mehrere Boxen an ein verstärker hängen!?

Erstellt 22 Antworten23 Beiträge
Startbeitrag#1
Hey ich kenn mich nicht sonderlich aus, aber
Ich hab beb sony verstärker
(2x110watt sinus 8ohm /2x80watt sinus 4ohm)
was bedeutet das ohm?
kann ich an die ausgänge sagen wir
je zwei boxen mit zB. 160watt 8ohm dranhängen)
der kackt da der verstärker ab?
was heisst sinus watt ... usw??
oder wie kann ich 4 boxen dranhängen?
oder garnicht?
vielen dank!
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Antwort#2
Eigentlich geht das ja, aber man kriegt nicht die volle LEitsung raus und ausserdem sind 110W eh schon so wenig, was sollen da mehrere Lautsprecher?
Impedanzmässig korrekt wären wieder 2 parallel geschaltete 8Ohm-LS wobei nicht nicht automatisch voll symmetrisch arbeiten.
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Antwort#3
ganz einfach, das ich auch in der küche mugge hab!
Klar sind 110watt nicht alle welt,
aber für zuhause reichts mir des,
ausserdem hab ich ja noch ne 2. anlage,
diese 110er iss ja nur für den rest der wohnung.
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Antwort#4
Hallo sonic,
vergiß erst einmal die Wattangaben auf dem Lautsprecher.
Für Wohnzimmerbetrieb brauchst du etwa 1...10Watt.
Da dein Verstärker für 4 Ohm Last geeignet ist, kannst du problemlos zwei 8 Ohm Boxen parallel betreiben. Im Normalfall sogar zwei 4-Ohm-Boxen VORAUSGESETZT du arbeitest nicht mit hoher Lautstärke (=viel Leistung=Rauchzeichen=Endstufe kaputt).
Für Discobetrieb ist die von dir erwähnte Anlage nicht geeignet.
Gruß
M. Hein
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Antwort#5
bei paralellschaltung halbiert sich doch der widerstand und damit die Leistung oder???
also 2x8Ohm=4
2x4=2Ohm und das machen die meisten verstärker eh nicht lange mit...
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Antwort#6
Dfresh meint: bei Paralellschaltung halbiert sich doch der Widerstand und damit die Leistung oder?
Bei angenommen konstanter Spannung am Verstärkerausgang mit stabilem Netzteil ist das sicher nicht so, wie du meinst.
Schaue dir mal das Programm "Berechnung: Leistung, Spannung, Strom, Widerstand" im Link unten an.
Dann wirst du erkennen: bei U = 28 Volt und R = 8 Ohm ist die Leistung P = 100 Watt und bei gleicher Spannung und R = 4 Ohm ist die Leistung 200 Watt.
Immer vorausgesetzt, das stramme Netzteil kann unbeeinflusst die Modulationsspannung von 28 Volt halten.
Gib U = 28 Volt und R = 8 Ohm bzw. 4 Ohm nach Rücksetzen ein.
Gruß
ebs
Forum für Mikrofonaufnahme und Tonstudiotechnik
http://www.sengpielaudio.com


Berechnung: Leistung, Spannung, Strom, Widerstand
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Antwort#7
Für den Widerstand gelten die Gesetze der Parallelschaltung. Also Gesamtwiderstand ist kleiner als der kleinste Einzelwiderstand. Die Leistung halbiert sich nicht! Solange der Verstärker genügend Leistungsreserve hat und die Ausgangsspannung nicht zusammenbricht, wird bei 4 Ohm die doppelte Leistung entnommen wie bei 8 Ohm.

MfG
Rainer
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Antwort#8
also kann ich schon gut aufdrehn mit je zwei 8ohm
weil des dann 4ohm sind!
OK aber jetzt nochmal ganz kurz mit den watt,
hab ich dann mehr power wenn am verstärker steht
110Watt bei 4ohm
80watt bei 8ohm
???
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Antwort#9
80 Watt sind 80 Watt und 110 Watt sind 110 Watt, egal auf welchen Widerstand die wirken.

Grüße
Rainer
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Antwort#10
Auch kann man an den angegeben Daten etwas ganz deutlich erkennen:
"80 Watt bei 8 Ohm und 110 Watt bei 4 Ohm"
Bei 4 Ohm werden die (gegenüber 80 Watt und 4 Ohm) theoretisch möglichen 160 Watt nicht erreicht.
Der Grund ist, wie hier schon mal gepostet: Das Netzteil des Verstärkers ist nicht "stramm" genug, ist also ein "müdes" Ding.
Das gehört zum Thema Gewinnmaximierung für den Hersteller.
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Antwort#11
Ist zwar richtig, aber trotzdem bleiben 80 Watt 80 Watt und 110 Watt bleiben 110 Watt. Ich schreibe das deshalb, damit keine falschen Vorstellungen aufkommen. In einschlägigen Hifi-Foren habe ich schon folgenden Satz gelesen:
"1 Röhrenwatt = 8 Transistorwatt". Was für ein Blödsinn! Und solche Irrtümer will ich vermeiden.
Daß ein Verstärker aufgrund der begrenzten Leistungsfähigkeit des Netzteil bei der halben Lastimpedanz nicht die doppelte Leistung bringen kann, ändert an dem physikalischen Sachverhalt nichts, daß 1 Watt = 1 Watt ist, ganz gleich aus welcher Quelle es stammt und auf welche Last es wirkt.

MfG
Rainer
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Antwort#12
Hier werden einige typische Fragen beantwortet und Irrtümer aufgeklärt:
http://www.thommessen.com/tipps/
So zum Beipiel "Sinn und Unsinn einer 2 Ohm Stabilität". Siehe folgenden Link.
Am Netzteil wird überwiegend groß gespart, darum geht dieses bei hoher Stom-Inanspruchnahme schön in die Knie.


Sinn und Unsinn einer 2 Ohm Stabilität
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Antwort#13
"Bei 4 Ohm werden die (gegenüber 80 Watt und 4 Ohm) theoretisch möglichen 160 Watt nicht erreicht."
Woher stammt nur die Idee, daß aus der Halbierung des Widerstandes die doppelte Leistung resultieren muesse? Das stimmt theoretisch schon nicht, wieso sollte das praktisch stimmen?
Vestärker sind keine lastunabhägigen Konstantspannungsquellen, sondern werden möglichst in (der Nähe) des Leistungsoptimums betrieben. Eine Halbierung des Lautsprecherwiderstandes bringt auch theoretisch keine Halbierung des Lastwiderstandes für den Verstärker. Damit verdoppelt sich kein Strom und folglich auch keine Leistung. Praktisch steigt der Strom mit geringerer Last zwar an, die an ihm erzeugte Spannung aber um so stärker ab.
Die Grenzbetrachtung liefert bei R=nahe Null den Maximalwert des Stromes, den der Verstärker erzeugen kann, damit ist die Spannung und somit auch das Produkt aus U und I aber auch nahe Null!
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Antwort#14
Hallo Studio 96,
du fragst: Woher stammt nur die Idee, dass aus der Halbierung des Widerstandes die doppelte Leistung resultieren müsse?
Das stimmt theoretisch schon nicht, wieso sollte das praktisch stimmen?
Das ist keine Theorie! Das stimmt, so ist die Physik.
Da müssen nur die Bauteile mitspielen.
Gehe doch bitte in Gedanken mit dem Lastwiderstand mal nicht an den Grenzfall unter 4 Ohm. Gehe doch höher auf 8 Ohm und auf 16 Ohm.
Rechne das durch und du wirst sehen, das alles stimmt.
Als Rechner hilft dir das Programm von Ebs, das du unten findest.
"Rechner für Spannung, Strom, Widerstand und Leistung"
Zwei Größen sind einzusetzen, die beiden anderen Werte werden berechnet.
Außerdem sind alle Formeln in einem Rad angegeben.
Gruß
Jürgen



Rechner für Spannung, Strom, Widerstand und Leistung
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Antwort#15
Hallo Namensvetter, ja nun weiss ich, woher die Vorstellung kommt (ebs-Rechner) :-)
Aber im Ernst: Ich meinte bereits erklärt zu haben, worin das (Denk-)Problem liegt: Die Spannung bleibt nicht konstant, daher darf man die Betrachtung nicht nur einfach auf den Widerstand (des Lautsprechers) beziehen, sondern muss den Verstärker mit einkalkulieren.
Selbverständlich lässt sich an einem halben oder an einem doppelten oder von mir aus einem grünlackierten 3,57-fach erhöhten Widerstand locker die doppelte Leistung herausholen. Aber das muss der Verstärker dann auch bringen. Und genau das tut er nicht. Jedenfalls nicht, wenn Du nur die Last änderst.
Genau wie bei einem Automotor, zieht man bei einem Verstärker (Generator) nicht einfach durch Laständerung mehr Lesitung heraus. Durch Absenken der Last kann sowohl mehr, als auch weniger Leistung übertragen werden, je nachdem, ob man sich links- oder rechtsseitig des Optimums befindet.
Das Leistungsoptimum wird bei einem simplem Generator-Lastsystem dann erreicht, wenn Anpassung vorliegt, konkret, wenn der Innenwiderstand dem Aussenwiderstand entspricht. Das ist die Physik.
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Antwort#16
Auch hier irrt du sicherlich, studio 96 - juergen. Du sagst: "Das Leistungsoptimum wird bei einem simplem Generator-Lastsystem dann erreicht, wenn Anpassung vorliegt, konkret, wenn der Innenwiderstand dem Aussenwiderstand entspricht."
Lautsprecher und Verstärker arbeiten in unserer Technik eben niemals mit Leistungsanpassung mit Ri = Ra. Hier ist dein Denkfehler. Vergiss das mal.
Natürlich gilt hierbei in der Audiotechnik nur Spannungsanpassung.
Du kannst mit einem Quellwiderstand beim Leistungsverstärker rechnen, der immer kleiner als 0,1 Ohm ist. Das ist wirklich so. Ri
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Antwort#17
Hier noch einmal ein Auszug aus dem Hiweis zum
"Sinn und Unsinn einer 2 Ohm Stabilität"
"Ist die Endstufe auch 2 Ohm stabil?" lautet eine oftmals gestellte Frage. "Selbstverständlich nicht" ist unsere Antwort, wohl wissend, hiermit beim Interessenten ein Erstaunen hervorzurufen. Abgesehen vom zweifelhaften Nutzen eines 2 Ohm Betriebes aufgrund des sinkenden Dämpfungsfaktors und der resultierenden, schlechten Impulstreue müsste eine wirklich 2 Ohm stabile Endstufe folgenden Bedingungen genügen.
Hier noch einmal ein Hinweis an juergen: Im Dämpfungsfaktor ist der Innenwiderstand des Verstärkers versteckt. Dämpfungsfaktor = Lautsprecher-Impedanz / Ri. Daher ist Ri = Dämpfungsfaktor / Dämpfungsfaktor. Ist der Dämpfungsfaktor = 100 und die Lautsprecherimpedanz = 8 Ohm, dann ist Ri = 0,08 Ohm. Ri
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Antwort#18
Korrektur:
Dieses hier ist offensichtlich ein Tippfehler:
"Daher ist Ri = Dämpfungsfaktor / Dämpfungsfaktor."
Es soll heißen:
Ri = Lautsprecher-Impedanz / Dämpfungsfaktor.
Hört auf mit dem "Aberglauben, dass beim Anschluss des Leistungsverstärkers an den Lautsprecher "Leistungsanpassung" vorliegen müsse.
Das ist falsch und wäre auch ziemlich schrecklich.
Angenommener Dämpfungsfaktor = 100. Lautsprecher-Impedanz = 8 Ohm, dann ist der zu errechnende Innenwiderstand des Verstärkers, der meistens verschwiegen wird, Ri = 8 / 100 = 0,08 Ohm.
Und niemals Ri = Ra = 8 Ohm, wie häufig geglaubt wird!
Warum wird eigentlich höchst selten der Innenwiderstand des Leistungsverstärkers angegeben?
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Antwort#19
Oh, weh! Mein Beispiel diente doch nur dazu, klarzumachen, daß man nicht einfach mit einem R rechnen und diesen beschauen darf. Man sieht ja, wie es von manch einem gelesen wird. Meine Bemerkung hinsichtlich der Anpassung gilt damit nach wie vor, was Du sicher auch nicht bestreiten wirst. Selbstredend gilt sie frequenzabhängig, aber je komplizierter die Aussage, desto weniger verdeutlicht sie die Problematik.
Daß der Innenwiderstand bei dem von Dir beschriebenen Beispiel besonders klein ist, ändert doch nicht das prinzipielle Verhalten das Systemes. Es liegt eben nur "linksseitig" oder "spannungsseitig", was ich as "Systemanpassung/Dimensionierung" also Rücksichtnahme auf den Kunden der 4 Ohm, 8 Ohm oder von mir aus auch 16 Ohm anschliessen will, bezeichnen würde.
Ungeachtet dessen gibt es aber nicht nur solche "Leistungsverstärker". Die meisten Consumer-Amps in den Heimanlagen sind nicht so ausgelegt, wie Du beschreibst und weisen deutlich höhere Quellwiderstände auf. Ich habe eine AIWA-Kompaktanlage die mit 6Ohm-Boxen arbeitet und laut Werbung 1600Watt (2x80 sin) liefert. Schliesst man aber konventionelle 4Ohm-LS an, sieht es übel aus, mit Leistung und Klang. 8Ohm kann sie dagegen prima. Wie hoch ist nun hier die Quellimpedanz?
Im Übrigen könnte man hier etwas Wortklauberei betreiben und feststellen, daß es sich bei dem gesamten Gerätekomplex garnicht um "Leistungsverstärker", sondern um Spannungsverstärker handelt. Erstens weil ein guter wie beschrieben möglichst wenig stromabhängig ist, und auch keine Leistung eingespeist wird, sondern eben nur Spannung. :D
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Antwort#20
Hallo juergen,
Mein Beispiel diente doch nur dazu, klarzumachen, daß man nicht
einfach mit einem R rechnen und diesen beschauen darf.
Ich habe eine AIWA-Kompaktanlage die mit 6Ohm-Boxen arbeitet und laut
Werbung 1600Watt (2x80 sin) liefert. Schliesst man aber konventionelle
4Ohm-LS an, sieht es übel aus, mit Leistung und Klang. 8Ohm kann sie
dagegen prima. Wie hoch ist nun hier die Quellimpedanz?
Da muss ich dir widersprechen. Man darf sicherlich und daraus sollte man seine Schlüsse ziehen. Wir haben hier immer Spannungsanpassung und keine Leistungsanpassung.
In unseren Falle war das eine deutliche Datenangabe, die man nur lesen können muss: "80 Watt bei 8 Ohm und 110 Watt bei 4 Ohm"
Bei 4 Ohm werden die (gegenüber 80 Watt und 4 Ohm) theoretisch möglichen 160 Watt nicht erreicht.
Aha. Zumindest erkennt man ein nicht so starkes Netzteil. Bei 4 Ohm Last wird es schon recht müde.
Hier ist ein typisches Beispiel. Schon die lachhafte Angabe von 1600 Watt, was zweimal 80 Watt Sinus sein soll. Da ist doch die schlappe Heimtechnik zu erkennen. Großes Maul und nichts dahinter.
Man sollte schon mal das Ohmsche Gesetz bemühen und sich mit der Berechnung von Leistung, Spannung, Strom und Widerstand befassen.
Da gab es vor Kurzem einen Hinweis zu einem "Online-Rechner". Hier wird doch auch nur mit Wasser gekocht.
Dass es wirklich noch "Fehlgeleitete" gibt, sieht man hier im Internet:
http://www1.musikmachen.net/basics/gitbas/html_gb/amps/amp07a.html
Da wird ein tolles "Märchen" erzählt und die "Kinder" hören brav zu:
"Bei der Anpassung zwischen Endstufe und Lautsprecher gelten übrigens andere Gesetze als bei der Spannungsanpassung, nämlich die der Leistungsanpassung. Um die volle elektrische Leistung von der Endstufe auf den Lautsprecher übertragen zu können, sind hier gleiche Impedanzwerte erforderlich."
So ein Schwachsinn, aber das scheint nicht ausrottbar zu sein.










Ein Lautsprecher-Märchen
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