syrincs Set spricht, im direkten Nahfeld ist der schon ok.
Gruß
Reinhard
ZitierenPost melden
Antwort#9
Die hier von Lars angesprochenen Syrincs M3 220 sind doch reine Heimtechik, Multimedia-Computertechnik oder Autobeschallungstechnik. Dagegen soll ja nichts gesagt werden. Wer dieses braucht, soll diesen Subwoofer mit Satelliten für unter 500 Euro für seine Homerecording doch nehmen.
Auch soll Lars bestimmt nicht madig gemacht werden. Es ist doch alles in Ordnung.
Aber diese Boxen in die Ebene von "Studiomonitoren" zu stellen, ist schon arg übertrieben.
Ich denke darum geht es hier und das sollte klar ausgedrückt werden.
Gruß
Johnny
PS: Ist eigentlich schon mal aufgefallen, wie der Lautsprecherklang allmein in den letzten Jahren immer schlechter geworden ist.
Oder anders ausgedrückt, dass es heutzutage viel mehr billige schlecht klingende Lautsprecher gibt. Hat man sich daran denn langsam gewöhnt?
ZitierenPost melden
Antwort#10
Die Wahl eines Studiomonitors ist von einigen Faktoren abhängig, dazu gehören u.a. Größe des Regieraums, Beschaffenheit des Regieraumes ( LEDE-, oder Comprehension Concept), Nearfield- oder Midfield oder Main Monitorsystem, Budget,. Soll es ein Profi-Werkzeug sein oder bewegen wir uns im Homerecording Bereich. Hat der Anwender professionelle Ambitionen oder betreibt man das Studio zu Hobby-Zwecken.
In deinem Fall denke ich, daß du Neueinsteiger bist oder dein Studio erst beginnst. In diesem Falle gehe in ein Musikgeschäft, nimm 2-3 Lieblings-CD's mit und lass dir ein paar Monitore in deinem Budget-Bereich vorführen. Schließe deine Augen und entscheide dich für das, dir am angenehmsten klingende Paar.
Es gibt gute und preiswerte Monitorboxen folgender Marken " TANNOY" "MACKIE" "DYNAUDIO" "JBL" ( unter Vorbehalt ) oder kleine aktive von "GENELEC". Selbst das hier viel diskutierte SYRINCS System arbeitet gut und ist für den Home-Recording Bereich gut geeignet. Einziger Nachteil, die Endstufen sind sehr anfällig und gehen bei starker Belastung des öfteren kaputt.
Bei einer Wahl von passiven Lautsprechern achte darauf, dass deine Endstufenleistung mindestens 3x größer ist als die der Boxen, dann klingen die Dinger auch. Gruß Falk.


http://www.falk-gruber-veranstaltungstechnik.de
ZitierenPost melden
Antwort#11
Hallo Jens bzw. Dirk...
erst mal wenn du schon ein Synonym verwendest, dann doch bitte das gleiche.
Was nun jeder einzelne für einen Hörgeschmack hat ist mir vollkommen egal. Ich wollte nur mal darstellen das es da auch Boxen gibt, die keinen großen Namen haben, die aber durchaus mit den großen mithalten können, auch wenn du das anders siehst. Ich arbeite seit 2 Jahren mit dem System und zwar sehr gut. Es ist auch nie ausgefallen, wie in einem Beitrag hier erwähnt wurde. Wer mehr geld hat, kann doch gern zu Genelec, etc. greifen. Aber wie ich dem Beitrag von shockwave entnommen habe, kommt es ihm schon auch auf einen günstigen Preis an ...
ZitierenPost melden
Antwort#12
natürlich gibts deutlich bessere Monitore. Aber darum gehts doch nicht, man muss und sollte das ganze doch im Verhältnis zum Preis sehen. Es geht um Montitore in der Preisklasse für 500 Euro komplett...Das ist Homerecording.
Jetzt kommt jemand und sagt: nimm doch die, oder die, die kosten aber das 3fache.. und dann komm ich und sag dir: alles Käse, unter einer RL 901 oder O500 lässt sich nicht vernünftig hören, denn das ist auch "irgendwie" richtig.
Das Budget bestimmt die Empfehlung, und vernünftige Studiomonitore gibts halt nicht für das Geld, alles nur ein Kompromiss
Gruß
Reinhard




http://www.hoerzone.de
ZitierenPost melden
Antwort#13
Hallo,
wenn Du im genannten Preissegment bleiben willst, mußt Du natürlich gewisse Kompromisse eingehen. Mir ist ehrlich gesagt kein Monitor mit einem 6,5" Woofer bekannt, mit dem ich wirklich eine vernünftige Beurteilung des Tiefbasses einer Aufnahme vornehmen würde, schon gar nicht zu diesem Preis oder bei gehobenen Pegeln.
Das Syrincs-Set ist für den Preis sehr empfehlenswert, aber nur fürs echte Nahfeldhören geeignet (ideal würde ich sagen bis 1,5m Hörabstand) und der Sub taugt aufgrund seiner Konstruktion (doppelt ventilierter Bandpaß steil getrennt) und der resultierenden Gruppenlaufzeitverzerrungen nicht unbedingt zum Beurteilen von solchen Dingen wie "Baßpräzision". Ich persönlich verwende es für Sprachaufnahmen bzw. am Schnittplatz etc.
Ich kann Dir nur dringend die Behringer Truth B2031 empfehlen, die in etwa zum selben Preis diese Probleme nicht kennen und auch ansonsten absolut brauchbar sind. Natürlich kommen sie nicht an teurere Monitore heran, Klassik o.ä. würde ich damit auch nicht mischen wollen, aber für 500 EUR inkl. Endstufen bekommt man einen mehr als reellen Gegenwert und auch genug Reserven in punkto Tiefbaß. Einziger Nachteil daß sie IMHO für sehr geringe Hörabstände (unter 1,5m) nicht so günstig sind.
Dem Papier nach eine interessante Alternative dürften noch die Phonic P8A sein, die ebenfalls dem Konzept der Genelec 1031 nachempfunden sind. Allerdings konnte ich sie noch nicht testen, vielleicht kann ja jemand etwas dazu sagen.
Gruß, M.
PS: Ja, ich weiß daß Behringer einen schlechten Ruf hat und man sich mit dem Service stark herumärgern muß, ändert aber nichts daran daß es zu diesem Preis sonst keine brauchbaren Abhören gibt.
ZitierenPost melden
Antwort#14
Behringer und Übelkeit halte ich für übertrieben. Man muss nur wissen, was man will. Ich habe einen 2642 von denen und der ist für meine Livemixes absolut ausreichend. Mögen Mackiefans noch so sehr über die Behringer-EQs jammern. Die Teile sind absolut gut- optische Leckerbissen gibt es aus willich allerdings nicht und auch die Robustheit und das feeling der Reglerlein riecht nicht an Mackie heran. Aber wie gesagt: Es gibt Einsatzgebiete für billige Mixer und Behringer ist hier unschlagbar. Da bin ich mit Phonic schon zweimal böse eingegangen!
Was die Truth angeht bin ich aber weniger optimistisch: Ich habe sowohl auf der 2001er Musimesse als auch im Nachhinein bei mehreren Gelegenheiten in Musikgeschäften verschiedene Uli'sche "Wahrheitsverkünder" angehört. Mein Eindruck war immer, daß die nicht so sonderlich identisch zueinander sind. Ich war stets in der Lage durch re-li-Tausch den jeweils linken wieder rauszuhören- auch mit vertauschten Kabeln und Kanälen. Das gelingt mit bei meinen EVENTs und Yamahas MSP nicht. Mag aber sein, daß die inzwischen genauso besser geworden sind, wie die Pulte.
ZitierenPost melden

Deine Antwort

Du kannst ohne Anmeldung schreiben.