Hallo Rainer!
Bis jetzt habe ich Dich als sehr aufgeschlossenen Menschen kennengelernt. Vielleicht überdenkst Du ja Deine Zeilen nochmal:
"Könnte man daraus den Schluß ziehen, daß Menschen die völlig ohne musikalische Erfahrung sind (z.B. Eingeborene im Urwald) diesen Differenzton nicht wahrnehmen?"
Vielleicht hast Du sie auch nur "schnell-schnell" geschrieben.
Das ist eine kultursoziologische Einstellung aus den 20er Jahren...
Es gibt keine Menschen, die ohne Musik auskommen. Jeder Mensch hat die Disposition zum Musikmachen. Musik sind nicht nur Konzertgeigen und Orgel, wie Du bestimmt weißt. Musik wird modern als Kommunikative Handlung (vgl. Rainer-Maria Brandl) definiert. Sobald irgendjemand (Erzeuger oder Rezipient) ein Schallereignis als Musik versteht, ist es Musik. Dass "Eingeborene" KEINE musikalische Erfahrung hätten, wie Du schreibst, ist ein Hohn und ich hoffe, das hast Du nicht ernst gemeint.
Wie siehst Du das?
Grüße,
Hermann
Bis jetzt habe ich Dich als sehr aufgeschlossenen Menschen kennengelernt. Vielleicht überdenkst Du ja Deine Zeilen nochmal:
"Könnte man daraus den Schluß ziehen, daß Menschen die völlig ohne musikalische Erfahrung sind (z.B. Eingeborene im Urwald) diesen Differenzton nicht wahrnehmen?"
Vielleicht hast Du sie auch nur "schnell-schnell" geschrieben.
Das ist eine kultursoziologische Einstellung aus den 20er Jahren...
Es gibt keine Menschen, die ohne Musik auskommen. Jeder Mensch hat die Disposition zum Musikmachen. Musik sind nicht nur Konzertgeigen und Orgel, wie Du bestimmt weißt. Musik wird modern als Kommunikative Handlung (vgl. Rainer-Maria Brandl) definiert. Sobald irgendjemand (Erzeuger oder Rezipient) ein Schallereignis als Musik versteht, ist es Musik. Dass "Eingeborene" KEINE musikalische Erfahrung hätten, wie Du schreibst, ist ein Hohn und ich hoffe, das hast Du nicht ernst gemeint.
Wie siehst Du das?
Grüße,
Hermann
