Tipps zum Mischpultkauf

Erstellt 28 Antworten29 Beiträge
Antwort#21
Digitalpult? Iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii!
Digital. Nee.
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Antwort#22
ja sicher , "plastik" ist subjektiv, genau wie samtig, warm und weich.... es klingt kalt, muffig, nicht samtig , in den höhen hart, kurz gesagt: übel.
die mischungen sind nicht präzise - gut, ich mache bestimmt noch viel falsch und bin auch nicht das grösste misch-talent - aber ich hab mir weiß gott schon die finger wundgekurbelt. ich bleib dabei - es klingt zum ko****, besonders wenn schon 7-8 stunden an ist. vom rauschen mal ganz abgesehen.
ein digitalpult kommt überhaupt nicht in frage, da geht gar nix. es muss zwar doch irgendwie in den rechner, aber immerhin hab ich zum recorden seit neuestem die M15 + c4 telcom.
also, vergesst jetzt mal die ganzen subjektivitäten.....mir geht´s um bestmögliche klangwiedergabe/aufnahme mit der möglichkeit zu färben(wenn´s irgendwie geht). ich bin kein profi, deshalb kann ich mich da nicht klarer ausdrücken.
ich könnte natürlich jetzt nach linearen filtern und phasentreue fragen, vom klirrfaktor und anderem, da wüsste ich dann aber nur halb, von was ich spreche....
gruss
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Antwort#23
Sorry, aber du gibst selber zu (noch) kein Profi zu sein. Du kurbelst dich am EQ dumm und dämlich aber es klingt einfach nicht.
Ich hoffe, dass du dich nicht beleidigt fühlst, aber kann es sein, dass du deine Definzite ausgleichen willst, indem du auf besseres Equipment setzt? Wie der Gitarrist der nebenher jobbt um sich endlich eine bessere Gitarre zu kaufen, die endlich gut klingt, anstatt in der Zeit zu üben.
Sicher sind die Behringer-Pulte nicht das super High-End Ding. Aber sie sind wesentlich besser als das Behringer-Bashing hier vermuten lässt. So schlecht sind die nämlich gar nicht. Vorallem nicht für den Preis. Sie haben Nachteile und Defizite aber nicht die von dir beschriebenen klanglichen Symptome.
Die Defizite sind vorallem Verabeitungsqualität und Zuverlässigkeit.
Der reine Sound ist bis auf das Rauschen ud Übersprechen (was auch bei den Vorbildern von Mackie oder Tascam der Fall ist) ok.

Wenn 100% die High-End-Top Produktion ist, und du mit Beringer es nur zu 50% schaffst, dann kannst du nicht erwarten, dass es mit was besserem zu 100% reicht. Wohl eher wird es nur subtil besser, sagen wir 60%. Was im Umkehrschluss heisst, wenn du es nicht zu 90% mit Behringer Pult bringst, nützt dir das teure Equipment nicht allzuviel. Und nochmal, ohne dir erneut nahezutreten, für elektronische Sounds, die eh schon künstlich klingen.

Das einzige was mich stören würde ist der nur 2xparametrische EQ. Aber analoge Pulte in deinem Preissegment mit 4fach parametrischen EQ, wohl gar vollparametische, fallen mir nicht ein.
Dann eher zwei Channelstrips oder einzel-EQs, wie z.B. http://www.mercenary.com/specmodascma.html.
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Antwort#24
Hallo,
wenn Digital nicht in Frage kommt (schade, denn da hättest Du die mit Abstand
flexibelsten Filter und die besten Audiodaten...) dann sind 2800.- eine
krumme Summe. Neu gibbet da gar nichts (evt. ein kleines Midas Venice, ist aber nicht unbedingt die "Filterbank").
Dafür aber gebraucht: Entweder Du suchst Dir ein ausgewachsenes Studiopult (z.B. Amek, Soundcraft, DDA, etc.pp.) da ist die Auswahl riesig - wenn Du den Platz hast, die Nerven, den Lötkolben.
Alternativ würde ich eher folgendes Vorschlagen: Schnapp Dir entweder ein
Tascam M3500 - das hat genau den Sound den Du suchst (unbewiesene Behauptung,
aber das Pult "klingt" wirklich, im positiven Sinne...) oder ein Mackie 8-Bus!
Das finde ich persönlich zwar nicht ganz soo gut aber das hat immerhin eine Vollparametrik und ist auch schon ab 1000.- EUR zu haben.
Wichtig wär mir aber, unterschiedliche EQs zu haben damit nicht alles gleich klingt.
Daher würde ich das restliche Geld nach und nach in Outboard-EQs stecken,
z.B. ein SPL Qure, einen günstigen TC 1140 oder auch mal einen graphischen EQ,
z.B. Klark DN27(A). Ein (SPL) Vitalizer kann auch Wunder wirken. Leg Dich nicht fest bevor Du Dir solche Geräte angehört hast.
Viel Spaß,
Christopher
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Antwort#25
nee, also "dumm" und "dämlich" schraub ich mich bestimmt nicht...damit hab ich gemeint, dass ich jetzt schon einige erfahrung mit diesem pult habe. ich bin also kein anfänger, der gar keine ordentliche mischung hinbekommt.eigentlich bin ich mit meinen mischungen soweit ganz zufrieden(andere auch)..meine eher realistisch eingeschätze kenntnisstufe, was das mischen und pre-mastern angeht,bezieht sich auch eher mehr auf den fachlichen syntax.
daher meine etwas unbeholfenen ausdrücke wie: samtig,warm oder plastik.
was die künstlichkeit synthetischer sounds angeht: es ist schon vollkommen klar, dass ein synthesizer für die meisten die "unnatürlichkeit" schlechthin ist. das kann ich erstens nicht finden und zweitens ist diese aussage in bezug uaf meine frage totaler blödsinn. ich will schliesslich einem sägezahn-osc nicht die wärme einer echt gespielten gitarre aufzwingen, oder einen fm-synthesizer wie ein Steinway klingen lassen. da verstehst du mich wohl nicht.
eine ähnlich gelagerte diskussion wäre über analog oder virtuell-analog bzw. native softsynths zu führen.
ich erwarte von einem pult, dass es präzise ist , bzw die filter feinfühlig greifen und dass sich der klang über 8 stunden nicht verändert....all dies kann mein behringer nicht. und bevor es wieder hiesst: sooo schlecht sei das behringer doch gar nicht - frage ich nur mal wie es dann kommt, dass in den meisten studios was anderes steht???
es kann doch wohl nicht so schwer sein ein pult zu empfehlen, dass besser als mein behringer ist.
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Antwort#26
Erstaunlich, welche Beitragsqualität manche Poster hier an den Tag legen.
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Antwort#27
danke vielmals, ich werd das mal weiterverfolgen. vielleicht bin ich echt besser damit beraten, mein pult zu behalten und mir dafür einen hochwertigen eq zuzulegen und auch nen ordentlichen summenkompressor. auch da hab ich nur den behringer composer-pro mdx 2200.
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Antwort#28
ich bin also kein anfänger, der gar keine ordentliche mischung hinbekommt.
was die künstlichkeit synthetischer sounds angeht: es ist schon vollkommen klar, dass ein synthesizer für die meisten die "unnatürlichkeit" schlechthin ist. das kann ich erstens nicht finden und zweitens ist diese aussage in bezug uaf meine frage totaler blödsinn. ich will schliesslich einem sägezahn-osc nicht die wärme einer echt gespielten gitarre aufzwingen, oder einen fm-synthesizer wie ein Steinway klingen lassen. da verstehst du mich wohl nicht.
eine ähnlich gelagerte diskussion wäre über analog oder virtuell-analog bzw. native softsynths zu führen.
ich erwarte von einem pult, dass es präzise ist, bzw die filter feinfühlig greifen und dass sich der klang über 8 stunden nicht verändert....all dies kann mein behringer nicht.
und bevor es wieder hiesst: sooo schlecht sei das behringer doch gar nicht - frage ich nur mal wie es dann kommt, dass in den meisten studios was anderes steht???
es kann doch wohl nicht so schwer sein ein pult zu empfehlen, dass besser als mein behringer ist.
Ich hatte das nicht behauptet. Da ich dich nicht kenne, habe ich aber diese Möglichkeit in Erwägung gezogen und dich vor einer sinnlosen Geldausgabe zu bewahren. Welche u.U. besser angelegt wäre.
Doch. Die Frage ist aber ob man den Unterschied wirklich hört. Ich mein jetzt nicht im direkten AB-Vergleich. Also dass man hört, "ihhh...was sind das für komische EQs an dem Sound...". Bei komplexeren natürlichen Klängen, fallen solche Defizite viel eher auf.
Das ist wieder eine andere Geschichte.
Der letzte Punkt wäre dann aber für mich ein ko-kriterium.
Sag das doch gleich.
Behringer ist low budget. Amateurkram. Wenn ein Studio professionell sein will, kann es sich gleich was besseres leisten. Da gehts nicht mal primär nur um Qualität, sondern auch um image. Im übrigen haben auch einige andere Studios Behriger-Zeug, nicht unbedingt ein Pult, aber Effekte.
Für 3000Euro? Neu nicht, wie andere schon gesagt haben eventuell gebraucht.
Mein Vorschlag wäre ein bisschen hochwertiger Outboard-Kram.
Ich mein besser als Behringer ist so ziemlich jedes Pult, aber es geht ja quasi um einen Quantensprung. Und du wolltest ausdrücklich gute EQs. Und dazu gehört für mich Vollparametrik und keine fixen 80Hz/12kHz shelving filter. Alle Pulte in der untern Mittelklasse haben nur 2fach semiparamerische EQs, auch das erwähnte Midas Venice. Darauf möchte ich heute im Zeitalter von n x Vollparametrischen digitalen EQs nicht mehr mischen müssen.
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Antwort#29
ja, dat hab ich mir schon fast gedacht, da müsste man schon erheblich mehr ausgeben, was? also, gegen gebraucht hab ich nicht´s, wenn es sich lohnt bzgl. auf meine jetzige situation. hm, vielleicht sollte ich mir wirklich eher was hochwertiges aus dem Mastering-bereich besorgen. Da gibt´s bestimmt einiges interessantes wie z.b. summen-eq oder/und nen anständigen kompressor. vielleicht bewerte ich das mit dem klangverhalten meines pult´s auch wirklich über. ich hab halt mal mit meinen synth´s vor nem zeel-pult gesessen und ein paar eq - einstellungen probiert - und es war ein "himmelweiter" unterschied zu dem was mit meinen eq´s passiert. aber wie gesagt, vielleicht bewerte ich dass auch über, das will ich nicht ausschliessen.
mir geht´s vor allem um wärme und möglichst viel vintage-sound. gerade in den höhen klingt´s entweder oft "muffig", oder zu blechig. seidene, silbrige höhen sind irgendwie nicht.
mit nem digi-mischer, da sträub ich mich wirklich....ich bin wohl auf´m besten weg, analog-freak zu werden. zumal ich einzelne kanalzüge dazu benutzte, anzuzerren (mit´m gain).
naja, ich überlegs mir halt nochmal gründlich, was ich da jetzt mache..bin natürlich für alle tipps´ weiterhin dankbar - und falls ich etwas unfreundlich gewirkt habe, möchte ich mich entschuldigen - dies war nicht meine absicht..
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