Ah tach auch, falls es der ein oder andere noch nicht kennt. Unter folgendem Link gibt es den absoluten Röhren-Overkill. www.vintec-audio.de Möchte lieber nicht wissen, was das gute Stück kostet, wenn es mal zu haben ist. Gruß Markus
Hi Markus, bist du wirklich der Meinung, dass das die Studiotechnik braucht? In der Rechentechnik hat es noch grössere Röhrenfriedhöfe gegeben. Zum Glück ist due Entwicklung weitergegangen. Wie zB. Rainer in diesem Forum glaubhaft nachweist, kann man mit moderneren Bauelementen in der Studiotechnik gleiche und bessere Resultate erzielen! MfG Mitleser
Hallo auch, ich habe ja nicht gesagt, daß ich das Ding gerne hätte. Ich finde daß nun auch schon sehr übertrieben und ob die Welt das braucht? Aber ich bin auch ein Freund alter Technik und hab ein gewisses Faible für Röhren, obwohl sie ja erwiesenermaßen schlechter sind. Gruß Markus
Ihr lest irgendetwas von irgendwelchen Leuten die irgendeine Meinung haben!! Geht lieber mal auf die Seite von Vintec-Audio und informiert euch erst einmal und lest vor allen Dingen mal die technischen Daten von dem C3, bevor ihr irgendwelche Halbwahrheiten hier verzapft, geschweige den sogenanntes "gefährliches Halbwissen" hier verbreitet. Wer so allgemein behauptet 'die Röhre ist erwiesenermassen schlechter', der hat nun wirklich überhaupt keine Ahnung und sollte hier nicht rumposten. MEINE Meinung, Franky
Hallo Franky, warum reagierst Du so aufgeregt? Du hast recht, in wenigen Spezialfällen ist die Elektronenröhre noch nicht mit modernen Bauelementen zu ersetzen. In der Audio- und Studiotechnik aber gibt es keinen Grund, Elektronenröhren einzusetzen! Was diese können, können die modernen Bauelemente genau so gut oder noch besser! Wenn Du aber die speziellen Verzerrungseigenschaften der Penthoden oder Trioden außerhalb des eigentlichen Arbeitspunktes meinst, so sind diese eben nur mit diesen Röhren zu erreichen. In der Studiotechnik vermeidet man gerade eben diese Verzerrungen (oder aber sie sind als Spezialeffekt gewünscht!). Und Ahnungslosigkeit anderen zu unterstellen, nur weil sie nicht Deine Meinung teilen, solltest Du unterlassen. Friedliche Grüße Mitleser
Nun, ich habe mir die technischen Daten ansehen wollen, aber auf der Vintec Homepage gibts leider nur folgende Info: "VINTEC C3 - Data Sheets Technical data's and measuring values will be published as soon as possible." Frage mich jetzt natürlich, woher du sie kennst!
Hallo Frank, ich finde es interessant, wie heftig hier auf einmal reagiert wird. Ich wollte eigentlich nur einen neutralen Hinweis auf dieses Pult geben, soll sich jeder seine Meinung bilden. Datentechnisch sind Röhren vom Prinzip her tatsächlich schlechter, nur daß sich diese vermeintlich schlechteren Daten manchmal "gut" auf das Signal auswirken. Dies wird dann als Klang des Vorverstärkers bezeichnet. Wie Rainer(?) sagte, soll ein Vorverstärker nicht klingen, sondern das berühmte Stück Draht mit Verstärkung sein. Vor Jahren gab es auf ím Rahmen einer Tonmeistertagung mal einen Vergleichstest über die klanglichen Auswirkungen von Röhrenvorverstärkern. Diese wurden mit einem Studer D17 oder D19 (genaue Bezeichnung weiß ich nicht mehr) gemacht. Dieser hat im selben Gerät sowohl einen Transistor wie einen Röhrenvorverstärker. Die Daten waren bei der Röhre naturgemäß immer schlechter, die klangliche Auswirkung auf einzelne Instrumente wurde aber unterschiedlich bewertet. Manchmal "gewann" die Röhre, machmal eindeutig der Transistor. Tja, was soll man nun denken. Gruß Markus
O.k. Gleich mal vorweg, ich meinte selbstverständlich die klanglichen Eigenschaften des Röhrenpultes. Und um gleich mal einigen den Wind aus den Segeln zu nehmen, ich hatte das Vergnügen an einem älteren Masteringpult (Marke habe ich jetzt vergessen) in Vollröhrenausstattung ein Mastering durchzuführen. Ich habe noch nie vorher eine so druckvolle Endproduktion erlebt. Gut, mag sein das manche beim klassischen Sektor mehr auf die unverfälschende Linie stehen, ist ja auch völlig gerechtfertigt, aber ich arbeite aussschliesslich im Bereich Rock - Heavy Metal und da mag ich den "warmen" Sound einer Röhre. Und diejenigen die da behaupten ein Pult darf nicht "klingen", haben eine sehr einseitige 'schulmedizinische' Meinung. Es kommt immer auf den Anwendungsfall an. Jenen sei gesagt: Seit ein wenig offener auch für andere Ideen und glaubt nicht immer alles blind was in der sogenannten Fachliteratur ständig gepredigt wird. Habt mal Mut zum Ausbruch aus den Normen. Hat da nicht mal jemand gesagt: probieren geht über studieren? Manchmal erlebt man dabei überraschende Ergebnisse. in diesem Sinne, Franky
Hallo Franky, ich lese bei Dir "ich arbeite aussschliesslich im Bereich Rock - Heavy Metal und da mag ich den "warmen" Sound einer Röhre". Und der warme Klang entsteht, weil die Elektronenröhre geheizt werden muß, damit die Kathode Elektronen emittieren kann? Transistoren bleiben in der Regel kalt un klingen dementsprechend? Und wenn Die Steckdosenleiste keine Leiste, sondern eine runde Dose ist, dann klingt alles auch noch viel runder? Ich kann Dich da nur noch einmal zitieren "glaubt nicht immer alles blind was in der sogenannten Fachliteratur ständig gepredigt wird"!! Freundliche Grüße Mitleser
Also ich muss dir sagen, dass ich in ähnlichen Genres arbeite und sehr gerne den Charisma von SPL benutze. Ich habe sogar vom 2er auf den 8er upgegradet. Nicht auf Gitarre (was ja Quatsch wäre), sondern auf Gesang, vorallem Backgroundgesang, Bass und Trommeln. Es klingt nicht nicht immer wirklich gut, aber oft. Komischerweise vermisst man immer was wenn er gebypasst ist. Ebenso klingt der dbx386 gerade trotz der Röhrenmatschsektion. Wie gesagt er klingt. Sicher ein Horror für Rainer, aber manchmal(!) das I-Tüpfelchen. Dass das mit präziser und physikalisch Korrekter Widergabe nicht viel zu tun hat ist klar. Aber eben mit Klanggestaltung. Dass man daneben auch völlig klare und transparente Kanäle braucht ist auch klar. Und ebenso, dass die Teile nichts in der Summe verloren haben. Bitte nicht schon wieder pauschale Urteile Röhren vs. Transistor. Es gibt von beiden gutes und schlechtes physikalisch und von beiden gutes und schlechtes klangmässig. Das einzige was stimmt ist, dass ein physikalisch schlechtes Transistorteil mit 99% Wahrscheinlichkeit schlecht klingt aber ein physikalisch schlechtes Röhrenteil ab und an ganz nett.
Hi ThomasT, Deine differenzierte Meinung kann kann ich voll akteptieren. Hier ging es doch wohl um ein Pult mit 1539 Elektronenröhren. Und da ist doch die Frage erlaubt, ob man das unbedingt braucht (außer im Winter als Studioheizung). Wer den speziellen Röhrenklang einsetzen will oder muß, der sollte wie Du geignete Werkzeuge benutzen. Das bedeutet aber noch lange nicht, daß wir insgesamt wieder zur Technik aus dem Jahre 1950 zurückkehren müssen. Freundliche Grüße
immer dieses entweder oder... man sucht doch sein werkzeug danach aus was man erreichen will, oder nicht?
seid lieb zu einander! grüße
p.s. man kann auch mischen. bass -> röhre, analogband, gesang -> transistor, digital, drums -> röhre/transe, analog/digital etc.pp wie meine oma sagt: "wie dat Lehn will."
Hallo, 1539 Röhren sind eine ganze Menge. Mein SPL-Charisma (8 Ch.) wird bereits ordentlich warm. Wie warm wird eigentlich dieses Pult? Welchen Anschlußwert (Leistungsaufnahme) hat es? Wird eine zusätzliche Klimatisierung benötigt? Viele Grüße Frank
Hallo, viel interessanter ist: was wird, wenn die Röhren altern? Wer sucht sich dann da drín dusselig und führt den Service durch? Leistungsaufnahme grob geschätzt: 1500 Röhren, jede vielleicht 1,5W Anodenverlustleistung und 1,5W Heizleistung, Beleuchtung und Mäusekinos noch gar nicht dazugerechnet... der Sinn der Übung ist fraglich. MfG DB
Hallo zusammen, entgegen der Beteuerung auf der website wird das Ding wohl eine gute Klimaanlage brauchen. Ausserdem - zu dB's sidetrack: Die Ausfallrate der Roehren liegt bei hochwertiger SQ-Ware mit langer Einbrennzeit beim Hersteller bei ca. 1,3% je 1000 Stunden, gemittelt ueber groessere Mustergruppen. Damit kann man bei ca. 1500 Roehren von ca. einer toten Roehre je 500 Stunden Betrieb ausgehen - und einem Vollaustausch bei ca. 10000..20000 h. Viel teure und im Studiofalle wenig sinvolle Arbeit, denke ich. Gruss Micha ---
Also ich finde dieses Teil einfach nur toll anzuschauen. Bin gespannt, ob das wirklich so gebaut wird und ob das irgendjemand kauft. Wenn ich das nötige Kleingeld, den nötigen Platz, die nötige Klimaanlage und die nötige Kundschaft, sowie die nötige Techniker-Wartungsmannschaft für ein solches Pult hätte, würde ich es mir sofort kaufen (...leider ein paar wenns zuviel ). Dieses Teil ist der pure Luxus. Und einen Ferarri oder 56er Cadillac kauft man auch nicht, weil es Sinn macht, oder ?
Ah tach auch, so langsam kommt die Diskussion in die "richtigen" Bahnen. 8 bis 10 kW wären ein ordentlicher Hieb und da möchte ich wirklich sehen, wie die die Wärme wegbekommen wollen. Ich habe vor einiger Zeit ein anderes Stromfresser-Pult erwerben können. Es ist ein SAJE-Memory, falls das noch jemand kennt. Dies frißt mal locker 1.5 bis 1.8 kW und da hatten die schon ordentlich zu kämpfen die Wärme wegzubekommen. Dies war bei diesem Pult von Anfang an eine der großen Kinderkrankheiten, was nicht gerade zur Betriebssicherheit beigetragen hat. Mittlerweile habe ich das fast ganz in den Griff bekommen. Ansonsten ist dieses Pult wirklich sehr fein. Gruß Markus
Hallo Markus, früher hat das auch mit der Abwärme funktioniert, auch in Ü-Wagen. Nur war man damals nicht so weich, alles Wärmeerzeugende in eine Konsole reinpressen zu müssen. Im Regietisch waren Regler und Anzeigen, Verstärker usw. waren zumeist räumlich etwas abgesetzt in Gerätegestellen untergebracht (eine weise Entscheidung). MfG DB
Hallo auch, beim SAJE-Memory waren die eigentlichen "Kanalzüge" auch in externen Geräteschränken untergebracht, trotzdem haben die die Wärme nicht hinreichend wegbekommen. Nun sind dort die großen Schroff 1HE 19´´ Lüftereinheiten drin, die schaffen ordentlich was weg. Sie hatten darüberhinaus den Fehler gemacht, durch 6HE die Luft durchdrücken zu wollen. Habe die Lüfter umgesetzt, so daß sie nun oberhalb absaugen und siehe da, es geht. Die Ablufttemperatur geht nie über 30Grad, dafür waren und sind die Lüfter ziemlich laut. Bei dem Vintec sehe ich da echt schwarz, die Wärme ohne Lärm wegzubekommen. Gruß Markus
Hallo Markus, der Lärm der Lüfter ist ein echtes Problem. Als ich mal einen russischen Großrechner mit zerlegt habe, kamen da feingewuchtete Alu-Guß-Ventilatoren zum Vorschein. War aber sicher ein teurer Spaß. MfG DB