tontechniker werden ??

Erstellt 27 Antworten28 Beiträge
Startbeitrag#1
Hi zusammen!
Ich denke darüber nach im SAE institut köln eine Ausbildung zu machen. Was haltet Ihr von SAE?
Wie sieht es mit Stellen im Musikbereich aus wenn man einen zusätzlichen BA macht?
Wo liegt so das einstiegsgehalt?
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Antwort#2
Hallo Nico,
bemühe bitte erst mal die Suchfunktion dieses Forums. Das Thema wurde schon X-mal abgehandelt und Du wirst bestimmt Antworten auf deine Fragen finden.
Grüße
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Antwort#3
Wer gleich nach dem Einstiegsgehalt in der Tonbranche fragt und noch nicht angefangen hat zu studieren, der will gar nicht unverrückbar auf diesem Gebiet arbeiten. Der sollte doch lieber Autoverkäufer oder Häusermakler werden.
Wenn einer bei mir anfangen will zu arbeiten und von Urlaubszeit, Weihnachtsgeld und Firmenrente spricht, bevor er gezeigt hat was er zu leisten gewillt ist, der wird sicher niemals mein Mitarbeiter.
Nico, du scheinst noch sehr jung zu sein und musst noch viel lernen, wie man hieran unzweifelhaft sehen kann.
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Antwort#4
Schon wieder so ein Lamm ...
"Wo liegt so das einstiegsgehalt? "
In etwa so wie Du das Wort selbst schreibst: Klein !
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Antwort#5
Natürlich frage ich nach dem gehalt, wenn ih irgendwo anfangen will, zu arbeiten. Was soll denn daran verkehrt sein?
Bin allerdings auch kein Anfänger.
Don
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Antwort#6
Hi Don Bass,
du fragst nach dem Einstiegsgehalt, bevor du dein Studium beginnst, so wie Grünschnabel nico?
Das glaube ich nicht.
Wer das macht, der sollte bei der Spielbank Croupier oder wirklich Häusermakler in Florida werden.
So eine Frage stellt kein Tonmensch, der mit dem Herzen in die Tontechnik vernarrt ist und einfach nicht anders kann.
Urs
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Antwort#7
Ich komme jetzt aus der Schule und kann eigendlich nichts so richtig, da ich zwei "linke" Hände habe, wie man mir immer sagt. Ich kann aber gut reden.
Was soll ich studieren, wo ich bald leicht und recht gut verdienen kann?
So am großen Mischpult zu sitzen, wie in einem Flugzeug, das könnte mir schon gefallen. Im Fernsehen sieht das immer so toll aus, wenn die vielen Lampen blinken und der Techniker die Regler wild schiebt. Dann sind da auch immer hübsche Mädchen dabei, geil.
Ich glaube das wäre was für mich und ich werde mal Tontechnik studieren. Die anmachenden SAE-Prospekte sehen ja so interessant und bunt aus.
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Antwort#8
wenn das mal kein verspäteter Aprilscherz ist...
Wenn Du wüsstest wie die Realität von uns Tontechnikern/Meistern/Ingeneueren/Trotteln ist...
Da gehört schon viel Liebe zur Musik dazu...
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Antwort#9
Hallo Urs,
ich frage nach dem Gehalt, wenn ich bei einem Arbeitgeber einen neuen Job anfange.
Ich finde, das ist keine Frechheit.
Ich liebe diesen Beruf, anders gehts nicht. Es ist natürlich nicht vergleichbar mit einem 9-5 Job, bei dem man am Abend das Hirn einfach wegschalten kann. Das ist meistens gut, manchmal nervt es trotz aller Liebe.
Bei aller Begeisterung für den Job, von irgendwas muss man sich seine Semmeln doch kaufen. Ich weiss nicht, warum sich viele Tontechniker in diesen Angelegenheiten selbst so klein machen..
gruss
Don
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Antwort#10
Hast du am Anfang deines Studiums nach der Größe des späteren Gehalts gefragt? Ich glaube, darum geht es hier.
Das hat nichts mit Kleinmachen zu tun, sondern mit dem inneren Drang, dem man nachgeht oder eben nicht.
Wenn nicht, dann geht man eben jobben und wird immer unzufrieden sein.
Wer höheres Gehalt anstrebt wird niemals Tontechniker.
Juri
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Antwort#11
danke erstmal für die informativen und zuvorkommenden antworten von euch experten!
also zum ersten kostet die ausbildung schon ne stange geld, da wird es doch unabhängig von meiner persönlichen neigung zu dem beruf noch wichtig sein ob ich danach überhaupt chancen hab das geld wieder rauszukriegen. tontechnik interessiert mich abgesehnen davon nicht erst seit gestern und dieses posting sollte nur einige zweifel beiseite räumen, da ich mir nicht etwa danach noch eine ausbildung finanzieren kann. das ist doch verständlich oder nicht!!??
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Antwort#12
Danke erstmal für die informativen und
zuvorkommenden Antworten von euch Experten!
Diesen Spruch kennen wir schon von den beleidigten Leberwürsten, weil wieder einmal die Erkenntmis fehlt.
Wir geben diese Hinweise doch nicht zum Ärgern. Was haben wir davon?
Gruß
Julius
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Antwort#13
Hallo,
das Posting ist nicht Dein Ernst, oder (*schnauf, prust*)?
Ich komme jetzt aus der Schule und kann eigendlich nichts so richtig, da ich zwei "linke" Hände habe, wie man mir immer sagt. >Ich kann aber gut reden.>Was soll ich studieren, wo ich bald leicht und recht gut verdienen kann?>So am großen Mischpult zu sitzen, wie in einem Flugzeug, das könnte mir schon gefallen. Im Fernsehen sieht das immer so toll aus, wenn die vielen Lampen blinken ...>Dann sind da auch immer hübsche Mädchen dabei, geil.>Ich glaube das wäre was für mich und ich werde mal Tontechnik studieren. Die anmachenden SAE-Prospekte sehen ja so interessant und bunt aus.
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Antwort#14
... was in zwei spitze Klammern setze, fehlt dann eine Menge Text. Macht da das Forum hier irgendwie Probleme (ich habe keine Ahnung von HTML und so).
MfG
DB
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Antwort#15
Hallo,
das Posting ist nicht Dein Ernst, oder (*schnauf, prust*)?
"Ich komme jetzt aus der Schule und kann eigendlich nichts so richtig, da ich zwei "linke" Hände habe, wie man mir immer sagt."
*** (sag ich nix zu)
"Ich kann aber gut reden."
Das ist doch schon mal was. Wie wäre es mit Politiker? Oder Gebrauchtwagenverkäufer. Vielleicht auch Vertreter...
"Was soll ich studieren, wo ich bald leicht und recht gut verdienen kann?"
Aha, Du willst das Brett "große Knete" an der dünnsten Stelle bohren, sehe ich das richtig?

"So am großen Mischpult zu sitzen, wie in einem Flugzeug, das könnte mir schon gefallen. Im Fernsehen sieht das immer so toll aus, wenn die vielen Lampen blinken ..."
Fang doch in einer Firma an, die Flipperautomaten aufstellt. Toller Sound, viel Geblinke und Gedudel...
"Dann sind da auch immer hübsche Mädchen dabei, geil."
Ja. Für Kabelträger zwei, für Tontechniker im Schnitt vier, für Toningenieure acht bis zehn pro Veranstaltung. Frisch gewaschen und finanzinteressenlos.

"Ich glaube das wäre was für mich und ich werde mal Tontechnik studieren. Die anmachenden SAE-Prospekte sehen ja so interessant und bunt aus."
Ja, das mach mal. Und dann berichte mal hier dem Forum, wie Du Dir als Kabelaffe die ersten Sporen verdienen durftest, bevor man Dich überhaupt an einen Regler gelassen hat.
Zum Tontechniker oder -Ing gehört mehr als auf bunte Lämpchen zu schauen. Dazu gehört auch schweres Tonzeug zu schleppen, dreckige Kabel saubermachen, als Letzter von einer Veranstaltung zu verschwinden (dabei war man der Erste, der vor Ort war) und auch kaputte Geräte reparieren zu können.
MfG
DB
P.S.: Webmaster, entschuldige, wenn das off-topic ist und Du es killen mußt, aber ich mußte das loswerden, sonst platz' ich hier noch vor Lachen ;-)
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Antwort#16
Tontechniker ist man, das wird man nicht.
Die SRT in Nürnberg ist die Eliteschmiede, die SAE
eine nette Alternative zu BWL - beide ohne Jobgarantie.
An deiner Stelle würd ich Beamter werden, da ist die Rente
halbwegs sicher.
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Antwort#17
Hallo Hugo, du schreibst :
"Wenn einer bei mir anfangen will zu arbeiten und von Urlaubszeit, Weihnachtsgeld und Firmenrente spricht, bevor er gezeigt hat was er zu leisten gewillt ist, der wird sicher niemals mein Mitarbeiter."
Ich verstehe, was Du sagen willst- muss aber ungeachtet des eigentlichen Themas einflechten, daß solche Dinge durchaus besprochen werden müssen, wenn es um Einstellungen geht. Nicht selten sogar BEVOR es um Details zum Job und um die persönliche Einstellung des Mitarbeiters ZUM Job geht. Grund: Nach 2-3h langen Bewerbungsgesprächen scheitert eine Einstellung oft an den Gehaltsvorstellungen. Da klärt man selbiges lieber gleich.
Aus Sicht des Arbeitgebers lässt sich ein zögerliches Verhandeln um Geld auch so bewerten, daß sich der Bewerber selber nicht für wertvoll hält bzw von anderen Arbeitgebern nicht so hoch eingestuft wurde und nun deshalb vorsichtig ist, nach dem Motto "Hauptsache ich krieg den Job". Dem Arbeitgeber ist nämlich auch nicht damit geholfen, wenn Herr Müller Kröten schluckt um die Einstellung zu erwirken und sich gleich zu Beginn nach einer besseren Postion uimsieht. Genau das beobachte ich momentan massenweise.
Erfolg; Die Einstellungsgehälter fallen kleiner aus, damit sinkt die Motivation des Mitarbeiters, der nach Besserem sinnt und die Fluktuation in der Firma steigt Was zur Ineffizienz führt. In der Konsequenz verlagert sich das Gleichgewicht von gut funktionierenden kleinen Abteilungen mit gut bezahlten Fachkräften zu schlecht funktionierenden Grossabteilungen mit mittelmässigen Gehältern. Mit einer ungeschickten Gehaltspolitik schneiden sich viele Firmenbosse ins eigene Fleisch.
Siemens ist so ein aktuelles Beispiel: Da wird selbst auf scheinbar hochbezahlten Stellen mehr gesucht und gewechselt, als entwickelt. Informatiker und Ingenieure verbringen ihre Zeit in der Mittagspause damit, Bewerbungen zu verfassen und Kontakte zu potentiellen Neufirmen zu knüpfen, statt sich auszuruhen und zu erholen. Daß da die Konzentration nicht bei der Arbeit liegt, ist wohl jedem klar. Mit Ineffizienz lässt sich aber nichts verdienen, damit kranken viele Abteilungen an zu geringem Budget für Mitarbeiter. Konsequenz: Es werden nur Billigkräfte eingestellt und natürlich Fast-Anfänger mit schlappen 2 Jahren Berufserfahrung sowie die "Trainees" - vor Allem auch in den technischen Bereichen. Diese aber laufen dann rasch wieder weg, sobal sie Fuss gefasst haben, weil die guten zumnindest schnell bessere Angebote bekommen.
Wenn Firmen wie Siemens, ABB und andere Grossunternehmen über mangelnde Produktivität lamentieren und mit Weggang ins Ausland drohen, so liegen die Ursachen meist in den Versaeumnissen der vergangenen Jahre in den Chefetagen und der sich dort immer mehr ausbildenen Selbstbedienungsmentalität.
Gut strukturierte Firmen, die hochkarätige Mitarbeiter ausbilden und mit einem guten Gehalt auch halten, leben in Deutschland nach wie vor sehr gut. Und ich kenne Beispiele, wo auch die dort angegliederte Fertigung in Deutschland ist und sher produkiv und konkurrenzfähig arbeitet.
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Antwort#18
Hallo Hugo, du schreibst :
"Wenn einer bei mir anfangen will zu arbeiten und von Urlaubszeit, Weihnachtsgeld und Firmenrente spricht, bevor er gezeigt hat was er zu leisten gewillt ist, der wird sicher niemals mein Mitarbeiter."
Ich verstehe, was Du sagen willst- muss aber ungeachtet des eigentlichen Themas einflechten, daß solche Dinge durchaus besprochen werden müssen, wenn es um Einstellungen geht. Nicht selten sogar BEVOR es um Details zum Job und um die persönliche Einstellung des Mitarbeiters ZUM Job geht. Grund: Nach 2-3h langen Bewerbungsgesprächen scheitert eine Einstellung oft an den Gehaltsvorstellungen. Da klärt man selbiges lieber gleich.
Aus Sicht des Arbeitgebers lässt sich ein zögerliches Verhandeln um Geld auch so bewerten, daß sich der Bewerber selber nicht für wertvoll hält bzw von anderen Arbeitgebern nicht so hoch eingestuft wurde und nun deshalb vorsichtig ist, nach dem Motto "Hauptsache ich krieg den Job". Dem Arbeitgeber ist nämlich auch nicht damit geholfen, wenn Herr Müller Kröten schluckt um die Einstellung zu erwirken und sich gleich zu Beginn nach einer besseren Postion uimsieht. Genau das beobachte ich momentan massenweise.
Erfolg; Die Einstellungsgehälter fallen kleiner aus, damit sinkt die Motivation des Mitarbeiters, der nach Besserem sinnt und die Fluktuation in der Firma steigt Was zur Ineffizienz führt. In der Konsequenz verlagert sich das Gleichgewicht von gut funktionierenden kleinen Abteilungen mit gut bezahlten Fachkräften zu schlecht funktionierenden Grossabteilungen mit mittelmässigen Gehältern. Mit einer ungeschickten Gehaltspolitik schneiden sich viele Firmenbosse ins eigene Fleisch.
Siemens ist so ein aktuelles Beispiel: Da wird selbst auf scheinbar hochbezahlten Stellen mehr gesucht und gewechselt, als entwickelt. Informatiker und Ingenieure verbringen ihre Zeit in der Mittagspause damit, Bewerbungen zu verfassen und Kontakte zu potentiellen Neufirmen zu knüpfen, statt sich auszuruhen und zu erholen. Daß da die Konzentration nicht bei der Arbeit liegt, ist wohl jedem klar. Mit Ineffizienz lässt sich aber nichts verdienen, damit kranken viele Abteilungen an zu geringem Budget für Mitarbeiter. Konsequenz: Es werden nur Billigkräfte eingestellt und natürlich Fast-Anfänger mit schlappen 2 Jahren Berufserfahrung sowie die "Trainees" - vor Allem auch in den technischen Bereichen. Diese aber laufen dann rasch wieder weg, sobal sie Fuss gefasst haben, weil die guten zumnindest schnell bessere Angebote bekommen.
Wenn Firmen wie Siemens, ABB und andere Grossunternehmen über mangelnde Produktivität lamentieren und mit Weggang ins Ausland drohen, so liegen die Ursachen meist in den Versaeumnissen der vergangenen Jahre in den Chefetagen und der sich dort immer mehr ausbildenen Selbstbedienungsmentalität.
Gut strukturierte Firmen, die hochkarätige Mitarbeiter ausbilden und mit einem guten Gehalt auch halten, leben in Deutschland nach wie vor sehr gut. Und ich kenne Beispiele, wo auch die dort angegliederte Fertigung in Deutschland ist und sher produkiv und konkurrenzfähig arbeitet.
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Antwort#19
Hallo Juergen,
alles was du sagst ist fundiert und richtig. Leider wird allein kaufmännisch gedacht und das ist nicht vorausplanend, eben kurzsichtig.
Jetzt einen billigen Mitarbeiter zu haben ist wichtiger, als ihn eventuell auf längere Zeit zu halten.
Zur Erinnerung: Hier noch einmal Nicos "grüne" Einstiegsfrage:
Ich denke darüber nach, im SAE-Institut Köln eine Ausbildung zu machen.
Wie sieht es mit Stellen im Musikbereich aus?
Wo liegt so das Einstiegsgehalt?
Das ist etwas ganz anderes als eine ernste Gehaltsverhandlung.
Das ist eben "grün", weil völlig ohne Erfahrung. Auch die eingeschnappte Antwort zeigt, dass er noch nicht bereit ist, lernen zu wollen.
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Antwort#20
Hallo Leute,
Nicki hat soooo dick aufgetragen!!
Das war doch Satire! So doof kann doch keiner sein!
Herzliche Grüße
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