Feedbayk-Destroyer - Erfahrungswerte?

Erstellt 3 Antworten4 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo,
ich habe in letzter Zeit diverse Live-Monitor-Jobs gemacht und trotz Klark-Terzband-EQs ständig Probleme mit Rückkopplungen (die Sänger nehmen das Mikro, teils SM58, teils Beta 58, in die Hand und bewegen sich eben ständig auf der Bühne). Hat jemand schon Erfahrungen gemacht mit dem dbx AFS 224 FB-Destroyer? Oder mit irgendwelchen anderen Geräten wie Sabine etc. (ich lasse Behringer mal bewusst außen vor...)? Taugen die was? Wie kann man die am besten einsetzen?
Für irgendwelche Erfahrungsbericht meinen Dank im Voraus.
Georg
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Antwort#2
Den dbx kenne ich nicht, an den Geräten von Sabine kann man aber sehr schön das klassische Dilemma sehen, das alle diese "Automaten" haben: Die Geräte können nicht selbst entscheiden wie der Kompromiß zwischen Feedbacksicherheit und gutem Klang auf der Bühne ausfallen soll, und um schnell von Hand einzugreifen sine sie viel zu umständlich zu bedienen. Terzband-EQ, evtl. Analyzer (wenn die Ohren mal nen schlechten Tag haben...) und Erfahrung sind m.E. immer noch die besten Werkzeuge hier. Die größten Probleme treten (zumindest bei halbwegs ordentlichem Material) auch eher durch die Aufstellung der Wedges, die Auswahl der Mikrofone und den Umgang damit auf. Wenn man das in den Griff bekommt (d.h. es den Künstlern erfolgreich vermitteln kann daß es einfach physikalisch notwendig ist daß der Techniker manchmal in das "Bühnengeschehen" reinredet) sind die Musiker oft baff erstaunt, was dann alles geht. Und wer nicht einsieht daß man bewußt auf seine Mikrofonhaltung achten muß wenn "Voll in die Fresse-" Monitoring gefordert ist kriegt eben einen grausligen, mittenquäkigen Monitorsound...oder die Band denkt mal über Verringerung der Bühnenlautstärke durch mehr Disziplin, IEM u.ä. nach. "shit in - shit out" gilt halt auch für Monitormischer.
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Antwort#4
Danke, hat mir tatsächlich etwas weitergeholfen. Werde mir wohl demnächst den dbx AFS 224 zumindest testweise zulegen, um etwas weniger Stress mit den "Sängern" zu haben...
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