Anläßlich den untenstehenden Threads über Monitorbenutzung fällt mir ein Beispiel ein, was tatsächlich im Land der unbegrenzten Möglichkeiten vorgefallen sein soll: Eine Frau (Intelligenzquotient wahrscheinlich im Bereich 10 hoch Minus x [für x>>1]) hatte sich einen Mikrowellenherd gekauft. Nachdem ihre Katze im Regen spazieren ging und diese naß geworden war (und vermutlich stank wie ein nasser Fuchs...) hat sie sie in den Mikrowellenherd gesperrt und das Ding auf Volle Pulle gestellt. Nach ein paar Minuten war die Katze nicht nur trocken sondern reif für die Tierkörperverwertungsanstalt. Sie verklagte die Herstellerfirma auf Schadenersatz und verlangte, daß in der Bedienungsanleitung vermerkt wird, daß man keine Katze zum Trocknen in die Mikrowelle hängen darf. Das Gericht gab ihr tatsächlich recht und die Firma mußte diesen Unfug auch noch in ihre Bedienungsanleitungen drucken. So weit ist man schon in Amerika... Wann wird es in Bürokratien so weit sein? Da die Erfahrung lehrt, daß alles was in Amerika verzapft wird auch nach Deutschland kommt, würde ich mich nicht wundern, wenn eines Tages auf jeder Viehfutterpackung stehen muß: "Bitte kein Zyankali unter das Futter mischen"...
IHMO dient es den grossen Firmen um unliebsame Konkurrenz auszuschalten. So wie z.B. das Jugendschutzgesetz dazu dient kleinere Software-Spiele-Produzenten auszuschalten. Shareware. Mal sehen wenn die Majorlabels durchsetzen, dass jede CD vor Veröffentlichung für n*1kEuro auf Unbedenklichkeit geprüft werden muss. Eine Frage der Zeit.
McDonald muss jetzt nach verlorenem Prozess in USA auf ihre Kaffee-Pappbecher schreiben, dass man sich an empfindlichen Teilen verletzen kann, wenn man diesen heißen Trinkbehälter im Auto zwischen seine Schenkel stellt und man schnell anfährt. Jedenfalls bekam eine Frau wegen ihrer Dummheit noch recht hohes Schmerzenzgeld. Sie hatte einen mehr als guten Advokaten. In Deutschland klappen diese Prozesse der Lungenkrebskranken an die Zigarettenindustrie noch nicht.
Hallo Rainer! Also ich hab' mir schon beim Lesen im angesprochenen Thread gedacht, das ist meines Erachtens etwas extrem. Immerhin zeigt es doch, dass ein Kunde, der ein Produkt einer Firma kauft, sich intensiv mit der richtigen Benutzung beschäftigt und somit viel auf das Produkt hält. Gerade heutzutage (!) sollten Firmen in der Branche (und ich spreche jetzt nicht von Firmen wie Salzbrenner Stagetech, Lawo &co, die einen anderen Kundenkreis haben) durch Service bestechen (sonst zählt ja wirklich nur noch: Wer ist billiger), vor allem wenn es um so einfache Dinge geht. Man kann damit auch Kunden binden. Es ist für mich absolut unverständlich, dass ein Hersteller auf eine Anfrage eines Endkunden nicht reagiert. Leitende Angestellte sollten besser das nicht wissen. Weiters fällt mir gerade ein: Seit wann gibt es denn dumme Fragen? Es gibt doch nur dumme Antw..... (obwohl ich ohne Zweifel viel dümmer bin als jeder von euch - keine Frage!) - nicht persönlich nehmen bitte. Wenn man die Sache objektiv betrachtet... und auf der Uni wird einem das auch immer wieder gesagt :-) Nicht jeder hat die Fähigkeiten oder Möglichkeiten ein Tonmeisterstudium zu besuchen. Dieses Forum ist doch auch zum Helfen gedacht. Und nochdazu finde ich oft die einfachen Diskussionen sehr interessant, die auch mal sehr unterschiedliche Meinungen zu den grundlegenden Dingen zeigen (nicht in diesem Fall, aber oftmals).
Im übrigen wollte ich auch mal sagen: Danke an alle, die hier regelmäßig schreiben, ich schätze das sehr hohe und informative Niveau dieses Forums sehr! Danke an alle - und natürlich vor allem dem Gründer Jörg! Grüße, Hermann
Servus Rainer (und andere), Vorsicht bei solchen Geschichten, die sind (oft) nur gut erfunden oder zumindest erheblich verändert. z.B. Kaffeetemperatur bei McDonald's (nicht erfunden, aber ...): http://www.stellaawards.com/stella.html
redi ps Da gibt es die tollsten Geschichten (Wandersagen), z.B. die von der Arzthelferin, die Blutproben für AIDS-Tests nicht abgeschickt, das Geld dafür unterschlagen und den Patienten gesagt hat, sie seien negativ. Das soll in Kulmbach passiert sein, so wurde mir das erzählt. Noch ein Link: http://www.gwup.org/skeptiker/archiv/2001/1/magazin-mythen.html
Dazu fällt mir doch eine wahre Geschichte ein, die ich vor einiger Zeit bei Spiegel-Online las: In Charlotte, NC, kaufte ein Rechtsanwalt eine Kiste mit sehr seltenen und sehr teuren Zigarren und versicherte diese dann u.a. gegen Feuerschaden. Über die nächsten Monate rauchte er die Zigarren vollständig auf und forderte dann die Versicherung auf, den Schaden zu ersetzen (die erste Prämienzahlung war noch nicht einmal erbracht!). In seinem Anspruchsschreiben führte der Anwalt auf, dass die Zigarren "durch eine Serie kleiner Feuerschäden" vernichtet worden seien. Die Versicherung weigerte sich zu bezahlen mit der einleuchtenden Argumentation, dass der Kläger die Zigarren bestimmungsgemäß verbraucht habe. Der Rechtsanwalt klagte und...gewann!!! Das Gericht stimmte zwar mit der Versicherung überein, dass der Anspruch unverschämt sei, doch ergab sich aus der Versicherungspolice, dass die Zigarren gegen jede Art von Feuer versichert waren und Haftungsausschlüsse nicht bestanden. Folglich müsse die Versicherung bezahlen, was sie selbst vereinbart und unterschrieben habe. Statt ein langes und teures Berufungsverfahren anzustrengen, akzeptierte die Versicherung das Urteil und bezahlte 15.000 US-Dollar an den Rechtsanwalt, der seine Zigarren in den zahlreichen "Feuerschäden" verloren hatte. Nachdem der Anwalt den Scheck der Versicherung eingelöst hatte, wurde er auf deren Antrag wegen Brandstiftung in 24 Fällen verhaftet. Mit Hinweis auf seine zivilrechtliche Klage und seine eigenen Angaben vor Gericht wurde er wegen "vorsätzlicher Inbrandsetzung seines versicherten Eigentums" zu 24 Monaten Freiheitsstrafe (ohne Bewährung) und 24.000 US-Dollar Geldstrafe verurteilt.... Gruß Hendrik