Stereo Mikrofon für MD aufnahmen

Erstellt 14 Antworten15 Beiträge
Antwort#2
Ach Mensch, es gibt keine guten Mikros zum Minipreis und schon gar keines, das rein zufällig überall gut klingt. Wenn Du nicht weisst, wofür Du es nutzen willst, käufst Du eh' automatisch das falsche und empfehlen kann Dir auch keiner was.
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Antwort#3
Danke mitleser,
außerdem gehört die lausige 3,5 mm Klinke mit einem Mikrofon dran, wie auch das MiniDisk-Gerät und die 10-cm-Brüllwürfelboxen und die Billig-Soundkarten mit rauschendem Verstärker zur unteren Qualität der "Multimediatechnik".
Bei den Wort "Multimediatechnik" sollte man immer daran denken, dass das unterste "Qualität" von Massenware ist. "Multimedia" suggeriert Laien zu Unrecht einen scheinbar hochstehenden Status, der mit der Tonstudiotechnik aber auch nichts zu tun hat.
Es gibt viel großmäulige Multimedia-Werbung, wie man an den aufgeblasenen gelogenen Wattangaben in PMPO erkennt... und nichts dahinter.
Ich hoffe, das war deutlich.
Malte
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Antwort#4
Hallo zusammen,
also mir ist es schon gelungen mit einem tragbaren MD-Recorder und einem Sony Stereo Mikrofon ganz passable Aufnahmen zu machen. Auch gegen eine gut verarbeitete 3,5mm Klinke ist an sich nichts zu sagen. Ich habe jedenfalls immer ein "Notaufnahme"-Set dabei und MD ist manchmal wegen der Größe und Flexibilität das Mittel der Wahl.
"Multimedia" und schlechte Qualität gehören zwar oft zusammen, aber auch bei diesen Geräten gibt es zum Teil gehörige Unterschiede. Die Mikrofonvorverstärker von Sharp MD-Recordern rauschen z.B. weniger als die von Sony. (war zumindestens mal so). Also m.E. lohnen sich Vergleiche (ganz besonders) in den billigen Preislagen, vielleicht sogar noch eher als bei hochwertigen Equipment.
Malte, deine Haltung kann ich nicht verstehen, hast Du nicht "klein" angefangen?
Gruß
Christian


http://www.cppstudios.com
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Antwort#5
Christian tonminister,
Malte, deine Haltung kann ich nicht verstehen, hast Du nicht "klein" angefangen?
Das hat damit nichts zu tun. Aufklärung tut Not und nicht verklärter Blick durch eine rosa Brille. Erkenntnis muss sein.
Der angebotete "gut aussehende" Schrott um uns her nimmt ständig zu. Da muss man die Augen offenhalten. Das hast auch du erkannt.
Wer erkennt, dass das gestilte wirklich gut nach Metall aussehende Plastikteil nicht seinen Zweck erfüllt, der ist auf dem richtigen Lernwege.
Hier wurde auch schon sehr schön gesagt, wenn da "Studio" dransteht, dann muss man noch vorsichtiger sein, denn ein Studiogerät hat es einfach nicht nötig, diesen Namen am Gerät zu tragen.
Ein 3,5 mm Klinkenstecker ist eben schon symbolisch das Letzte. Grrr...
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Antwort#6
Zum Augenöffnen: Seht mal im Link diese schönen niedlichen berauschend rauschenden super gesteilten "Multimedia-Mikrofone" an.
Lecker! Alle mit schöner 3,5 mm Klinke. Und so wahnsinnig billig. Zum Beispiel ganz unten: TerraTec MicroMaster, Frequenzgang 50-18000 Hz, Impedanz 600 Ohm, Empfindlichkeit 65 dB. Ja, die beliebten 600 Ohm :-) Aber weit entfernt von der Studiotechnik.
Welcher Laie "sieht" das schon? Von hören nicht zu sprechen.

Was gut aussieht, das muss doch auch gut sein. Das ist doch so, wie bei den Frauen *g* ;-)
Hier sollte aufgeklärt werden


Multimedia Mikrofone
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Antwort#7
Hi -
hatte mir bei Thomann mal so'n Sony-Stereomic gekauft, so 100,- EU rum. Würde sagen für Sprache oder sowas ganz okay. Ist batteriebetrieben.
Für Musik weniger geeignet - wenig Baß, wenig Dynamik, oder so ...
also für ne schnelle einfache Dokumentation von irgendwas vielleicht okay.
* meine 2 Cents *
Michael
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Antwort#8
Hallo,
wenn ich eins aus dem Thomann-Suchergebnis auswählen müsste, das möglichst einfach an einen MD passt (Miniklinke), dann würde ich das AT822 (Seite 2, 311 Eur) nehmen.
Es hat den Nachteil eines fest eingestellten Achsenwinkels, der aber 120 Grad beträgt.
Für einen Schalleinfallswinkel von 80 Grad beträgt die wahrgenommene Ereignisrichtung 100% (danke an ebs für die Excel-Tabelle!) Andersherum gesagt, um die ganze Breite von ganz links bis ganz rechts zu nutzen, müssen sich die Schallquellen von 80° links bis 80° rechts von der Hauptachse _dieses_ Mikrofons verteilen.
Wenn ich allerdings das universellste und qualitativ höchste Mikro auswählen müsste, würde die Wahl auf das USM 69i fallen.
Viele Grüße
Michael
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Antwort#9
Alternativ könnte ich mir auch gut 2 RØDE NT3 auf variabler Stereoschiene vorstellen. Wäre in jedem Fall deutlich flexibler und auch rauschärmer als das AT822. Batteriebetrieb= 9V-Block je Mikrofon.
Viele Grüße
Michael
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Antwort#10
Ich frage mich, warum die immer umschaltbar sind? Nach meinem Kenntnisstand handelt es sich um eine MS-Matrix mit mehr oder weniger eingekoppelter Acht. Warum macht man das nicht fließend, von Mono bis Acht?
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Antwort#11
Bei Thoman ist beim AT822 zu finden:
The AT822 is equipped with a pair of widerange, closely-matched, optimally-positioned cardioid condenser elements. Because the polar response vs. frequency of these elements is so uniform, the AT822 provides the spatial impact and realism of a live sound field. Natural-sounding response is maintained over an arc of approximately 170°.
Wenn die hier genannten 170° (+/- 85°) der volle Aufnahmebereich sein soll, wobei das nicht sicher ist, dann kann man daraus schließen, daß der Achsenwinkel(Öffnungswinkel) zwischen diesen beiden Nieren fest 110° (+/- 55°) sein muss.
Das kann man hier berechnen:
http://www.sengpielaudio.com/EBS-Hoerereignisrichtung-Koinzidenzmikrofone.xls
Es ist auffällig, daß im ganzen Internet bei den AT822-Daten nie der mechanische Winkel zwischen den beiden X/Y Nieren angegeben wird.
Warum macht man das nicht? Will man die Anwender dumm halten oder sie nur nicht "verwirren"?
Detlev
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Antwort#12
Leute,
warum regt ihr euch so auf über diese Produkte? Sollte es eurer Meinung nach verboten werden, diese Mikrofone herzustellen?
Auch diese erfüllen einen Zweck (Spracherkennung, Videokonferenz) und es macht keinen Sinn, dafür teurere Mikrofone zu verwenden.
Was habt Ihr als Talkback? Schoeps?
Gruß
Christian
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Antwort#13
Hallo Christian der Tonminister,
hier regt sich niemand auf, wenn man Multimedia-Mikrofone als Telefon am Computer benutzt. Da reicht doch glatt Low-Fidelity.
Die Erwartungshaltung von Amateuren, die solche von außen gut aussehenden Low-Fidelity Multimedia-Mikrofone kaufen, ist einfach zu hoch.
Wie heißt das Mikrofon mit einer 3,5 mm Klinke, dass am wenigsten rauscht? Ich möchte damit im Wald den Kuckuck aufnehmen, ohne Mikrofon- und Verstärkerrauschen. Oder es heißt, das "Mikrofon" an meiner Videokamera rauscht so, gibt es da nichts besseres?
Diese Frage taucht doch immer auf, weil gedacht wird, dass das moderne Multimedia die neue Tonstudiotechnik sei. Im Gegenteil.
Multimedia ist preisgünstige Massenware und schillert so schön auf den Verpackungen und machmal steht sogar Studio dran.
Es ist gut, dass es Multimedioa gibt, nur sollte man die Erwartungshaltung von vornherein schon mal recht tief ansetzten.
Wenn das für Viedekonferenzen zur Spracherkennung reicht, ist das ja in Ordnung. Jedem das seine.
Urs
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Antwort#14
Wir verwenden für unseren MiniDisc das kleine Standardstereomikro von Sony. Damit nehmen wir aber in unserem Übungsraum lediglich neue Songstrukturen auf. Die Qualität ist für reine Demoversionen ausreichend, für richtige Aufnahmen jedoch nicht wirklich zu empfehlen.
Wenn du mit deinem Minidisc und Stereomikro "Bootlegs" von Livekonzerten machen willst, dann ist die Qualität auch eher bescheiden.
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Antwort#15
Das finde ich auch schlecht, dass meistens der Achsenwinkel der Kapseln unterschlagen wird ... und vielfach sowieso nur 90 Grad beträgt ...
Beim AT822 kann man das aber aus dem Polardiagramm erkennen.
Viele Grüße
Michael
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