Hintergrundgeräusch entfernen

Erstellt 12 Antworten13 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo,
ich hab mit einem (milde ausgedrückt) sehr preiswerten Mikrofon eine Aufnahme von meiner Tochter gemacht und abgespeichert, nur leider ist ein Hintergrundgeräusch enthalten... schwer zu beschreiben, ein recht hohes Piepsen.
Hab mir bereits die Demo-Version von Wavelab 4 runtergeladen, aber das Programm ist ja recht komplex. :-)
Kann jemand mir einen Tipp geben wie ich das Hintergrundgeräusch entfernen kann? Ich kann die Datei (290 KB) natürlich auch per Mail schicken.
Viele Grüße,
Michel
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Antwort#2
ich habe eine Aufnahme gemacht, nur leider ist ein Hintergrundgeräusch enthalten, das ich beseitigen möchte.
Wenn das Geräusch ein schmalbandiges (!) festes Pfeif- oder Brummgeräusch ist, dann geht einiges zu machen.
Wenn das aber eher ein "Drehorgelspieler" im Hintergrund oder Dauer-Keuchhusten mit Nasehochziehen ist, dann geht nichts zu machen.
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Antwort#3
Neee, das ist schon ein konstantes Pfeifen / Piepsen, die Tonhöhe ändert sich nicht. Ich vermute ja mal das das von dem billigen Mikrofon kommt.
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Antwort#4
Wenns nur ein konstanter Piepston ist, dann läßt sich der gut mit einem schmalbandigen Filter entfernen. Die Frage ist nur, ob Wavelab in der Demoversion schon entsprechende Filter ermöglicht.
Janko
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Antwort#5
Hallo Michel,
schick mir deine Aufnahme als WAV-Datei und werde versuchen dir zu helfen.
Achtung, es kann etwas dauern.
Gruß
M. Hein
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Antwort#6
Klar, mach ich gerne, wohin soll ich das denn schicken?
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Antwort#7
Ich kann ja mal nachschauen, wie heisst denn der Filter?
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Antwort#8
Naja, der "Filter" heißt "EQ" und beim Nachschauen kannst du den Fehler gleich selbst beheben:

Stelle bei einem Filterband, das parametrisch ist (also Gain, Frequenz und Filtergüte getrennt regelbar) bei einer Güte (Q) von 4 bis 6 eine Anhebung von 10dB ein und stimme die Frequenz durch, bis du jene gefunden hast, die den Piepston am stärksten hervorhebt. Das ist dann auch die Frequenz deines Piepstons. Jetzt stellst du statt einer Anhebung einfach eine starke Absenkung ein. Das sollte den Piepston weitgehend eliminieren.
Es kann natürlich sein, daß du die Güte noch deutlich weiter erhöhen kannst, d.h. das gesetzte Filter noch deutlich schmaler machen kannst, ohne die Wirkung auf den Piepton zu beeinträchtigen. Auf diese Weise geht nicht soviel Nutzsignal verloren.
Mit ein bißchen Feineinstellung von Güte, Frequenz und Gain kannst du den besten Kompromiß zwischen Piepston-Elimination und (noch) gutem Klang deiner Aufnahme herstellen. Dann kannst du diesen Filter in deine Aufnahme hineinrechnen lassen und bist den Piepser los.
Soweit alles verstanden? ;-)
Janko
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Antwort#9
Den Filter hab ich gefunden, nur am Umgang damit hapert es bei meinem ungeübtem Ohr noch etwas. Bei der Demo-Version von WaveLab besteht die Beschränkung darin dass man bearbeitete Dateien nicht speichern kann. Ich werds dann wohl mal mit der Freeware-Alternative Audacity versuchen weil die Vollversion mir für den Privatgebrauch doch ein klein wenig zu teuer ist, aber besten Dank für den Tip, ich versuchs mal weiter. :-)
Gruss,
Michel
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Antwort#10
Da gibt es doch so kostenlose Progrämmchen, mit denen kann man alles, was man über die Soundkarte wiedergibt, auch wieder in Windows aufzeichnen, z.B. zum Mitschneiden von Audio-Übertragungen (Live-Streams) im Internet o.ä. "Leider" hab ich so was noch nie gebraucht, deswegen weiss ich auch nicht mehr, wie so ein Programm heißt. War aber mal in der PC-Welt.
Oder schau mal bei CoolEdit nach, das gibts meines Wissens nach auch als Shareware. Bei der alten 96er Version war es so, dass man pro Programmstart nur zwei Module aktivieren konnte, also z.B. Filter und Speichermöglichkeit.
Viele Grüße
Michael
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Antwort#11
Hab tatsächlich so ein Programm gefunden, hat den schlichten Namen "Audio Capture", mit der kostenlosen Version kann man immerhin 2 min. aufnehmen. Danke für den Tip. :-)
Jetzt muss ich nur noch die korrekten EQ-Einstellungen finden...
Gruß,
Michel
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Antwort#12
CoolEdit ist doch von Adobe geschnappt worden, oder und heisst jetzt Adobe Audition oder so ähnlich. Angeblich gibt es immer noch eine Freeware davon.
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Antwort#13
Hallo, das von dir beschriebene Geräusch kann man auch rausrechnen lassen mit z.B. Samplitude. Ist ganz einfach und klappt wunderbar ;-) Gruß Guido
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