wie jack unsymmetrisch auf xlr löten?

Erstellt 14 Antworten15 Beiträge
Startbeitrag#1
ich würde ja einfach masse, cold (beide am schirm der klinke)und hot auf die ihnen zugewiesenen plätze des xlr steckers ranlöten; (1- masse, 3 hot, 2 cold)
ich bräuchte von euch sozusagen die bestätigung ob das denn sinn macht; ich benötige zwei derartige kabel für: mixer output - endstufen input;
meiner meinung nach ist dies die sinnigste lösung, da die verbindungsstrecke sehr kurz ist, denke ich dass man die signale vorher nicht unbedingt symmetrieren müsste...
was meint ihr dazu?
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Antwort#2
Masse und Cold (pin 3) zusammen. Symmetrieren macht nicht wirklich Sinn.
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Antwort#3
Peter meint (1- masse, 3 hot, 2 cold)
Wie kommt man nur 3 hot?
Bitte ganz schnell vergessen und immer merken:
                  TWO IS HOT.
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Antwort#4
Eselsbrücke:
1 X nix -> Masse
2 L lead/leiter -> hot/(+)
3 R return/rückleiter -> cold/(-)
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Antwort#5
Hallo Peter,
dein Fall ist eventuell nicht so einfach, wie von der andere Postern dargestellt.
ACHTUNG: Es gibt Mischpulten, bei denen tatsächlich folgende Belegung gilt:
Pin 1: Masse
Pin 2: Kalt
Pin 3: Heiß
Das ist bei älteren Pulten aus den 70er 80er Jahren oft der Fall. Zur Sicherheit einmal aufschrauben und kontrollieren, sonst gibt es eventuell abgerauchte ICs.
NORMALFALL, wie von den anderen beschrieben:
Pin 1: Masse
Pin 2: Heiß
Pin 3: Kalt
Viel Spaß beim Löten
Gruß
M. Hein
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Antwort#6
Die kleinere Zahl ist immer der HEISSE Pol bei unsymmetrisch und der "INPHASE" bei symmetrisch und bekommt in diesem Fall die hellere Adernfarbe.

MfG
Rainer
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Antwort#7
Ist zwar eigl. egal, aber benutzt du grün oder braun beim GAC-3 für das invertierte Signal?
Also ich brau. Weil grün so ähnlich wie "grün-gelb" ist, also Erde, Masse.
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Antwort#8
Ist zwar eigl. egal, aber benutzt du grün oder braun beim GAC-3 für das invertierte Signal?
Ist wirklich egal, aber ich richte mich nach folgendem System:
In der Fernmeldetechnik wäre hier die a-Ader weiss, die b-Ader braun oder grün.
Bei Ton-Fernleitungen galt (wenn ich mich recht erinnere) die b-Ader als "heisses" Signal und die a-Ader als "cold".
Daher löte ich braun auf "hot", weiss auf "cold" und grün auf Masse (wegen der Assoziation zu grün/gelb am Schukoanschluss).
Weiss jemand, ob es da eigentlich Standards oder de facto Standards gibt?
MfG -kln
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Antwort#9
Es gibt keine feste Norm dazu, aber es hat sich auch beim Rundfunk so durchgesetzt:
Der Pin mit der nierigeren Nummmer ist heißer, als der mit der höheren Nummer und der mit der niedrigeren Nummer sollte auch die hellere Farbe haben.
Es gibt aber Farbenpaare, da weiß ich nicht, welche heller ist. Bei gelb und braun oder rot und weiß ist das klar.
Gruß
ebs
Forum für Mikrofonaufnahme und Tonstudiotechnik
http://www.sengpielaudio.com


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Antwort#10
Ich benutze weiß für "a"-Ader, braun für "b"-Ader und grün für den 1-er Pin (0-Volt) und den Schirm lege ich auf die Steckerhülse und verbinde die Kupplungshülse mit dem 1-er Pin. So beschaltet auch Neumann seine Kabel.

Grüße
Rainer
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Antwort#11
Ah tach auch,
es gab da früher tatsächlich Verdreher seitens der Firmen, so daß 3 der heiße war. Hatte dies bei einer Peavey Endstufe gehabt. Dies war auch nicht aus Versehen sondern bewußt. Heute gilt natürlich 2 ist Heiß.
Gruß
Markus
P.S.: bei symm Ausgang auf unsymm Eingang schließe ich eigentlich immer Kalt mit Schirm zusammen. Bei Trafosymm. Ausgängen ist dies sogar notwendig, weil sonst nichts rauskommt. Bei elektronisch symm. Ausgängen wird da eigentlich ein Ausgang regelrecht kurzgeschlossen, was bei mir aber noch nie zu Problemen geführt hat.
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Antwort#12
Bei elektronisch symmetrischen Ausgängen wird ein Ausgang regelrecht
kurzgeschlossen, was bei mir aber noch nie zu Problemen geführt hat.
Dabei verlierst du immer 6 dB an Pegel. Gelle?
Die Ausgangsstufe wird durch den ständigen Kurzschluss gequält und wird darum ein wenig wärmer.
Und die Aussteuerungfähigkeit der Quelle wird herabgesetzt.
Aber sonst gibt es wirklich keine Probleme.
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Antwort#13
"es gab da früher tatsächlich Verdreher seitens der Firmen"
Das 'früher' ist natürlich sehr relativ. Klark-Teknik macht das heute noch immer andersrum... (Engländer halt).
Gruß
Christoph
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Antwort#14
Hallo Detlev,
ja das ist halt das kleine Problem. Aber da ich selber meistens von trafosymmetrierten Ausgängen ausgehe, brauche ich diesen "Kurzschluß". Ich habe keine besondere Lust, für elektronisch symmetrierte Ausgänge extra Adapter zu machen und diese dann auch zu kennzeichnen. Ist ja eh nur für Sonderfälle, sonst ist in der Regel alles brav vollsymmetrisch. Der Pegelverlust ist zu verschmerzen, da unsymmetrisch meistens mit -10dBU arbeitet und das kleine bißchen Wärme werden die OP´s auch noch verschmerzen, da nach Wissen immer noch ein Entkopplungswiderstand im Ausgang hängt.
Gruß
Markus
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Antwort#15
Es gibt aber Farbenpaare, da weiß ich nicht, welche heller ist. Bei gelb und braun oder rot und weiß ist das klar.
Die einzig vernünftige Ordnung ist die anhand des Spektrums (=="Regenbogenfarben")
Also Rot, Orange, Geld, Grün, Cyan, Blau, Violett, Pink.
Dann kann man sich nur noch bei den Grautönen streiten.
Also ist bei mir die Reihenfolge
Schwarz, Braun, Rot, Orange, Gelb, Grün, Cyan, Blau, Violett, Pink, Weiss, Grau
Falls die Kabelanordnung paarig ist und nicht dieser Anordnung entspricht dann gilt die jeweils weiter links stehende Farbe. Ergo wäre die Reihenfolge z.B.
Schwarz-Grau, Rot-Orange, Gelb-Weiss, Grün-Blau.
Einmal so ein Schema verinnerlicht bringt man nie wieder die Reihenfolge durcheinander.
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