Kopieren hier ausnahmsweise erlaubt

Erstellt 5 Antworten6 Beiträge
Startbeitrag#1
Eine interessante Meldung, die der intelligente Webmaster, der dieses durchliest, nicht rauswirft.
Kostenlose Heise-Bücher zum Deutschland-Start von Creative Commons.
Am Freitag fällt auf der Berliner Wizards of OS-Konferenz der Startschuss für die deutschen Creative Commons-Lizenzen.
Pünktlich zu deren Vorstellung werden erstmals zwei Bücher des Heise-Verlags zum kostenlosen Download im PDF-Format ins Netz gestellt.
Die beiden Bücher mit den Titeln "Freie Netze" und "Mix, Burn & R.I.P." stammen aus der Telepolis-Buchedition des Heise-Verlags. Sie werden im Netz unter den Bedingungen einer Creative Commons-Urheberrechtslizenz veröffentlicht, die das nichtkommerzielle Weiterverbreiten der Werke ausdrücklich erlaubt.
Mix, Burn & R.I.P. kann über die Website
http://www.mixburnrip.de
heruntergeladen werden.



Das Buch: Mix, Burn & R.I.P.
ZitierenPost melden
Antwort#2
Im vorigen Link kann man lesen:
"BMG kündigt 60 Prozent seiner Verträge. Die Financial Times weiß zu berichten, dass BMG Deutschland 60 Prozent seiner Künstlerverträge kündigen wird. In Zukunft will man sich demnach nur noch auf jene Bands und Musiker verlassen, die mindestens 25 000 Alben verkaufen."
Nur noch "Raffke". Das sieht doch in der Zukunft sehr traurig für Nachwuchs-Stars und Bands aus.
Wie soll eine Jung-Band je zu einem Album kommen?
Selber vermarkten oder kostenlos ins Interent stellen? Was bringt das?
ZitierenPost melden
Antwort#3
vielleicht merken sie, wenn robbie williams mal 80 und wir sind helden so um die 70 sind, das sie vergessen haben, mal wen nachkommen zu lassen,...
... vielleicht ist das die chance für junge bands... die plattenindustrie zerschiesst sich selber, indem sie nur noch billigen müll produzieren, den wiederum keiner wirklich kauft. daran gehen sie kaputt und
wir kommen wieder in eine zeit, in der viele kleine label mit musik, die die leute wirklich wollen, aus dem boden spriessen ,.. *träum* ...


http://www.bummfilm.de
ZitierenPost melden
Antwort#4
Die Plattenindustrie bewegt sich unter Selbstverzehr genauso wie die Restindustrie entlang des von ihr selbst eingestellten Kostengradienten hin zu einem minimalen, implodierten System- ganz wie Sonnensysteme am Ende zu weissen Zwergen zusammenschrumpfen. Gleichzeitg entstehen um sie herum kleine, neue lokal begrenzte Systeme.
Das Ganze ist eine Naturprinzip: Entstehen, Wachsen und Einverleiben, Stagnieren, Umkippen und wieder Zusammenfallen. Am Ende ist eben alles Staub.
ZitierenPost melden
Antwort#5
... und auf die Plattenlabels bezogen heisst dies: Die großen Schrumpfen und einige der vielen kleinen werden populär, damit von Konsumenten oft gehört, dort wandern gute Newcomer hin weil sie bei gleichen Konditionen besser ankommen, der Umsatz steigt, damit die Konditionen für gute Bands, u.s.w.
Das Label wachst und ist irgendwann mal dominant, bis absahnende Manager, die nichts von der Materie verstehen, in guten Zeiten das Geld mit vollen Händen ausgeben, abzweigen oder es in großkotzige Projekte stecken, dann zu spät merken, dass sie sich verspekuliert haben, daher anfangen zu sparen, 20-Jährige als Scouts anstellen, Billigstudios beschäftigen, ihren Ruf als Föderer verlieren und sich damit das Wasser abgraben, bis sie wieder kaputt gehen.
Wie gesagt: Ganz so, wie es mit unserer Industrie passiert.
ZitierenPost melden
Antwort#6
Wie Recht Du hast !! Ob die "großen Manager" das auch mitbekommen ?
Grüße
ZitierenPost melden

Deine Antwort

Du kannst ohne Anmeldung schreiben.