DM 24

Erstellt 13 Antworten14 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo,
hier eine Frage: Hat schon jemand mit einem Tascam DM 24 Klassikaufnahmen gemacht (Chor, Oratorien)? Sind die Preamps empfehlenswert? Ist der Hall brauchbar?
Vielen Dank
Michael
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Antwort#2
Ich habe schon einmal "nur" mit einem DM24 "klassisch" aufgenommen. Ist eigentlich recht gut geworden. Die Preamps sind qualitativ schon OK. Durch die Benutzung "geeigneter" Mikros hatte ich auch nicht die Notwendigkeit, die Gain- Potis der Preamps in den "kritischen" Bereich (ab 3 Uhr) zu drehen... Wenn 16 Kanäle MIC ausreichen, kann man eigentlich schon "allein" mit dem Pult leben.
Der interne Hall ist allerdings meiner Meinung nach "Geschmacksache" und in diesem Bereich absolut nicht zu gebrauchen. Quantec oder Lexicon helfen... Wie gesagt, MEINE Meinung. Anderen gefällt es vielleicht.
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Antwort#3
Moin,
die Preamps und die Wandler im DM-24 sind absolut ok. Noch besser wird das Ganze wenn du das Pult an eine Rosendahl Clock hängst - da geht nochmal ein Vorhang auf.
Der TC Works Hall ist eigentlich nur als "Gnadenhall" zu gebrauchen. Den Antares Mic Modeler kannst du in der Pfeife rauchen. (Habe bisher noch keine sinnvolle Anwendung dafür gefunden. Du kannst einfach aus einem Thomann Billigmikro kein Schoeps oder Neumann machen.)
Lexicon klingt hier wesentlich besser
Viel Grüsse
GerhardS
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Antwort#4
Hi,
wenn ich mir diese Featureritis ansehe (damit meine ich nicht nur dieses Produkt ), fasse ich mich ganz ehrlich an den Kopf.
Wass soll so ein blöder Mic-Modeler (Überflüssig wie ein Kropf) und ein Hall, der es nicht mit den üblichen 19"-geräten von Lexicon und TC aufnehmen kann.
Wäre es nicht sinnvoller, das vorhandene Budget für eine amtliche clock zu verwenden, damit der jitter weiter reduziert wird, und auch die Preamps zu überarbeiten, ich denke da an den kritischen Bereich ab 3 Uhr, wo man mit einer klitzekleinen Änerung des Drewinkels eine große Vertärkungsänderung erzielt.
Ich selbe habe dieses Pult nicht, habe es mir aber mal angesehen und darüber gelesen.
Ich bin der Meinung, lieber nur ein klassisches Pult, ohne diesen Klimbim, damit aber in sehr guter Qualität, damit ist jeden gedient. Die Peripferie kann man sich dann dazu besorgen, wenn man sie braucht, oder als kostenpflichtiges Zudatzmodul, egal ob in Hard oder Software. Ich selber arbeite nach wie vor mit analogen Pulten.
Zugegeben, das ist etwas off topic, aber leider läuft man dieser Produktpolitik ja überall über den weg.
Holger


mobile Tonaufnahmen
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Antwort#5
"Den Antares Mic Modeler kannst du in der Pfeife rauchen. (Habe bisher noch keine sinnvolle Anwendung dafür gefunden. Du kannst einfach aus einem Thomann Billigmikro kein Schoeps oder Neumann machen.)"
Welche Dumpfbacke würde denn auch so etwas annehmen?
Andererseits: Denk doch mal die Sache zu Ende!
Abgesehen von den paar wenigen HQ-KM-Kondensern hat jedes noch so gutes
Mikro einen gewissen Eigenklang, sprich: Verfärbungen, die durchaus gefragt zu sein scheinen (sonst würde niemand mehr als 1000 Euro für ein Mikro ausgeben müssen). Und um genau diese geht es.
Es geht durchaus, ein sehr gutes Mikro welches wenig färbt, zum Beispiel ein C414 oder KM184, ein wenig wie ein U47 oder was auch immer klingen zu lassen
(jedenfalls bevor ich mir aus Prestigegründen für >3ooo Euro ein abgerocktes U47 zulege versuche ich es lieber so - theoretisch).

Wer Klassik aufnimmt, brauchst nicht, ABER in der modernen Musikproduktion geht es meist gar nicht um unverfälschte Wiedergabe (welche schlicht unmöglich ist) sondern um
"Schönfärbung" und Befriedigung bestimmter Soundklischees.
Und genau hier hat der MM seine Berechtigung, genau wie andere Digitalsimulatoren, z.B. aus der Gitarrenecke, denn er funktioniert und es gibt sinnvolle Anwendungen!
Ich frage mich allerdings auch, ob man beim DM24 nicht lieber zugunsten
eines besseren Halls besser auf so eine "Spielerei" verzichtet hätte.
Ich sag nur: Marketing....
Gruß,
Christopher



http://www.hafibeat.de
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Antwort#6
Hallo Sven, hallo GerhardS,
vielen Dank für die netten Re`s.
Mein Problem ist, dass ich bei Außenaufnahmen (meist Chor mit Orchester und Solisten) bis zu 16 Mikros einsetze. Dabei benutze ich 2 Lake People F 35 für die Hauptmikros und einen Crest Audio XR 20 Rack-Mixer für die Stützen. Das ganze geht dann über meinen 16 kanal-Wandler per Adat ins Standalone - ein irrer Aufwand!!! Daher meine Idee mit dem DM 24, da habe ich alles in einem.
Natürlich gibt es ja auch die beiden 8-kanaligen Preamps Octopre und OctaMic. Dann brauche ich aber dennoch wieder einen Mixer zum Abhören. Daher meine Anfrage heute morgen nach dem DM 24 . Oder machen beiden ebengenannten 8 Kanal Preamps Focusrite oder RME) mehr Sinn als DM 24? Leider habe ich keinen AB-Vergleich. Arbeitet jemand mit diesen beiden Geräten im Klassikbereich?
Mit freundlciem Gruß
Michael
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Antwort#7
Hallo Sven, hallo GerhardS,
vielen Dank für die netten Re`s.
Mein Problem ist, dass ich bei Außenaufnahmen (meist Chor mit Orchester und Solisten) bis zu 16 Mikros einsetze. Dabei benutze ich 2 Lake People F 35 für die Hauptmikros und einen Crest Audio XR 20 Rack-Mixer für die Stützen. Das ganze geht dann über meinen 16 kanal-Wandler per Adat ins Standalone - ein irrer Aufwand!!! Daher meine Idee mit dem DM 24, da habe ich alles in einem.
Natürlich gibt es ja auch die beiden 8-kanaligen Preamps Octopre und OctaMic. Dann brauche ich aber dennoch wieder einen Mixer zum Abhören. Daher meine Anfrage heute morgen nach dem DM 24 . Oder machen beiden ebengenannten 8 Kanal Preamps Focusrite oder RME) mehr Sinn als DM 24? Leider habe ich keinen AB-Vergleich. Arbeitet jemand mit diesen beiden Geräten im Klassikbereich?
Mit freundlciem Gruß
Michael
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Antwort#8
Hallo Michael,
in der Production Partner 03/2002 Seite 52 steht ein Artikel "DM-24 meets Classic" in dem Klaus Hiemann von den Emil Berliner Studios bei einer Klassikproduktion mit damals zwei neuen DM-24 Pulten über seine Erfahrungen befragt wird. Effekte und DSP-Zeugs läßt Herr Hiemann außen vor, "Nein, das benötige ich in der Regel nicht."
Bei Bedarf kann ich den Artikel ja scannen und mailen.
Viele Grüße
Torsten
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Antwort#9
Hallo Torsten,
vielen Dank für Deine Mail. Hast Du Erfahrung mir dem DM 24? Mich interessieren hauptsächlich die Preamps. Komme ich da besser weg mit OctaMic von RME oder Octopre von Focusrite? Ich möchte nicht immer für Außenaufnahmen sowiel "schleppen"! Im Tascam DM 24 ist halt alles integriert und besrbeiten werde ich die Aufnahmen eh` zu Hause am PC.
Viele Grüße
Michael
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Antwort#10
Für die Anwendung 16 MIC-Kanäle direkt zur Aufnahmemaschine bei paralleler Mixmöglichkeit aller Eingänge in 2-Spur (oder auch 5.1) ist der DM24 ideal geeignet, darüberhinaus braucht er dazu keinerlei optionales Zubehör (vom TDIF-ADAT- Formatkonverter mal abgesehen). Die Bedienung ist (wenn man sich an einige Pultfunktionen erst einmal gewöhnt hat, z.B. an die Automation) sehr einfach und übersichtlich. Auch als "Midicontroller" ist er zumindest ansatzweise geeignet. Die Preamps sind wirklich OK. Nicht merklich schlechter (bzw. besser) als z.B. beim Yamaha 02R/96. Der RME- Preamp ist auf jeden Fall auch gut brauchbar, den Focusrite kenne ich nicht wirklich und hoffe, er hat zumindest ein besseres Preis- Leistungsverhältnis wie einige andere Focusrite- Serien.
Interessant ist vielleicht in dem Bereich der Audient ASP 8, eventuell gleich mit integrierten Wandlern und ADAT- Out. Da bin ich gerade am planen ... vielleicht habe ich jetzt im Sommer mal eine Antestmöglichkeit.
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Antwort#11
Hallo,
ich benutze das DM 24 ausschließlich für den Bereich den du ansprichst. Das DM 24 ist mein erstes Digitalpult. Der Umstieg von Analog auf Digital ist auf Deutsch gesagt zum kot....en. Du fängst an dich mit Parameterebenen auseinanderzusetzen, anstatt dich auf die Musik zu konzentrieren. Hat man sich bedientechnisch hineingedacht und benutzt das Pult ständig,möchte es man aber dennoch nicht mehr missen.
Einzig schlecht ist das Einpegeln der Vorverstärker. In meinem Pult habe ich die Option eingebaut, die das Einpegeln etwas besser als im Originallieferzustand zulässt. Besonders beim Einsatz von Dynamischen MIkros ist das aber trotzdem noch etwas schwierig.
Desweiteren fehlt eine Vordämpfung der Signale sowie ein Trittschallfilter.
Ansonsten ist der Einsatz problemlos und seitdem ich die Softwareversion 2.1 aufgespielt habe auch ohne Abstürze. Ich verwende es zusammen mit wei Tascam DA's. Die Effektsektion ist für diesen Einsatz nicht verwendbar. Auch um eventuell Stützen etwas zu verhallen würde ich einen externen Hall bevorzugen.
Ich hoffe es hilft dir etwas weiter.
Gruß
Jörg
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Antwort#12
Hallo Michael,
ich habe das Pult nicht und kenne es auch nicht - es war nur ein Zufall das ich mich an besagten Artikel erinnert habe. Bei dem Test wurden die Mic-Preamps auch nicht benutzt, der Zuspieler war eine Sony 3348 Dash-Maschine.
Mehr kann ich leider auch nicht helfen.
Viele Grüße
Torsten
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Antwort#13
Hallo,
hier noch eine Frage. Was hat es denn mit den Gain-Reglern beim DM 24 auf sich. Bis wie viel dB arbeitet der Gain-Regler denn gut? Ich arbeite ausschließlich mit Kondensator-Mikrofonen. Werde ich da Probleme haben?
MFG
Michael
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Antwort#14
... es sind knapp über 40 dB in der 15,00 Uhr - Stellung.
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