Probleme mit Denon MD DN 2000R

Erstellt 5 Antworten6 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo Kollegen, ich wende mich mal mit einem Problem an Euch in der Hoffnung, daß irgendeiner eine Antort weiß.
Zum Wiederholten mal stieg am Wochenende wärend einer Playbackshow der MD-Player einfach mitten im Song aus! Er stoppt ohne daß ich einen Cue gesetzt habe und macht dann nach einigen Sekunden weiter. Neue MD!!! (allerdings auf einem anderem Gerät aufgenommen)
Ich war immer der Annahme, daß ich mit dem Denon DN 2000R einen der professionellsten MD-Player bediene...
Spielen Luftfeuchtigkeit und Temperatur eine Rolle? Darf das Gerät nicht allzulang vor der Show im Standby (Sleepmodus)sein?
Ist das ausser mir schon mal jemanden passiert?
Gibt es eine Möglichkeit zwei MD-Player synchron laufen zu lassen, um im Fall der Fälle Nummer 2 aufzu ziehen???
Fragen über Fragen...
Grüße aus Berlin,
der Diak


http://www.puhdys-crew.de
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Antwort#2
Servus,
leider kann ich deine Erfahrungen mit Denon MD-Playern nur bestätigen. Empfehlen kann ich eigentlich nur Sony. Zum Synchronlaufenlassen: wenn man 2 Sony-MD Player (vielleicht geht das bei anderen Fabrikaten auch) über die Funkfernbedienung startet (reagieren beide drauf) laufen sie ca. 10-15 Minuten absolut synchron, danach fängt es an zu phasen und läuft immer weiter auseinander. Kabelfernbedienung splitten funktioniert auch!
Gruß
Martin
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Antwort#3
... hatte ich auch schon mal mit dem gleichen Gerät. Bringt der dann auch noch sporadisch eine Fehlermeldung (E LOCK ON NG ??? oder so, ist schon länger her)? Da hilft vermutlich nur eine Reparatur des Laufwerks (oder eine Reinigung). Ich habe die Teile wohl immer nach Essen geschickt, das ging auch meist recht schnell.
Mit den größeren DENON Pro- MD- Recordern oder auch Playern, die im Rundfunk- oder Theaterbetrieb gerne eingesetzt werden besteht die Möglichkeit zwei Geräte "synchron" (OK, es ist nicht wirklich das, was man unter synchron versteht, zumindest laufen die dann zugleich los) zu fahren, wenn man die an diesen Teilen befindlichen Schnittstellen (Faderstart macht man i.d.R. auch so) mit einem externen Signal (im einfachsten Fall Schalter) ansteuert.
Vielleicht hilft's ...

Gruß,
Swen.
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Antwort#4
... die TASCAM - Teile (Player und Player/Recorder) waren aber auch nicht wirklich übel... Ich nehme bei reinen Einspielungen anstatt MD lieber noch den AKAI DD, auch wenn der mittlerweile schon "Rente" kriegt...
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Antwort#5
Hallo Swen,
Tascam war nur mal der kleine hier am Haus und da nervte die fehlende Auto-Cue Taste am Gerät selber. Sind bestimmt auch o.k.
Ich nehm nur noch TH-S zum einspielen ;-).
Grüße
Martin
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Antwort#6
Auch die teuersten MD-Geräte haben generell nur eine begrenzte Lebensdauer, weil die Mechanik fast nur aus Plastik besteht und nach 3-4 Jahren an die Verschleißgrenze kommt, bei der die Optik die Toleranzen nicht mehr ausgleichen kann. Ich hab mal bei einem lokalen Radiosender miterlebt wie innerhalb von 6 Jahren ganze Generationen von Profigeräten von Tascam, Sony und Denon "aufgearbeitet" wurden. Am heimtückischsten sind die Geräte, die wie der Denon 2000er mit einem großen Puffer (20s) für die Hotstart-Funktion arbeiten. Auch wenn die Mechanik total ausgenudelt ist starten sie noch zuverlässig, aber wenn der Puffer dann leer ist und der Laser jeden Block zehnmal anfahren muss um genug fehlerfreie Daten zu bekommen bleiben sie ohne Vorwarnung stehen - meistens während der Moderator, der gerade eine halbstündige Syndication eingestartet hat schon auf dem Klo sitzt ;-) Kommt der gute Mann dann mit hastig hochgezogener Hose zurück ins Sendestudio gestürzt und feuert die für diesen Fall eingecuete Notfall-CD ab, läuft der MD-Player genau in diesem Moment wieder an - und wenn man dann nicht vorher instinktiv auch den MD-Kanal gemutet hat, gibts Wellensalat. Was für ein Spaß...
Wenn Linse von Hand putzen (wie beim CD-Player) nicht mehr hilft, wirds teuer - neues Laufwerk einbauen lassen oder gleich ein ganz neues Gerät kaufen.
Der Trick mit dem Synchronstarten von zwei Geräten funktioniert m.E. nur wenn man die Hotstart-Tasten an den Geräten selber per Optokoppler ansteuert (Garantieproblem...) weil die Fernbedienung durch diverse Pufferschaltkreise schon wieder eine ganz geringe, aber je nach Gerät unterschiedliche Verzögerung verursacht, und dann ist nach ein paar Minuten Essig mit Gleichlauf.
Daß das nur funktioniert wenn die MD's in beiden Geräten vorher gleichzeitig mit dem gleichen Digitalsignal bespielt wurden dürfte eh klar sein - der Startpunkt der Autocue-Funktion richtet sich ja nach dem Pegel.
Stefan
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