neutrale Abhörmonitore

Erstellt 40 Antworten41 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo,
kann mir vielleicht jemand über Erfahrungen mit ksdigital-Monitoren berichten?
Am besten die grösseren mit FIRTEC.
Irgendwann werde ich mir mein erstes Paar Monitorlautsprecher (erstmal Stereo) zulegen.
Wanted: neutral, gute unverfälschte Impluswiedergabe wichtig auch niedrige unt. Grenzfrequenz.
Das ganze für Klassikschnitt und -monitoring.
Danke in die Runde!
P.S. wie sind allgemein Manger-Wandler? Oder hat gar jemand zu dem Zweck Elektrostaten? (welche?). Seit ich mal den Stax Omega probehören durfte bin ich überrascht, welch kräftige Basswiedergabe Elektrostaten haben können...
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Antwort#2
..vergessen: für's Nahfeld..
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Antwort#3
Ich würde mir mal die PSI-Audio Lautsprecher (www.psiaudio.com) aus der Schweiz anschauen. Das ist derzeit miener erste Wahl bei Lautsprechern, sowohl die kleinen 14/2 für den mobilen Einsatz oder als Surround-LS, als auch die größeren 21/2 und 25/3.
Der Preis ist dabei sehr kompetitiv.
Wenn Du in der Gegend um Wien bist, kannst Du gerne mal zum Probehören vorbeikommen .o)
Herzliche Grüße
Georg


Tonzauber - einfach klassisch!
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Antwort#4
Hi,
wenn Du Nahfeldmonitore benötigst wird es mit Elektrostaten schon mal schwierig, schon wegen der Abmessungen. Ich habe u.a. mit den Quad ESL63 gearbeitet, welche gerade im Klassikbereich lange Zeit eine Art von Referenz darstellten.
Interessante Firmen zum Anschauen und Anhören sind Audiostatic und Final - gerade die Reference 700 der letzten haben mich sehr beeindruckt.
Die Manger-Wandler sind sicherlich sehr interessant, geben aber unter ein paar hundert Hz nicht mehr viel wieder. Die Anpassung des Lautsprechersystems mit einem dynamischen Wandler für tiefe Frequenzen ist also benötigt, funktioniert aber bisher leider nicht wirklich gut nach meiner Meinung. Man hört im Übergangsgebiet der Wandler, sowie im Vergleich allg. störende Effekte.
Empfehlenswert - da viel im Klassibereich verwendet - sind Lautsprecher von B&W, so z.B. die Nautilus 805 oder die neue 705.
Im allgemeinen sind nach meiner Meinung gerade aktive, als Studiomonitore konzipierte Lautsprecher, eher weniger gute Referenzen. Da überzeugt mich PSI Audio genau so wenig wie Genelec. Da überwiegen dann sicherlich Faktoren wie Handlichkeit (Verstärker eingebaut, leich transportabel).
Gr.
Dirk
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Antwort#5
..danke für die Hinweise, werde mal googeln (und sparen ;) ).
Weitere Tips (unbekannterer) Hersteller gerne..
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Antwort#6
Ich denke, dass gerade aktive Lautsprecher den Vorteil haben dass es 1.) eine genau abgestimmte aktive Frequenzweiche und 2.) akkurat auf die LS abgestimmte Verstärker gibt.
Wieso da ein System mit einem externen Verstärker und einer passiven Frequenzweiche bessere Ergebnisse liefern soll, möge man mir bitte erklären.
Georg



Tonzauber - einfach klassisch
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Antwort#7
Hallo Martin2,
ich bin gerade auf der Suche nach transportablen aktiven Monitoren, überwiegend für klassische und konzertante Musik.
Bei mir haben sich folgende Monitore als, sagen wir mal einer Größe herauskristallisiert (5-10 kg; BHT 20x30x20cm; aktiv; 2 Wege):
- MEGeithain RL906
- PSI 14.2
- EMES Pink TV aktiv
- K+H O110
- Genelec 1031 (zu groß)
- Adam P11A (auch schon zu groß)
Mein Favorit ist dabei der MEG RL906, mit dem ich schon arbeiten durfte.
Eine interessante Seite ist hierzu sicher www.hoerzone.de
Frage an Tonzauberer: Wo finde ich den Preis für die PSI-Modelle? Beim Händler für Deutschland soll ich mich erst anmelden :-(
Frage zu den RL906: Weiß jemand wie die Monitore in einen Ü-Wagen eingebaut werden können? Da die Baßreflexöffnungen nach oben zeigen, ist mir der plane Einbau in eine Wand ein Rätsel.
Grüße aus Dresden
Torsten
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Antwort#8
Hallo Georg,
da stimme ich Dir voll zu. Es kommt ja nicht von ungefähr, daß die Rundfunkanstalten sowohl in ihren Studios als auch in ihren Ü-Wagen aktive LS haben. Allein die Verluste in den Weichenbauteilen bei passiven sind ja nicht vemeidbar. Es besteht bei aktiven Lösungen ja die Möglichkeit, jeden Zweig optimal - hinsichtlich Phasenverhalten und Dämpfung - zu gestalten, was bei passiven Lösungen nicht möglich ist.
Die LS die ich favorisiere sind die MEG und die K&H. Die Genelec haben mich nicht sehr überzeugen können, aber immerhin noch mehr als passive.

MfG
Rainer
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Antwort#9
Hallo,
die Rundfunkanstalten dieser Welt wählen ja, mit Erlaub, nun nicht nur ihre Lautsprecher nach klanglich qualitativen Parametern aus - sonst würden sie keinesfalls Genelecs & Co. gebrauchen. Ich glaube dieses hat mehr mit praktischen Überlegungen zu tun, sowie der Eigenart vieler aktiver LS, Filter zu besitzen.
Es stimmt nicht, dass aktive LS gut auf die Treiber abgestimmte Verstärkerelemente benutzen. Dies ist eine Fabel, die aus der Welt geholfen werden muss.
Um zum Beispiel Genelec zurückzukommen: die 103x-serie ist bekannt dafür, dass im Verstärker Verzerrungen entstehen, die sich vor allem auf den Hochtöner übertragen. Sicherlich ein Grund, weshalb sie ihren typischen Charakter besitzen.
Die MEG's sind sicherlich gute LS, jedoch auch von der Elektronik her nicht vollständig "sauber", d.h. man kann leichte Verzerrungsprodukte immer noch erkennen. Daneben ist meiner Meinung nach die Anpassung Amp -> Treiber schon deshalb nicht günstig = optimal gewählt, da sie bei höherem Aussteuern gerne den Sicherheitsmechanismus einschalten. (Wenn dann doch höhere Schallpegel möglich sind, schlägt die Membran gegen die Hochtönerkonstruktion...).
Meine These ist: mit der Kombination passiver LS und "externen" Verstärkern lässt sich eine wesentlich besser aufeinander abgestimmte Kombination erzielen.
Nur ist dies eben wesentlich schwieriger und aufwendiger. Und, nicht zu vergessen: teurer.
Gr.
Dirk
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Antwort#10
Hallo Rainer,
hast du mit deinem Hörtest bezüglich Genelec die alte 103X Serie oder auch schon die neue 80XX Serie in Ohrenschein genommen?
Gruß
Jörg
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Antwort#11
Hallo,
hört sich alles gut und schön an, nur wird sich beim Rundfunk kaum eine "Verstärker- und Boxen- Zusammenprobier-Truppe" finden lassen, die rummehrt, bis irgendwann mal alles zufriedenstellend paßt: dort wird erwartet, daß etwas gleich auf Anhieb gut funktioniert.
In dem Zusammenhang würde mich dann aber schon interessieren, wie das Problem mit dem mangelnden Dämpfungsfaktor gelöst werden soll (bei Aktivsystemen kein Problem)?
Gruß
DB
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Antwort#12
Die Nearfields von Strauss Elektroakustik in Bern (www.strauss-elektroakustik.com) SE MOD 400 sind sehr zu empfehlen. Sind passiv und werden von mir mit einem Studer Studio Amp betrieben. Wundervolle Auflösung und selten gute Ortung. Bezahlbarer Preis.
(Er hat für die Sony SACD Mastering Studios (jap) sämtliche 100kHz Abhören geliefert. Die sind allerdings etwas teurer;-)
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Antwort#13
Mein Favorit wäre aus dieser Auswahl ohne Frage K+H O110.
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Antwort#14
Hallo Martin2,
wenn für dich auch Passivboxen in Frage kommen, kann ich für`s Nahfeld aus der Reihe der "Hallsoßenwerfer" die ELAC CL 82 empfehlen.
Achtung, ich habe beruflich mit diesen Systemen zu tun, die Empfehlung ist also subjektiv.
Der Frequenzgang auf Achse ist sehr linear, wir haben bei der Abstimmung höchsten Wert auf optimales Phasing im Übergangsbereich gelegt.
Die Chassis sind enorm belastbar und Made in Kiel.
Wir haben auch Produkte im Programm, die den ADAMs nicht unähnlich sind, aber alle passiv.
Soweit mir bekannt ist, bekommen Studiobetreiber einen Sonderpreis, da müßtest du im Vertrieb nachfragen.
Unter www.elac.com findest du alles weitere.
P.S.: Wenn du noch einen Sub sucht, kann ich den Sub 211 ESP empfehlen. Bis auf einen fehlenden symmetrischen Eingang spielt alles andere auf sehr hohem Niveau. Keine Ventilationsgeräusche da Passivmembran.
So, das war genug Eigenwerbung. Bevor du dir etwas japanisches oder chinesisches kaufst, muß Werbung für Made in Germany erlaubt sein.
Grüße aus Norddeutschland
M. Hein
P.P.S.: Ein Koax-Jet ist im Serienanlauf, Flachmembran-Mitteltöner mit innenligendem Jet. Nur 7mm Versatz der akustischen Zentren, nahezu perfekte Impulsantwort, Bandbreite bis über 40kHz......
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Antwort#15
hab heute wie durch zufall die neue serie der genelecs probegehört, und muss sagen die alte kann ich mir als monitor deutlich besser vorstellen. die neue serie beschönigt vieeel mehr als die alte... kann mir da jemand zustimmen?
hatte die 30 bzw 31 und ihre neuen nachfolger verglichen

gruuhs

dB
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Antwort#17
Hi,
ich habe das anders erfahren. Die neue Serie empfand ich als wesentlich besser, da die beiden Treiber besser in einander übergehen, der Grundtonbereich korrekter wiedergegeben wird. Ich fand, dass die neuen weniger übertreiben, als die alten.
Ausserdem verstehe ich nicht, was Du meinst mit '...kann ich mir besser als Monitor vorstellen'. Ein LS ist doch entweder gut verwendbar oder nicht. Was sind denn Deine Kriterien für einen Monitor, dass er anders sei als jeder andere LS?
Gr.
Dirk
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Antwort#18
Mein Vavorit wäre, bezogen auf die eigentliche Frage, auch die Geithain 906.
Aber die Resonanzöffnungen 'oben' gehören natürlich mit zum Konzept und tragen m.E. nachträglich zum 'Volumen' bei, was ja auch gleichzusetzen ist mit der 'Beurteilbarkeit' des Materials. Wenn Du die in den Gestellen Deines Ü-Wagens ersticken läßt, wird wohl ein Teil des 'Realitäts-Faktors' verloren gehen, abgesehen von der fehlenden Schirmung der Magnete, die man ja noch installieren könnte. Oder arbeitest Du nicht zum Bild?
Liebe Grüße, Thomas
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Antwort#19
Hallo,
die RL 906 gibt es auch magnetisch geschirmt, und auf den Seiten von MEGeithain werden die RL 906 extra für den Ü-Wageneinsatz beworben.
Ich benötige ein Paar "mobile" Monitore, um bei Konzertmitschnitten an diversen Orten eine Kontrollmöglichkeit zu haben. Da ich das alles "nur" als Hobby im Nebenjob an einem Dresdner Musikkonservatorium (ehem. Landesmusikschule) mache, kommen die Monitore höchstens zehn mal im Jahr außer Haus zum Einsatz. Daher die Überlegung, die Monitore auch im Heimstudio neben dem PC-Monitor ins Rack zu integrieren.
Grüße
Torsten
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Antwort#20
ja das muss ich erklären:
ich fand dass die neue serie mehr aura hatte, der sound war einfach um dich rum. der bassbeseich fein, tief aber auch nicht so knackig, daher kann ich mir schwer vorstellen wie man gerade druckvolle sachen exakt bewerten will. das fand ich auch mit der alten serie immer extrem einfach bei den genelecs auch im vgl mit anderen monitor ls.
so meinte ich dass, ich kann mich natürlich auch irren, aber leider kann ich sie nicht zuhause testen...

gruuhs

dB
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