Problem beim "positionieren" von Stützmikros im Klangbild

Erstellt 4 Antworten5 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo zusammen,
foldendes Problem gibts bei mir beim nachträglichen Abmischen einer "laufzeitbasierten" Orchesteraufnahme:
Hauptmikrofon A/B mit Mikrobasis 70cm. Bei dieser Anordnung deckte sich der Aufnahmebereich der A/B Anordnung und der Orchesterausdehnungsbereich.
Das Werk wird von zwei Orchestergruppen, die links bzw. rechts vom Dirigat fast spiegelbildlich aufgebaut sind. Diese Orchestergruppen habe ich jeweils mit einer Niere gestützt(Höhe ca. 2,7m). Desweiteren hat der Kontrabass je eine Stütze in Form je einer Superniere bekommen(es sollte nur die Präsenz leicht erhöht werden, nicht das Fundament).
Beim Abmischen ziehe ich zuerst das Hauptmikro auf. Dann versuche ich die Streicherstützen im Panorama so zu verschieben, dass die gestützten Streicher auf der selben Hörereignisrichtung wie beim A/B liegen. Das klappt aber nicht. Beim zusammenmischen ergeben sich Klangverschmierungen. Liegt das eventuell an meiner Abhöre(Visaton NF 400) oder ist meine Vorgehensweise falsch bzw. war die Position der Stützen nicht o.k.,wenn sich solch ein Problem ergibt?
Mit Gruß
Jörg
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Antwort#2
Hallo Jörg,
die Vorgehensweise ist schon richtig - ich mache es auch so - aber diese Klangverschmierungen rühren -so vermute ich mal - daher, daß Du bei A/B keine eindeutig definierte Lokalisation der einzelnen Schallquellen hast und die Stützen, die ja monaural sind, eine punktförmige Lokalisation verursachen. Ziehe mal die Stützen etwas weniger auf, ggf. für die Streicher L und R je 2 Stützen nehmen.

MfG
Rainer
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Antwort#3
Hallo Rainer,
im Prinzip kann ich das Signal der Stützen hier eher ganz weglassen, weil besagter Effekt eintritt.
Nehme ich beispielsweise 2 Stützen für L und zwei für R, wie ordne ich diese dann an?
Gruß
Jörg
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Antwort#4
Ich nehme an, daß die Orchester in der üblichen Aufstellung stehen. Setze mal die Stützen in einer - von oben gesehen - trapezförmigen Anordnung.
Hast Du die Stützen verhallt oder trocken zugemischt?. Sollten verhallt werden, dann werden die Schallquellen nicht so stark punktförmig abgebildet.

MfG
Rainer
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Antwort#5
ICh hab die Stützen bislang nur trocken dazugemischt. Werd es nachher mit etwas Hall versuchen.
Die Aufstellung ist "üblicher" Herkunft. Bin gespannt, wie dann der A-B Vergleich klingt, wenn ich mit je zwei Stützen arbeite.
Gruß und Dank
Jörg
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