Hallo,
ich muss Montag in einem Kindergarten aufnehmen. Ich wollte euch mal nach Rat fragen. Es sind verschiedene Gruppen meistens zu 10 Kindern einmal auch zu 20 Kindern und ein Lied singen nur die Betreuer. Als Zusatzinstrument gibt es nur eine Gitarre. Die Gitarristin (Betreuerin) singt auch ständig mit.
Bei dem Raum bin ich leider festgelegt. Es ist ein Raum in dem Kindergarten. Er ist leider relativ klein, ca. 4-5 Meter breit und ca 9-10 Meter lang (nur ganz grob geschätzt). Allerdings hat der Raum auch einen leichten "Knick", er ist also etwas unsymetrisch und so hört man trotz relativ kahlen Wänden keine störenden Flatterechos. Insgesamt klingt er erstaunlich trocken, das mag an der Deckenverkleidung und dem Teppichboden liegen.
Meine Überlegung war folgende:
ich platziere die Kinder längs zum Raum. Ich erhoffe mir dadurch, dass die Aufnahmen nicht zu sehr "eng" klingen (Ansonsten würden die Flanken der Kindergruppe direkt an den Wänden stehen).
Ich will kein echtes Hauptmikrofonsystem benutzen, da ich ja die Akustik des Raumes nicht als besonders gut bewerte und versuchen muss nachträglich die Aufnahmen zu verhallen.
Die Gitarristin setze ich links oder rechts neben die Gruppe, sie muss Blickkontakt zu den Kindern haben, sonst häte ich sie lieber mittig vor die Gruppe gesetzt.
Meine Überlegung zur Mikorfonierung: 3 "Overheads" (niere) rechts, links und Mitte vor die Kinder. Relativ nah an den Kindern aber Überkopf-Höhe. Abstand der Mikros zueinander je nach Gruppengröße, aber wahrscheinlich ca. 1 Meter. Es soll wie angedeutet keine AB-Technik mit Mittenmikrofon werden, sondern eher eine Einzelmikrofonierung. Gitarre bekommt ein Mikro. Der Gesang der Gitarristin wird auch mit einem Mikro einzeln aufgenommen.
Macht also insgesamt 5 Mikros/Spuren.
Weitere Überlegung war eventuell für die Gitarre eine Mikro mit Achter-Charakteristik zu nehmen, um die Übersprechung mit dem Kinderchor etwas zu verringern (da die Gitarre seitlich neben den Kindern steht müssten die Kinder etwa auf der unempfindlichen Seite der Acht liegen). Ich weiß aber nicht, ob das so viel Unterschied ausmacht.
Habt Ihr noch andere Ideen und Vorschläge. Ich kann maximal 24 Spuren mobil aufnehmen und hätte diverse Klein- und Großmembranmikros zur Auswahl.
Bitte nur Antworten zur technischen Bewältigung und nicht über die Problematik "Kinder bei Aufnahmen" im Allgemeinen (Intonation, Einsätze, Konzentration, Tecxtgenaueigkeit, Unruhe, pädagogische Aspekte etc....das ist mir alles bewusst).
Vielen Dank schonmal.
ich muss Montag in einem Kindergarten aufnehmen. Ich wollte euch mal nach Rat fragen. Es sind verschiedene Gruppen meistens zu 10 Kindern einmal auch zu 20 Kindern und ein Lied singen nur die Betreuer. Als Zusatzinstrument gibt es nur eine Gitarre. Die Gitarristin (Betreuerin) singt auch ständig mit.
Bei dem Raum bin ich leider festgelegt. Es ist ein Raum in dem Kindergarten. Er ist leider relativ klein, ca. 4-5 Meter breit und ca 9-10 Meter lang (nur ganz grob geschätzt). Allerdings hat der Raum auch einen leichten "Knick", er ist also etwas unsymetrisch und so hört man trotz relativ kahlen Wänden keine störenden Flatterechos. Insgesamt klingt er erstaunlich trocken, das mag an der Deckenverkleidung und dem Teppichboden liegen.
Meine Überlegung war folgende:
ich platziere die Kinder längs zum Raum. Ich erhoffe mir dadurch, dass die Aufnahmen nicht zu sehr "eng" klingen (Ansonsten würden die Flanken der Kindergruppe direkt an den Wänden stehen).
Ich will kein echtes Hauptmikrofonsystem benutzen, da ich ja die Akustik des Raumes nicht als besonders gut bewerte und versuchen muss nachträglich die Aufnahmen zu verhallen.
Die Gitarristin setze ich links oder rechts neben die Gruppe, sie muss Blickkontakt zu den Kindern haben, sonst häte ich sie lieber mittig vor die Gruppe gesetzt.
Meine Überlegung zur Mikorfonierung: 3 "Overheads" (niere) rechts, links und Mitte vor die Kinder. Relativ nah an den Kindern aber Überkopf-Höhe. Abstand der Mikros zueinander je nach Gruppengröße, aber wahrscheinlich ca. 1 Meter. Es soll wie angedeutet keine AB-Technik mit Mittenmikrofon werden, sondern eher eine Einzelmikrofonierung. Gitarre bekommt ein Mikro. Der Gesang der Gitarristin wird auch mit einem Mikro einzeln aufgenommen.
Macht also insgesamt 5 Mikros/Spuren.
Weitere Überlegung war eventuell für die Gitarre eine Mikro mit Achter-Charakteristik zu nehmen, um die Übersprechung mit dem Kinderchor etwas zu verringern (da die Gitarre seitlich neben den Kindern steht müssten die Kinder etwa auf der unempfindlichen Seite der Acht liegen). Ich weiß aber nicht, ob das so viel Unterschied ausmacht.
Habt Ihr noch andere Ideen und Vorschläge. Ich kann maximal 24 Spuren mobil aufnehmen und hätte diverse Klein- und Großmembranmikros zur Auswahl.
Bitte nur Antworten zur technischen Bewältigung und nicht über die Problematik "Kinder bei Aufnahmen" im Allgemeinen (Intonation, Einsätze, Konzentration, Tecxtgenaueigkeit, Unruhe, pädagogische Aspekte etc....das ist mir alles bewusst).
Vielen Dank schonmal.
