Hallo wer kann erklären, warum ein linear-crossfade nicht so gut ist wie einen mit logaritmischen Kurven. Ergänzen sich nciht immer alle zu 100prozent? mfg
Wenn ich beim Schnitt einen Crossfade machen muß, nehme ich i.d.R. einen Cosinus/Sinus-Crossfade, weil nur dabei über die ganze Schnittlänge die geometrische Summe und damit die Leistung gleich bleibt. Beim Schnitt zweier Audiosignale geht man von nicht korrelierten Teilen aus, weshalb hier geometrische Addition erforderlich ist. Der lineare Crossfade ist nur möglich, wenn die beiden Teil korreliert sind. Das ist aber nur der Fall wenn es sich um reine deterministische Zeitfunktionen (z.B. sinusförmiges Signal) handelt. Probiere es mal aus, zwei Rauschsignale die aus verschiedenen Quellen stammen durch verschiedene Crossfadefunktionen zusammen zu fügen und höre Dir das Ergebnis mal an. Merke: korrelierte Signale müssen mit linearem Crossfade überblendet werden (gleich Summe der Momentanwerte), nicht korrelierte Signale mit Cosinus/Sinus-Crossfade (gleiche Summe der Quadrate der Momentanwerte).