Hallo, ich möchte eine VU Meter Schaltung parallel zum Audioausgang eines beliebigen (Studio 4dBu) Gerätes anschließen. Was muss ich beachten um keine "Rückwirkungen" auf das Audiosignal befürchten zu müssen. Ich dachte da an einen Widerstand (um Rückwirkungen zu vermeiden) plus anschließenden OP (um den Spannungsverlusst auszugleichen). Was ist emppfehlenswert, bzw wie wird das üblicherweise gemacht. Es geht mir um ein unabhängiges VU Meter, also kein Festeinbau..... Gruß Hendrik
Hallo Hendrik, ich möchte dich drauf aufmerksam machen, dass du mit einem VU-Meter praktisch "blind" bist. Diese primitive Anzeige der "Tonspannung" kommt aus der amerikanischen Telefontechnik und war dort zum Prüfen der Telefonleitungen gedacht. Wenn du zum Beispiel Beifall aufnehmen möchtest und den Pegel auf 0 VU anhebst, dann wird das Signal übersteuert sein, weil die 300 ms Einschwingzeit und 300 ms Ausschwingzeit des VU-Meters so träge sind. Lass es lieber bleiben. VU-Meter! Wer damit misst, misst Mist. Juri PS: Analoger Studio-Vollaussteuerungspegel ist bei uns + 6 dBu.
Hallo Juri, "ich möchte dich drauf aufmerksam machen, dass du mit einem VU-Meter praktisch "blind" bist." Es kommt darauf an, WAS ich sehen möchte. In vVerbindung mit einer Clip LED habe ich eine schöne optische Kontrolle, sowohl des maximal Pegels, als auch des "Lautheitseindrucks". "Wenn du zum Beispiel Beifall aufnehmen möchtest und den Pegel auf 0 VU anhebst, dann wird das Signal übersteuert sein, weil die 300 ms Einschwingzeit und 300 ms Ausschwingzeit des VU-Meters so träge sind." Ich weiß...:-) "Lass es lieber bleiben" Nein..:-) "VU-Meter! Wer damit misst, misst Mist." siehe Punkt 1. "PS: Analoger Studio-Vollaussteuerungspegel ist bei uns + 6 dBu." ...sagt das PflH. Und? Bei mir sind es +4dBu und soll auch so bleiben. Juri, ganz im Ernst, Du hast mir wahnsinnig geholfen. Wenn Du jetzt noch auf meine Frage eingehen könntest, wäre mir noch mehr geholfen...:-) Gruß Hendrik
Hallo Juri, ich darf Dich zitieren: ""Ich hoffe doch, dass die Anwendung dieser völlig unflexiblen Beamtenklammer für uns völlig unter unserer "Würde" ist. Nicht kaufen, nicht anwenden. Zur Seite legen. Zwei einzelne Mikrofone sind angesagt, die man im Winkel und im Mikrofonabstand frei verändern kann. Freie Mikrofone für freie Tontechniker!"" Aber VU-Meter sind nicht erlaubt? Keine Freiheit mehr für den Tontechniker? Weil DU die Funktion des VU-Meters noch nicht verstanden hast? Tztztz... Vielleicht befindet sich die "Beamtenklammer" eher in Deinem Kopf... Gruß, Christopher
Hi hafi69 (Christopher), jeder ist frei gute Ratschläge anzunehmen oder abzulehnen. Es gibt doch keine Audio-Kontrolleure. Mein Rat die, feste und unflexible ORTF-Stereo-Mikrophon-Anordnung MSTC 64 U nicht anzuwenden und dafür lieber mit variablen Anordnungen zu spielen, kann doch sicher nachvollzogen werden. Mein Rat: "Ich möchte darauf aufmerksam machen, dass man mit einem VU-Meter praktisch "blind" bist." kann man doch annehmen oder ablehnen. Dein Satz "Aber VU-Meter sind nicht erlaubt? Keine Freiheit mehr für den Tontechniker? Weil DU die Funktion des VU-Meters noch nicht verstanden hast?" Dieses habe ich nicht gesagt und außerdem ist das eine Unterstellung. Ich habe viele Jahre Schallplatten überspielt und hatte dabei den Luxus VU-Meter und PPM am Eingang der Neumann-Schneideapparatur zu haben. Dabei konnte ich viel Erfahrung sammeln. Aber wer nicht lernen will, der soll so unqualifiziert reagieren wie du. Juri
Hallo Juri, du schreibst ""Ich habe viele Jahre Schallplatten überspielt und hatte dabei den Luxus VU-Meter und PPM am Eingang der Neumann-Schneideapparatur zu haben."" Aha, es war also Luxus beide Varianten zur Kontrolle zu haben? Was spricht dann bitte gegen ein mobiles VU-Meter als prädestinierte Lautheitkontrolle? Wir wir wissen: Nichts. Ich beobachte in diesem Forum ständig diese Art, alles besser wissen zu müssen und dem Fragesteller von vornherein Ahnung absprechen zu wollen. Da wird zum 878sten mal (falsch) proklamiert, das Großmembranmikros nichts taugen oder in diesem Fall von VU-Metern abgeraten ohne den Hintergrund des Fragestellers zu kennen, weder Fachlich noch Situativ. Das nervt. Diese ständige "das darf man und das darf man nicht benutzen"-Litanei ist wirklich zum Kotzen und vor allem kontraproduktiv. ""Aber wer nicht lernen will, der soll so unqualifiziert reagieren wie du."" Für Unqualifiziert kann mich hier halten wer will - ich weiß was ein VU-Meter kann und was nicht. Du solltest eher über die Qualifikation und Qualität Deiner Äußerungen hier wie ""VU-Meter! Wer damit misst, misst Mist."" nachdenken. Das war sehr Ergiebig... Aber nichts für ungut.
ich finde diese Diskussion genaus albern wie neulich die mit den "klingenden Verstärkern". Was bitteschön bringen denn solche Grabenkämpfe ?? Ein VU-Meter in Verbindung mit einem Spitzenwertmesser ist gar nicht mal so verkehrt, sagt der VU-Messer doch über den Lautheitseindruck weit mehr aus, als ein Spitzenwertmesser. Wenn es dem Starter dieses Threads darum ging, dann ist der Einsatz eines solchen Gerätes voll berechtigt. Nicht umsonst baut z.B. die Firma RTW Aussteuerungsmesser die zwischen Spitzenwert und VU sowie eine Lautheitsanzeige nach den Zwicker'schen Kurven umschaltbar sind. Hört doch auf mit solchen Zankpostings - schade um den Webspace den Ihr damit verplempert. Verplempert lieber die Zeit mit Musikhören oder Schach spielen, das bringt mehr.
Hallo Rainer, nein, niemand braucht Zankpostings. Aber habe ich im Kern nicht das Gleiche geschrieben wie Du? Wer hier neben seiner Meinung ("VU=Mist") keine andere Gelten lässt ist doch der Auslöser´für solches Gezänke. Übrigens muß das keiner lesen. Gruß, Christopher
Hallo, ich hatte nie vor eine "für & wider" VU Meter Diskussion anzuzetteln. Mir ging es lediglich um den Anschluss eines solchen ohne das eigentliche Audiosignal zu tangieren. Es wäre klasse, wenn mir jemand diese Frage beantworten könnte. Lieben Gruß Hendrik P.S. Man sollte ein VU Meter nicht gedankenlos zu den Akten legen, denn wie ich schon schrieb ist dies in Verbindung mit einer Spitzenwert Anzeige ein hervorragendes optisches Messinstrument um den "Lautheitseindruck" zu "sehen". Träge sein, kann Vorteile haben...:-)
Präziser benötigen wir die Infos schon! Hast du nun ein VU-Meter, also nur das eigentliche Drehspulinstrument und willst es an einem Ausgang betreiben oder ist an dem Ding schon eine Ansteuer-Elektronik dran, die das Ding versorgt? Wenn nur das Drehspulinstrument vorhanden ist wird es eher schwieriger, wenn schon Elektronik mit dran ist kommt es natürlich auf die technischen Daten der Elektronik an (Eingangsimpedanz, ...) ob man es am Ausgang eines Gerätes parallel zu anderem Equipment schalten kann.
Hallo Hendrik, ich habe für sowas 2 HP403 NF Voltmeter: http://www.rainer-foertig.de/NF-Technik%20Voltmeter.htm ....Das HP 403 B ist ein volltransistorisiertes AC-Voltmeter für den Frequenzbereich 5 Hz...2 MHz. In 12 Bereichen (Skalenendausschlag) können NF-Spannungen von 0,001...300 Volt (-72 dBm...+52 dBm) gemessen werden. Die Skalenanzeige ist in Volt RMS und in dB geeicht. Die Eingangsimpedanz liegt bei 2 MOhm. ..... Kannst du bedenkenlos in jede Verbindung hängen. mfg GerhardS
Ich kann da Rainer nur voll und ganz unterstützen. ...Ein VU-Meter in Verbindung mit einem Spitzenwertmesser ist gar nicht mal so verkehrt, sagt der VU-Messer doch über den Lautheitseindruck weit mehr aus, als ein Spitzenwertmesser.... Warum benutzen wohl Leute wie Bob Katz mit seinem K-System (realisiert u.a. in der Pinguin Software, aber auch in Digicheck von RME)die Vorteile BEIDER Anzeigearten? Auch der Pegelmesser in Wavelab zeigt sowohl VU als auch PPM parallel an. mfg GerhardS
Hallo, ich habe einige "echte" (nach ANSI-C16.5) Drehspul VU Meter. Reicht es einen 3k Widerstand mit einen 1kTrim in Reihe an die Plus Phase davor zu schalten? Ist es so simpel, oder muss ich noch was beachten um das Line Signal nicht zu tangieren? Gruß Hendrik
Würde ich so nicht machen. Die Impedanz ist zu gering. Ich würde einen (Wald- und Wiesen)OpAmp als "Elektrometerverstärker" mit Gain 1 davorschalten und dem Ganzen eine Eingangsimpedanz von ca. 1 MegOhm spendieren. Gruss GerhardS
Hallo Thomas, eine abgeschirmte Leitung sollte es schon sein.... Jedes Oszilloskop oder Voltmeter hat typisch 1MegOhm parallel 30pf als Eingangsimpedanz. Und bei der Trägheit eines Zeigerinstruments ist das eher unkritisch. mfg GerhardS
Hallo Hendrik, du kannst eigentlich jeden beliebigen (=billigen) OpAmp nehmen (z.B. Tl071,072 sogar 741er. Typen wie die NE5532/34 sind eigentlich schon überqualifiziert) Schaltungen gibt es tausende im Internet. Suche mal mit Elektrometerverstärker/ OpAmp. Eine gute Fundgrube ist auch immer epanorama.net oder http://sound.westhost.com/. Hier findest du den Elektrometerverstärker: http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0210151.htm Gruss GerhardS