Vinyl Restauration und deren Grenzen

Erstellt 7 Antworten8 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo!
Ich würde gerne wissen, welche Programme ihr zur Restaurierung alter Platten empfehlen könnt und ob jemand weiss, wo generell die Bearbeitungsgrenzen bei der Entfernung von Störgeräuschen liegen.
Vielen Dank für Antwort!
Gruss,M
ZitierenPost melden
Antwort#2
Empfehlen kann man "DARTPRO 98". Sieh mal bei m3c.de rein.

MfG
Rainer
ZitierenPost melden
Antwort#3
Ich glaube da gibt es auch ein V2000 inzwischen, oder?
ZitierenPost melden
Antwort#4
Gute Restaurationsprogramme für den heimischen Pc gibt ja etliche...
Was mich nun mehr interessiert ist,wo die Grenzen dieser Programme liegen.Habe mal gelesen, dass die Rechenleistung selbst etablierter Systeme wie Cedar bei schweren Fällen gelegentlich auch nicht ausreicht und dass manche Clicks einfach zu gross sind, um sie optimal bedämpfen zu können.--> Wann ist die Grenze des Machbaren erreicht?

Danke für Tips!
M
ZitierenPost melden
Antwort#5
Grenzen zu definieren ist hier schwierig, in welcher Maßeinheit hättest du sie denn gerne?
Ich erlebe oft, dass sich Klicks o.ä. mit den gängigen Restaurations-programmen/PlugIns schlecht entfernen lassen, wenn es sich beim zu bearbeitenden Programmmaterial um etwas handelt, das sehr perkussiv ist. Ganz schlimm, wenn z.B. bei zeitgenössischer Musik "noises" als Grundlage zur Erzeugung der Snare- oder Hihat-Sounds dienten. Also alle Trigger-Sounds, verbogenes Rauschen etc.
Hebt man die Schwellenwerte in der Software in so einem Fall so weit an, dass alle Knackser weg sind, so sind auch Transienten der Drums oder der Akustik-Gitarre weg. Und das ist deutlich störender als ein paar Knackser drin zu lassen.
Eine weitere Grenze liegt in der Amplitude des Knacksers: Oft bügelt die Software vieles nahezu unhörbar aus, es bleiben aber doch einzelne Kanckser deutlich hörbar. Dann muss halt der Editor ran, darin kann man einzelnbe Knackser "wegmalen".
Oder andersherum: Je deutlicher sich das Störgeräusch vom Programmaterial unterscheidet, desto besser die automatische Restauration.
Noch was Philosophisches: Ich finde es ganz gut, dass es hier Grenzen gibt, sonst wäre die Handarbeit und Expertise, die ein (menschlicher) Restaurator anlegen kann, überflüssig. Ergo: Wer's schnell will, nehme Software. Wer's gut will, gebe die Sachen dem Profi.
Cheers
Yoda
ZitierenPost melden
Antwort#6
ich kann mir nicht vorstellen, dass die Rechenleistung der Hardware bzw. die Zeiteffizienz der Software hier eine Rolle spielen, denn das Restaurieren muss nicht in Echtzeit geschehen. Siehe etwa die sehr mächtige Offline-Funktion in Cool Edit, die Störgeräusche aus dem Original herausrechnet. Ähnliches können auch manche Plug-Ins.
Es kommt viel mehr darauf an, ob der verwendete Algorithmus die Störung gut erkennt (a) und das Original durch die vorgesehene Bearbeitung nicht auch leidet (b).
Cheers
Yoda
ZitierenPost melden
Antwort#7
Grenzen zu definieren ist hier schwierig, in welcher Maßeinheit hättest du sie denn gerne?
Ich erlebe oft, dass sich Klicks o.ä. mit den gängigen Restaurations-programmen/PlugIns schlecht entfernen lassen, wenn es sich beim zu bearbeitenden Programmmaterial um etwas handelt, das sehr perkussiv ist. Ganz schlimm, wenn z.B. bei zeitgenössischer Musik "noises" als Grundlage zur Erzeugung der Snare- oder Hihat-Sounds dienten. Also alle Trigger-Sounds, verbogenes Rauschen etc.
Hebt man die Schwellenwerte in der Software in so einem Fall so weit an, dass alle Knackser weg sind, so sind auch Transienten der Drums oder der Akustik-Gitarre weg. Und das ist deutlich störender als ein paar Knackser drin zu lassen.
Eine weitere Grenze liegt in der Amplitude des Knacksers: Oft bügelt die Software vieles nahezu unhörbar aus, es bleiben aber doch einzelne Kanckser deutlich hörbar. Dann muss halt der Editor ran, darin kann man einzelnbe Knackser "wegmalen".
Oder andersherum: Je deutlicher sich das Störgeräusch vom Programmaterial unterscheidet, desto besser die automatische Restauration.
Noch was Philosophisches: Ich finde es ganz gut, dass es hier Grenzen gibt, sonst wäre die Handarbeit und Expertise, die ein (menschlicher) Restaurator anlegen kann, überflüssig. Ergo: Wer's schnell will, nehme Software. Wer's gut will, gebe die Sachen dem Profi.
Cheers
Yoda
ZitierenPost melden
Antwort#8
Habe eine restauration einer alten platte mittels wavelab und den tc-plug ins durchgeführt. Nach langem probieren ist es letzt endlich gelungen die knackser so weit es geht zu entfernen-übrig blieb jedoch ein leises tieffrequentes Plopgeräusch, welches sich nun nicht mehr "automatisch" entfernen ließ, da sich wohl dieses Störsignal im Frequenzbereich des Nutzsignales befand und somit nicht mehr rauszurechnen wahr. Somit war also eine Grenze der Programme erreicht und es musste handarbeit geleistet werden...
Greetz,Mac

Habt ihr schonmal eine Gegenüberstellung von Allround- Programmen ( wie z.B. magix audio cleaning lab, steinberg clean ) und proffessionellen Restaurations Plug Ins (wie z.B. von TC oder Waves) gemacht und wenn ja,zu welchem Resultat seid ihr gekommen?
ZitierenPost melden

Deine Antwort

Du kannst ohne Anmeldung schreiben.