djdfj

Erstellt 5 Antworten6 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo,
als Interessent nur die kurze Frage - kann/will jemand zu dem Bild was sagen?
MfG
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Antwort#2
Hallo,
zu dem Bild will ich nichts sagen, aber wenn du ein Hörbeispiel dazu hättest... ;)
mfg
Stefan
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Antwort#3
Ja, ich.
Das ist so wie es aussieht. Das normale Verhalten wenn man einen Dirac-Impuls (angehähert als kurzer Rechteck) durch ein System schickt, welches die hohen Frequenzen ausfiltert. Da beim 48kHz-System alles über 22kHz weg ist, wird der Impuls verschliffen. Das ist völlig normal, aber für den Höreindruck trotzdem irrelevant. Wenn das endlich mal jemand begreift...
Das Bild zeigt übrigend den in der Praxis unmöglichen Fall eines idealen Teifpasses, der einer Zeitmaschine gleichkommt.
Die Tiefpass-gefilterten Impulse zeigen (zeitliche!) Vorschwinger.
Diese Impulse entsprechen keinem realen Messergebnis!
Sie sind letztendlich genauso pseudowissenschaftlich wie das was sie illustrieren sollen.
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Antwort#4
Thomas hat schon fast alles gesagt. Vielleicht noch ergänzend/präzisierend:
Kein reales Analogsystem verhält sich so, wie in der Abbildung dargestellt.
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Antwort#5
""Das Bild zeigt übrigend den in der Praxis unmöglichen Fall eines idealen Teifpasses, der einer Zeitmaschine gleichkommt. ""

Unser Dozent für Übertragungstechnik hat mal gesagt: "Sowas wäre ein Prophet!",
also ein akausales System.

Grüße
Rainer
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Antwort#6
Das obige Bild zeigt die Antwort eines Analog-Pultes auf den darunter abgebildeten kurzen 1 kHz-Burst, der zudem so abgeschnitten ist, dass er in einem deutlichen Peak endet.
Links neben den großen Formaten ist jeweils der Beginn des Signals vergrößert abgebildet. Die Messung wurde mit einer Samplerate von 96kHz vorgenommen.
Wie wir sehen, zeigt das obere Bild (grün) deutlich einen "prophetischen" Einschwingvorgang. Da haben die Herren wiedermal vorschnell von der Theorie auf die Praxis geschlossen. So wie das aussieht, ist das schlicht und einfach Fourier! Es muss hochfrequente Schwingungen vor dem steilen Anstieg geben, wenn es sich um ein aperiodischen Vorgang mit begrenzter Bandbreite handelt. Wie wir sehen, gibt es die auch, obwohl das rein synthetisch hergestellte Prüfsignal (unten) noch keinerlei Einschwinger aufwies. Fraglich ist natürlich, wo genau dieser Einschwinger entsteht (bei der Ausgabe des Prüftones (Oversampling und digiTiefpass?), im Analogpult oder beim Sampeln des Messwertes) Die Dauer des Einschwingvorganges lässt sich über den Daumen auf eine halbe Millisekunde schätzen.
Wer sich Raumantworten (zB MLSSA) mal genauer betrachtet, dem fallen ebenfalls "prophetische" Einschwingvorgänge auf. In Rot taucht alle 10 Sekunden in dem obigen Graph die Raumantwort einer Anlage auf eben diesen Burst auf.(Soll heißen: schlicht die Mikrofonaufnahme dieses kranken Geräusches). Ich habe versucht, die Kurven zur Deckung zu bringen, indem ich die Nulldurchgänge bestmöglich zur Deckung brachte.
Auch hier kündigen sich Peaks (Anfang und Ende des Bursts) deutlich vor dem erwarteten Zeitpunkt an, den man allein durch die Betrachtung der Form der Kurve erwarten würde.
Von Hellseherei kann natürlich überhaupt keine Rede sein, da die Raumantwort erst 36ms nach dem Originalsignal die Audiokarte erreichte.
Ich habe diese Wav-files in meinem Archiv gefunden - damals ging es eigentlich nur um eine möglichst genaue Laufzeitbestimmung. Eine genauere Messung nur der analogen Strecke habe ich damals nicht vorgenommen.
Fazit: Die Ruhe vor dem Peak ist gar keine! Auch im Analogsystem nicht. Auch die dort vorhandenen parasitären bandbreitebegrenzenden Filter schwingen ein und verursachen "prophetische" Vorläufer des großen "Bangs".

Grüße
Opi
PS: Jaja, ich weiß, die merkwürdige Raumantwort kann schlicht durch eine schlecht korrigierte Box entstanden sein. Aber unterhaltsam allemal, gell?
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