ich hab folgendes problem: ich will einen 2ten schnittrechner aufbauen. zum schnelleren datentransport zwischen meinem "misch" rechner und dem schnittrechner (steht in einem anderen raum) dachte ich über cross wiring ein einfaches netzwerk aufzubauen. ohne router und schnickschnack. stecke ich aber das lan kabel, bekomme ich eine brummschleife vom feinsten. hat jemand erfahrung, mit diesem problem? und eine lösung? wenn das jetzt zu wenige informationen waren, einfach nochmal nachfragen.
Du musst den ausgelagerten Rechner wie ein Audiogerät betrachten. Um Brummschleifen zu verhindern muss der also auf das gleiche Netz wie die Audiosachen. Am besten Du legst die Stromversorgung der beiden Rechner zusammen, so dass sie auf der gleichen Dreierdose liegen. Manche Rechner produzieren so heftige Störungen, dass auch einwandfreie Erdungskonzepte nicht zufriedenstellend funktionieren. Dann hilft nur, die gesamten Audioverbindungen mit DIs zu versehen (kostet und ist obendrein nix für Puristen) DI Boxen für LAN kenne ich nicht. Im zweifel hilft natürlich wireless-LAn, aber das kostet natürlich auch.... Die andere Möglichkeit ist Lan über Stromleitung zu verteilen, solche Adapter entkoppeln auch (kostet aber auch über 100 ockn) und ob Du LAN auf dem heiligen AudioStrom haben willst, ist auch fraglich. schöne Grüße Opi
Du musst den ausgelagerten Rechner wie ein Audiogerät betrachten. Um Brummschleifen zu verhindern muss der also auf das gleiche Netz wie die Audiosachen. Am besten Du legst die Stromversorgung der beiden Rechner zusammen, so dass sie auf der gleichen Dreierdose liegen.> Dann hilft nur, die gesamten Audioverbindungen mit DIs zu versehen (kostet und ist obendrein nix für Puristen)> DI Boxen für LAN kenne ich nicht. Im zweifel hilft natürlich wireless-LAn, aber das kostet natürlich auch.... Die andere Möglichkeit ist Lan über Stromleitung zu verteilen, solche Adapter entkoppeln auch (kostet aber auch über 100 ockn) und ob Du LAN auf dem heiligen AudioStrom haben willst, ist auch fraglich.
ja das ist klar. genau das wollte ich eben vermeiden. zumal ich ärger mit dem schornsteifeger bekomme wenn ich ihm ein loch durch die kaminwand zimmer.
mein system ist komplet symetrisch aufgebaut. in dem andern rechner steckt eine ewx 24/96 an einem hifi amp mit flachstecker. die brumschleife läuft also zwischen den beiden rechnern (lan) und dem sicherungskasten.
Fürknifflige Rechnerprobleme gibt es denn auch Netzwerkkarten mit optischem Interface. Falls Interesse besteht: Ich habe noch einige gebrauchte rumliegen. Frank
Habe ich mal bei einer ostdeutschen Medizintechnikfirma gefunden, galvanische Trennung von LAN ist wohl in Krankenhäusern gebräuchlich. Leider habe ich die Adresse nicht mehr, war aber auch schweineteuer.
Sorry war lange arbeiten. Symmetrische Signalführung bei Audioleitungen bedeutet nicht das gleiche wie der Einsatz von DI-Boxen oder Übertragern. Du kannst es einmal mit dem kompletten Grondlift der Audioleitung (An Audiokarte PIN1 abklemmen) versuchen. Vielleicht bringts das schon. Es ist jedoch auch möglich (weil dein Zeuchs "nur" elektronisch symmetriert ist), dass sich die Störgeräusche über mangelnde Gleichtaktunterdrückung in deine Signale schleichen. Trafosymmetrie ist hier haushoch überlegen. DIs oder übertrager können schon noch etwas bringen. Insgesamt gesehen ist ein durchdachtes Erdungskonzept deiner Stromversorgung unumgänglich. Du wirst doch den Schornstein umgehen können... Das ist jedenfalls die beste und billigste Lösung. Löcher kann man auch wieder zugipsen. Lange Netzleitungen sind tolerabel, wenn Sternerdungskonzepte bedacht werden. Gruß Opi
erstmal DANKE für alle antworten. das problem ist gelöst. ein utp kabel brachte die lösung. (um genau zu sein ein "tesa ground lift" am stp kabel. vorerst zum testen.)
--Symmetrische Signalführung bei Audioleitungen bedeutet nicht das gleiche wie der Einsatz von DI-Boxen oder Übertragern. Du kannst es einmal mit dem kompletten Grondlift der Audioleitung (An Audiokarte PIN1 abklemmen) versuchen. Vielleicht bringts das schon.-- das hätte sicherlich auch funktioniert. --Es ist jedoch auch möglich (weil dein Zeuchs "nur" elektronisch symmetriert ist), dass sich die Störgeräusche über mangelnde Gleichtaktunterdrückung in deine Signale schleichen. Trafosymmetrie ist hier haushoch überlegen. DIs oder übertrager können schon noch etwas bringen.-- ich hoffe doch das mein multiface, trak master, KME endstufe keine alzu übele gleichtaktunterdrückung haben. --Insgesamt gesehen ist ein durchdachtes Erdungskonzept deiner Stromversorgung unumgänglich. Du wirst doch den Schornstein umgehen können... Das ist jedenfalls die beste und billigste Lösung. Löcher kann man auch wieder zugipsen. Lange Netzleitungen sind tolerabel, wenn Sternerdungskonzepte bedacht werden.-- darauf wäre es dann sicherlich hinaus gelaufen. ich merke schon, du kennst unseren schorni nicht. der mann regt sich schon seit monaten auf weil die halterungen für die gasetagen heizungs rohre am schornstein festgedübelt sind. wohlgemerkt es exsistieren im haus (berliner altbau) keine öfen mehr und die gasetagen heizungen hängen an einem ganz anderen strang. aber es könnte ja sein, das, wenn die russen kommen.... ich denke du wohnst hinter dem karmener kreuz, weiter können die russen bekantlich nicht kommen, da sind die schornis relaxter, die wissen das ;-) für das LAN kabel werd ich mich wohl für eine "hinter scheuerleisten lösung" entscheiden. und um das letzte geheimnis zu lüften ... im moment läuft das kabel fenster raus- fenster rein... wie gesagt: test phase. ich bin wohl etwas redselig heute morgen. grüße
... beim 10BaseT/100BaseTX und 1000BaseTx-LAN - sowohl Interface im Geraet als auch Interface im hub/switch haben kleine Trenntransformatoren auf den Signalleitungen. Erdschleifen koennen sich allenthalben bei schlechter Ausfuehrung der Maschenerde und Benutzung von FTP/STP-Kabeln ergeben... UTP sollte keine Brummschleifen erzeugen - dafuer verursacht es mehr HF-Stoerungen... Gruss Micha ---