Hallo zusammen, welche Erfahrung habt Ihr in Bezug auf das Verhältnis Aufnahmetage / Schnittage bei Klassikproduktionen (durchschnittliche professionelle Musiker) gemacht? Ich habe mal gehört 1/3, kann das jemand bestätigen? Danke für jeden Hinweis! Gruß Max
Das kommt sehr auf das Material und die Arbeitsweise des Aufnahmeleiters an. Wenn sich dieser halbwegs vorbereitet hat und man nicht 90% der Zeit dafür verwendet, verschiedene Takes immer und immer wieder miteinander zu vergleichen, dann kommt man sehr schnell voran. Wenn man aber einen Aufnahmeleiter hat, der keine Notizen gemacht und sich nicht vorbereitet hat (was ledier ab und an vorkommen soll), dann kann leicht für 5 minuten musik ein Tag draufgehen. Sollte aber nicht sein, denn hier ist der Frustrationsfaktor für alle beteiligten sehr hoch. Liebe Grüße Georg
... ist alles klar. Nur wollen halt viele Musiker im Voraus wissen, womit sie rechnen müssen. Da macht es sich immer gut, wenn man mit einer (für einen selbst ausreichend kalkulierten) Faustformel aufwarten kann. Wie gesagt, ich gehe von normaler barocker bis klassischer Musik aus (bei der üblicherweise einige Takes anfallen und viel geschnitten wird), das ganze gespielt von durchschnittlich guten (in jedem Falle aber professionellen) Musikern. Wer kann es in ein Zahlenverhältnis bringen? Gruß Nax