Hallo Jens,
Zitat: ""Und: doch, das tun alle realen Schaltungen - messbare Artefakte hervorrufen. Reale Schaltungen sind nämlich dummerweise nie so, wie das die Theorie gern hätte.""
Richtig, "meßbar" ja, aber bei gut durchdachten Schaltungen liegen diese Artefakte UNTERHALB der Hörbarkeitsschwelle.
""Sie werden i.d.R. auch bei hochwertigen Geräten nicht gleich sein. Bzw. die Ausgänge zweier verschiedener (hochwertiger, aber komplexer) Bauteile werden messbar verschieden sein. Das ist kein Voodoo, auch wenn die Frequenzschriebe beide lineal glatt sind....".
Es wird immer wieder der Fehler gemacht, daß nur der Frequenzgang zur Beurteilung der Qualtiät herangezogen wird. Siehe die ganzen Werbepamphlete der Unterhaltungselektronik. Aber zur Beschreibung eines Übertragungssystems bedarf es weit mehr Parameter als nur den Frequenzgang.
Was Du oben schreibst in Deinem Posting über nichtlineare Bauteile (als Antwort auf mein Argument mit dem Frequenzbereich/Zeitbereich) ist klar: Wenn ich ein Übertragungssystem in den Nichtlinearen Bereich hinein aussteuere verhält es sich völlig anders. Die Aussteuerung in den nichtlinearen Bereich soll aber vermieden werden. Sonst ist die ganze Angabe von nichtlinearen Verzerrungen völlig wertlos.
Und nach wie vor bleibe ich dabei: Für gewollte nichtlineare Verzerrungen als Gestaltungsmittel gibt es genügend wirkungsvolle Effektgeräte mit denen man dies gezielt und dosiert einstellen kann und man braucht nicht erst verschiedene Verstärker "auszuhören" welcher "besser klingt" und der dazu noch auf eine einzige Charakteristik festgelegt ist.
MfG
Rainer
Zitat: ""Und: doch, das tun alle realen Schaltungen - messbare Artefakte hervorrufen. Reale Schaltungen sind nämlich dummerweise nie so, wie das die Theorie gern hätte.""
Richtig, "meßbar" ja, aber bei gut durchdachten Schaltungen liegen diese Artefakte UNTERHALB der Hörbarkeitsschwelle.
""Sie werden i.d.R. auch bei hochwertigen Geräten nicht gleich sein. Bzw. die Ausgänge zweier verschiedener (hochwertiger, aber komplexer) Bauteile werden messbar verschieden sein. Das ist kein Voodoo, auch wenn die Frequenzschriebe beide lineal glatt sind....".
Es wird immer wieder der Fehler gemacht, daß nur der Frequenzgang zur Beurteilung der Qualtiät herangezogen wird. Siehe die ganzen Werbepamphlete der Unterhaltungselektronik. Aber zur Beschreibung eines Übertragungssystems bedarf es weit mehr Parameter als nur den Frequenzgang.
Was Du oben schreibst in Deinem Posting über nichtlineare Bauteile (als Antwort auf mein Argument mit dem Frequenzbereich/Zeitbereich) ist klar: Wenn ich ein Übertragungssystem in den Nichtlinearen Bereich hinein aussteuere verhält es sich völlig anders. Die Aussteuerung in den nichtlinearen Bereich soll aber vermieden werden. Sonst ist die ganze Angabe von nichtlinearen Verzerrungen völlig wertlos.
Und nach wie vor bleibe ich dabei: Für gewollte nichtlineare Verzerrungen als Gestaltungsmittel gibt es genügend wirkungsvolle Effektgeräte mit denen man dies gezielt und dosiert einstellen kann und man braucht nicht erst verschiedene Verstärker "auszuhören" welcher "besser klingt" und der dazu noch auf eine einzige Charakteristik festgelegt ist.
MfG
Rainer
