Hallo juergen,
Mein Beispiel diente doch nur dazu, klarzumachen, daß man nicht
einfach mit einem R rechnen und diesen beschauen darf.
Ich habe eine AIWA-Kompaktanlage die mit 6Ohm-Boxen arbeitet und laut
Werbung 1600Watt (2x80 sin) liefert. Schliesst man aber konventionelle
4Ohm-LS an, sieht es übel aus, mit Leistung und Klang. 8Ohm kann sie
dagegen prima. Wie hoch ist nun hier die Quellimpedanz?
Da muss ich dir widersprechen. Man darf sicherlich und daraus sollte man seine Schlüsse ziehen. Wir haben hier immer Spannungsanpassung und keine Leistungsanpassung.
In unseren Falle war das eine deutliche Datenangabe, die man nur lesen können muss: "80 Watt bei 8 Ohm und 110 Watt bei 4 Ohm"
Bei 4 Ohm werden die (gegenüber 80 Watt und 4 Ohm) theoretisch möglichen 160 Watt nicht erreicht.
Aha. Zumindest erkennt man ein nicht so starkes Netzteil. Bei 4 Ohm Last wird es schon recht müde.
Hier ist ein typisches Beispiel. Schon die lachhafte Angabe von 1600 Watt, was zweimal 80 Watt Sinus sein soll. Da ist doch die schlappe Heimtechnik zu erkennen. Großes Maul und nichts dahinter.
Man sollte schon mal das Ohmsche Gesetz bemühen und sich mit der Berechnung von Leistung, Spannung, Strom und Widerstand befassen.
Da gab es vor Kurzem einen Hinweis zu einem "Online-Rechner". Hier wird doch auch nur mit Wasser gekocht.
Dass es wirklich noch "Fehlgeleitete" gibt, sieht man hier im Internet:
http://www1.musikmachen.net/basics/gitbas/html_gb/amps/amp07a.htmlDa wird ein tolles "Märchen" erzählt und die "Kinder" hören brav zu:
"Bei der Anpassung zwischen Endstufe und Lautsprecher gelten übrigens andere Gesetze als bei der Spannungsanpassung, nämlich die der Leistungsanpassung. Um die volle elektrische Leistung von der Endstufe auf den Lautsprecher übertragen zu können, sind hier gleiche Impedanzwerte erforderlich."
So ein Schwachsinn, aber das scheint nicht ausrottbar zu sein.
Ein Lautsprecher-Märchen