Hallo, ich bin auf der Suche nach Mikrofonen. Und zwar sowohl nach einem Kondensatormikrofon (hauptsächlich für Nachvertonung am PC) und ein Stereomikrofon. Da ich leider keinerlei Ahnung habe, was der Markt momentan so bietet, wäre ich über Tipps sehr erfreut. Mein Preisrahmen ist jedoch sehr beschränkt, so wäre ich auch mit Fernost-mikros zufrieden, wenn die Qualität stimmt. Ich habe gehört auch da gibt es einigermaßen gute. Ich hoffe ihr könnt mir helfen. thx
Sam ist auch mit Fernost-Mikrofonen zufrieden. Er hat gehört, dass es da einigermaßen gute geben soll. Interessant, das habe ich noch nicht gehört. Aber Musik kommt irgendwie auch raus. Die Frage, die gerade gestellt wird, ist gut: Welches Stereo-Mikrofon möchtest du da in deine Miniklinke der Comptuter-Soundcard stecken? Wie kommst du dabei an eventuelle Phantomspeisung? Hoffentlich ist dein Computereingang in Stereo. Ich habe noch nie gehört, dass direkt in den Computer gestöpselte Mikrofone nach Qualität klangen.
ich suche zwei mikrofone: ein stereo und eins für den pc über mic-eingang.
Mikrofoneingang kannst du vergessen! In dem Fall tun es billige Mikros aus dem Ich-bin-blöd-Markt. Dort gibt es auch Stereomikrofone (von Sony?). IMHO ist Videokamera der einzig sinnvolle Einsatz von Stereomikrofonen. Im Studio etc. ist man damit zu unflexibel. (und dafür sind die vielen billigeren Stereomikrofone auch gedacht). Noch was: dein Mikrofoneingang an der Soundkarte hat mit hundertprozentiger Sicherheit ein Miniklinkeneingang. Es gibt _kein_(!) professionelles Mikrofon mit Miniklinke! Die haben alle XLR und wenn nicht dann sowas altmodisches exotischeres wie Tuchel. Mit anderen Worten du bist - wie alle semiprofessionellen Video- und Fernsehfuzzies - nicht anspruchsvoll was den Ton angeht. Ansonsten wäre der erste Schritt ein gescheiter Mikrofonvorverstärker mit AD-Wandler. Z.B. von Mindprint und vielen anderen Firmen.
was empfehlt ihr dann als alternative zu dem mic-eingang am pc(in meinem falle mac)? wo würde sich so etwas preislich bewegen? tut mir leid für mein z.T. etwas unbeholfene Fragestellung, bin absoluter keine-ahnung-aber-so-schnell-wie-möglich-guten-sound-haben-wollen Anfänger.
"Sam ist auch mit Fernost-Mikrofonen zufrieden. Er hat gehört, dass es da einigermaßen gute geben soll. Interessant, das habe ich noch nicht gehört. Aber Musik kommt irgendwie auch raus." Da scheinst Du ja noch nicht allzuviel gehört zu haben... Zumindest hast Du dann zu diesem Thema keine Ahnung. Was soll der Poster denn dann Deiner Meinung nach kaufen mit seinem kleinen Budget? Afrikanische Mikros? :-)
"Die Frage, die gerade gestellt wird, ist gut: Welches Stereo-Mikrofon möchtest du da in deine Miniklinke der Comptuter-Soundcard stecken?" Wenn Du mal nachlesen würdest worum es überhaupt geht: Er will gar kein Stereomikro an seine Soundkarte anschließen. Was auch nicht geht, weil keine Consumer-Soundkarte einen Stereo-Mikro-Eingang hat. Wenn Du keine Lust hast, einer Frage sinnvoll & konstruktiv zu Antworten, dann lass es doch bitte ganz. Ansonsten: Nein, mit einer Soundkarte lassen sich keine ernstzunehmenden Mikrofon-Aufnahmen machen. Wenigstens ein Billigst-Preamp (ala Behringer) sollte schon drin sein. Mindprint & Co. ist dafür Unsinn da zu teuer. Die Frage nach dem "besten" Mikro lässt sich pauschal niemals beantworten. Es gibt keine schlechten Mikros - nur die falschen am falschen Platz... Das gilt auch für die unsäglichen Diskussionen wie "bestens BD-Mikro" usw. Gruß, Christopher
"This is my opinion, please don't get mad if i say something wrong or any statement that make you unhappy."
"IMHO ist Videokamera der einzig sinnvolle Einsatz von Stereomikrofonen. Im Studio etc. ist man damit zu unflexibel. (und dafür sind die vielen billigeren Stereomikrofone auch gedacht)." Ach was? Wer sagt denn das? Ist also etwa ein SM69 völlig nutzlos? Mit welchen Stereomikros hast Du denn bis jetzt gearbeitet um Dich zu solchen Pauschal-Statements ("unflexibel") herabzulassen? Ein Stereomikro, das neben der XY-Sterophonie (s. Rode - das ist unflexibel) auch noch MS zur Verfügung stellt (wie etwa das noch bezahlbare VP88) ist sicher nicht unflexibel - IMHO (und ich habe damit gearbeitet). Gruß, Christopher
Als Mikro-Preamp kann ich dir Behringer MIC100 49,- od. MIC200 59,- empfehlen. Ich glaube das ist die günstigste Variante eines Mikropreamps, viel billiger wird nicht mehr gehen. Hat auch Phantomspeisung für Kondensatormikrofone. Und den Line-Out brauchst du nur mehr in den Line-In deiner Soundkarte zu stöpseln. Fürs Stereomikro bräuchtest du aber dann einen zweiten Mic100 oder am besten gleich eins der kleinen Behringer-Mischpulte mit zwei Preamps so um die 60,- bis 80,- Euro. Oder vieleicht der Phonic MM1002 der hat eine MS-Codierung und Inserts gebraucht bei ebay. Tschüss, Michi
Wieso ist Mindprint zu teuer? Den di-port gibts bei ebay recht billig. Oder denkst du ich meinte den DTC? Und ähnliche Geräte gibts noch von anderen Firmen. Z.B. Tascam, Motu und auch Behringer. Und Stereomikrofone sind unflexibler als einzelne und daher IHMO kein Muss. Es sei denn aus prktischen Gründen wie z.B. an einer Videokamera. Mit Stereomiks kann z.B. kein reines AB, kein ORTF und sonstige Mischformen an Stereofonie gemacht werden.
Hallo Thomas! Okay, ich dachte an den "Envoice". Wenn eine reine Vorstufe gibt, will ich nichts gesagt haben ;-) Sicher kann ein Stereomike grundsätzlich nur Intensitäts/Pegeldifferenz-Stereophonie, sprich XY & MS. Dafür kann ein Satz Nierchen eben kein MS - und dafür sind Stereomics eben prädestiniert. Im Grunde hast Du ja auch recht - aber pauschale Aussagen wie "Stereomics sind für Kameras" sind mir doch etwas zu einfach. Nur weil das Rode NT4 durch seinen Kapselwinkel von 90 Grad für viele Anwendungen ungeeignet erscheint, sollte man eine ganze Mikrofongattung nicht in Frage stellen. BTW: In diesem Forum (und auch anderswo) werden häufig mal so Dogmen von Leuten aufgestellt, die es einfach nicht besser wissen können oder wollen, da ist immer das eigene Material das Tollste, es werden Halbwahrheiten nachgeplappert ohne fundiertes Wissen, da wird Anfängern suggeriert, daß nur ein Neumann Mikro das Gelbe vom Ei sei und der Rest Schrott, da werden eigene Arbeitsweisen als "das einzig "Wahre" in den Raum gestellt und überflüssige Grabenkämpfe "analog vs. digital", "KM vs. GM" ausgetragen - und jeder hat recht - und der andere macht es "falsch". Alles ziemlich unkreativ denn unterschiedliche Ansichten sollten sich im besten Fall doch befruchten. (Manchmal gleichwohl sehr unterhaltsam.) Das mußte mal raus ;-) Gruß, Christopher
(e.band auf ebay) Vor Monaten war auch die größere Version drin, die in etwa dem ANDI entspricht. Für den Preis ist das Ding garnicht so schlecht. Würde so mancher Hobbyband gut passen. Ich finde die Grabenkämpfe garnicht so schlecht, da lernt man doch immer mal was. Ausserdem kann man ja ab und an mal die Seite wechseln:-)
Hallo Thomas, Deiner Aussage daß Stereomikrofon unflexibler seien muß ich widersprechen. Ich habe seit Jahren das Neumann SM69 fet und auch das Quadromikrofon QM 69 und habe da keinerlei Probleme mit. Man muß nur verstehen damit umzugehen! Wer dogmatisch nur die eine Einstellung kennt: "XY, 2 Nieren auf 90°" wird keine befriedigenden Ergebnisse bekommen. Dafür hat dieses Mikrofon ja die in weiten Grenzen einstellbare Charakteristik und einen um 270° drehbaren Kapselkopf. Und das QM 69 läßt sich durch Matrizierung der Kanäle im Mischpult zu einem universellen Instrument machen. Es liegt nicht an der Konstruktion des Mikrofons selbst, sondern an der "Virtuosität" des Anwenders was er daraus macht. Gewiß - die billigen Dinger mit fest eingestelltem Winkel und unveränderbarer Richtcharakteristik sind natürlich in ihrer Anwendung sehr eingeschränkt. Aber sie sind eben nun mal für den Amateur und nicht für Profianwendungen. Was AB betrifft: Ich habe vor einigen Jahren einige Aufnahmen in AB-Technik gemacht und war mit dem Ergebnis nicht sehr zufrieden, weil mir die Klangbilder zu phasig waren, sodaß ich wieder zur Koinzidenztechnik gewechselt habe. Benutze i.d.R. MS mit Kugel und Acht. Grüße Rainer
Es ist exakt der AN/DI, nur das Gehäusedesign ist anders, unter dem Blech ist alles identisch (Aussage Mindprint). Etwas schade ist bei dem Gerät, dass es keinen Hochpass hat. Bekannterweise haben ja nicht alle Mikros (103, 184, NT5 etc.) einen solchen Schalter (was aber sinnvoll wäre).
"Ich habe noch nie gehört, dass direkt in den Computer gestöpselte Mikrofone nach Qualität klangen." Ich habe das leider schon gehört. Ein Künstler von Rang macht eigene Aufnahmen und empfindet den Klang seiner Stimme durch ein SM58 an der Soundkarte als wärmer und besser, als die Nutzung eines guten GM-Mikros an einem Profisystem von MOTU. Keine Diskussion möglich.
Ich sehe den Hochpass (Trittschallfilter) bei einem Wandler als überflüssig an. Auch bei einem Mikro / Mischpult senkt der Schalter nicht unbedingt genau das ab, was gut wäre. Zudem braucht es das nicht, wenn das Mikro gut gelagert ist. Bei den meisten Aufnahmen die ich mache, wäre eine Bassabschwächung sogar fatal. Denke mal an Orgeln. Bassentrümpler sind nur für Livepult sinning, finde ich.
... na ja, deshalb ist es ja ein Schalter, den man verwenden kann - oder auch nicht. Da gibt es von Herrn Wuttke auch schöne Statements dazu. Nix für ungut. Schöne Grüße Uwe