Master dröhnt

Erstellt 14 Antworten15 Beiträge
Startbeitrag#1
Hello folks,
hab ein stück gemastert, stilrichtung metal. es klingt durch den timeworks mastering kompressor ziemlich gut und fetter als vorher, jetzt ist das problem das es wenn ichs laut drehe tierisch dröhnt. was kann das sein? zu stark komprimiert? zu wenig? die wellenform sieht schon sehr dicht aus...
danke für hilfen.
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Antwort#2
Schau dir das Spektrum an. Vermutlich zuviel um 150Hz rum.
(oder deine Anlange dröhnt an sich...)
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Antwort#3
Danke für die Antwort!
Meine Anlage dröhnt nich, hauptsächlich dröhnts beim hören über den AKG 141 und AKG 271 studio...
Die 150 Hz warens nich...leider!
Es ist mehr so ein gesamtes Dröhnen. Meint ihr das liegt eher am EQ als am Kompressor?
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Antwort#4
Kann man per Ferndiagnose schlecht sagen...
Irgendwas hat dein Mastering verstärkt was vorher nicht gestört hat oder nicht vorhanden war.
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Antwort#5
ja seh ich genauso, nur vorher is zuwenig druck und schlicht zu leise :-(
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Antwort#6
Mach doch mla zwei mp3s. Vorher und nachher.
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Antwort#7
Genau DAS ist der Grund, warum manche Leute sich schon seit Jahren tagein, tagaus NUR mit Mastering beschaeftigen. Ich gehoere nicht dazu und wuerde ein "Mal-noch-eben-durch-die-Kompressor&EQ-alles-toll-Maschine-jagen" auch niemals als "Mastering" bezeichnen. Was erwartest du denn? Und wenn es droehnt, hast du wohl falsch "gemastert" *lol*


[PDF] "The Secret of the Mastering Engineer" by Bob Katz [/PDF]
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Antwort#8
Schon mal gehört, dass jedes Stück, das durch einen Kompressor gejagt wird, mehr tiefe Frequenzen (Mulm) bekommt? Das ist immer so!
Man kann durch EQ das etwas mildern.
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Antwort#9
jajaja und ich hab geld zu verschenken...
es ist einfach ne 8spur produktion die ich versuche im 2TK Mix etwas aufzupeppen...
Ich würde mich weder als Mastering-Crack noch als das Gegenteil bezeichnen.
Ich will die Songs einfach ein bisschen lauter kriegen, mehr nicht. Es wird doch noch erlaubt sein sich über Dinge zu informieren/sich mit Dingen zu beschäftigen von denen man (noch) keine Ahnung hat...oder??? Das nennt man wohl "lernen", jedenfalls nach meiner Auffassung.
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Antwort#10
Also ich behaupte:
wenn der Master dröhnt, hat der Slave was falsch gemacht.
Herr Siegfried Z. wäre da sicherlich auch meiner Ansicht.
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Antwort#11
Wenn ich von einem Mastering beeindruckt bin, dann ist es meist so, dass es durch enorme klarheit glänzt. In Worten ist dies natürlich nicht beschreibbar. Mir fallen dazu die Attribute sauber, ausgewogen, kristallklar ein.
Bässe sind für einen klaren Sound nicht wichtig.
Für mich sind immernoch die Steely Dan und Donald Fagen CDs Referenzen für erstklassigen Sound. Jede Stimme ist problemlos heraushörbar, ohne viel Müll. Dröhnen ist genau das Gegenteil von dem, was Mastering für mich darstellt. Mein Resultat für Mastering: Nicht auf "Geilheit" im Sound aus sein, sondern auf Klarheit.
Just my 0,02 Eurocents.
Grüße,
Hermann
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Antwort#12
Anmerkung zum Thema Mastering:
Eine fertige Mischung ist niemals nachträglich durch ein "Ultimate Super Automatic Mastering Plug-In" inklusive "Timeworks Mastering Compressor" so "hinzukriegen", dass sie daraufhin durch enorme Klarheit glänzt.
Warum hat man aber immer diese Hoffnung?
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Antwort#13
Hallo Micha,
das habe ich nicht gesagt.
Natürlich ist die Mischung in diesem Fall auch schon auf Durchhörbarkeit der einzelnen Stimmen getrimmt. Mir fällt es selber auf, dass ich gerne dazu neige, basslastiger als nötig zu mischen.
Ganz im Gegenteil, ich denke mit diesen "virtuellen Röhrenkompressoren" oder "analogsound" Kompressoren landet man viel schneller im Matsch als ohne.
Zwischen Klarheit und Dröhnen ist doch ein Unterschied, oder?
Also nicht alle in einen Topf schmeißen, bitte.
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Antwort#14
Ganz im Gegenteil, mit diesen "virtuellen Röhrenkompressoren" oder "analogsound" Kompressoren landet man viel schneller im Matsch als ohne.

Es ist gut, wenn diese Gedanken hier noch einmal betont werden. Danke, Hermann.
Fazit: Von Anfang an technisch sorgfältig arbeiten und nicht wenn es zu spät ist, eine "Not-Rettung" versuchen, die niemals gelingt.
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Antwort#15
Fazit: Von Anfang an technisch sorgfältig arbeiten und nicht erst wenn
es zu spät ist, eine "Not-Rettung" versuchen, die niemals gelingt.
Hm, aber wozu brauch' ich dann ein teures Pre-Mastering?
Soll der doch zusehen, wie er das Dröhnen rauskriegt.
Dazu hat er doch die teuren digitalen Geräte und er wird dafür doch recht gut bezahlt
So wird dafür geworben:
Does your audio CD sound as it was meant to sound? CD Mastering, the process of enhancing and preparing audio for transfer to CD, is an essential part of the recording process. Our mastering studio is built for optimal listening conditions. With perfect balance and true sound in one of the best rooms, our engineers make those discrete changes that take your record to a new level of refinement, living up to the higest audiophile standards. Mastering your CD using our state-of-the-art analog and digital gear will enhance your recording beyond a great studio mix, optimizing them to commercial standards.
Meine dröhnende CD-Aufnahme wird also über die einer großen Studiomischung hinaus veredelt und auf kommerziellen Standard hin optimiert. Na bitte.
Ein Pre-Mastering zieht die Notbremse und schreibt: Bitte beachten Sie, dass auch der erfahrenste Tontechniker und das teuerste Equipment nicht die Fehler beseitigen können, die während der Aufnahme entstanden sind. Deshalb sollten Sie, einen erfahrenen Tontechniker während des Mixdowns hinzuziehen.
Sollte das etwa doch der Knackpunkt sein?
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